Arashi Zander

Hallo Leute,

mein Urlaub ist schon wieder seit ein paar Wochen vorbei, leider hatte ich nicht wirklich viel Zeit um ans Wasser zu kommen. Zum Glück waren die paar Ausflüge die machen konnte dafür sehr erfolgreich, so dass ich trotzdem einige Fische fangen konnte. Durch die ganzen  Wetterwechsel (Wind und Regen) waren die Zander in den letzten Wochen richtig in Fahrt gekommen und Beißfreude.

Viele Angler unterschätzen solche Situationen, denn an solchen Tagen sind einige Köder anderen weit überlegen. Ich hab früher auch einfach nur den Gummifisch gefaulenzt und darauf gewartet dass ein Zander irgendwann den Köder am Grund nahm. Aber wenn die Fische sehr aktiv sind fangen Köder die man schnell und aggressiv fischen kann bei weitem besser als Gummifische. An solchen Tagen kommen bei mir Crankbaits zum Einsatz ! Beim Fischen mit Crankbaits kann man eigentlich nichts falsch machen, da diese einfach nur ein gekurbelt werden müssen. Dadurch kann man relativ schnell viel Wasserfläche absuchen. Durch die bullige Körperform und den eingebauten Rasselsystem sorgen sie immer für die nötige Aufmerksamkeit.

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Die Storm Arashi Rattling Deep in 7 cm und Rattling Flats in 5,5cm.

Dem Rattling Deep gibt es in 3 Ausführungen:

6,6cm mit eine Lauftiefe von ca. 3,30m in 16g.

7,0cm mit einer Lauftiefe vom ca. 5,50m in 22g.

9,0cm mit einer Lauftiefe von ca. 7,50m in 32g.

Den Ratling Fat gibt es nur in 5,5cm mit einer Lauftiefe von ca. 2,30m in 12,50g.

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Das Gerät das ich zum Cranken verwende.

Rute : Sustain in 1,90m WG: 7-28 Gr.

Rolle : 2500 Stradic FK

Schnur : 0,13mm Power Pro 8 Slick

Vorfach: 0,33mm Aspire Fluocarbon.

 

Bis bald.

 

 

Kubanische Schwarzbarsche

Hallo Leute,

seit 4 Jahren fahre ich nun jeden Winter nach Kuba zum Angeln und jedes Mal bin ich aufs Neue überrascht was man hier erlebt. Worte und Fotos können nur schwer wiedergeben, was man hier alles so erlebt. Jedes Mal, wenn ich wieder in Deutschland bin, frage ich mich ob das nur ein Traum war. Normalerweise versuche ich auf Kuba im Salzwasser und im Süßwasser zu Fischen, aber da wir in diesem sehr viel Pech mit dem Wetter hatten, mussten die Ausflüge zum Meeresfischen leider immer wieder ausfallen lassen. Aufgrund der extrem schwankenden Temperaturen war das Angeln auch nicht gerade leicht. Wir mussten viele verschieden Köder und Techniken ausprobieren um überhaupt ein paar Fische zu fangen. Es war jeden Tag anders. Mal fingen wir die Fische direkt an der Oberfläche mit sogenannten Propeller Wobblern, und am Nächsten Tag mit tieflaufenden Crankbaits. Es war oft sehr schwierig, wenn wir aber den passenden Köder gefunden hatten ging oft die Post ab.

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Geregnet hat es fast jeden Tag.

Wir mussten jede Regenpause zum Angeln nutzen.

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Gleich geht der Regen wieder los.

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So sah das Wetter an den guten Tagen aus.

Wenn die Sonne mal rauskam, fingen wir aber dafür sofort Fische.

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Der größte Fisch mit 12 Pfund.

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Normalerweise gehören solche Fische zur Tagesordnung, aber bei den schlechten Bedigungen freut man sich über jeden Fisch doppelt.

Je nach Stelle die wir befischten, änderten sich auch die Erfolgsköder.

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An solchen Stellen konnten wir mit den folgenden Ködern punkten:

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Die Rapala X-Rap Props. Die X-Rap Props sind Oberflächenköder die mit ihren beiden Edelstahl-Propeller auf der Wasseroberfläche kreisen und daurch einen starken Lärm und Splash erzeugen.

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Die Rapala Weedless Shads

Der am Rücken sitzende Einzelhaken wird von einem Drahtarm abgedeckt. So schlüpft er durchs Schilf, Seerosenfelder und Krautbetten, ohne Salat einzusammeln. Die harte Schaufel verleiht diesem Wobbler eine lebhafte Aktion. Dank des schlanken Profils bewegt er sich fast widerstandslos durchs Wasser. Zusätzlich erzeugt er mit seinen Rasseln für einen unwiederstehlichen Sound. Wenn man ihn an gespannter Schnur fallen lässt, schwimmt er wie ein Fischchen Richtung Grund.

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Wenn wir an steilen Kanten mit felsigem Untergrund fischten, benutzten wir Köder die eine Etage tiefer liefen.

IMG_1759Die Storm Arashi Rattling Deep 7 cm und Rattling Flats in 5,5cm.

Dem Rattling Deep gibt es in 3 Ausführungen:

6,6cm mit eine Lauftiefe von ca. 3,30m in 16g.

7,0cm mit einer Lauftiefe vom ca. 5,50m in 22g.

9,0cm mit einer Lauftiefe von ca. 7,50m in 32g.

Den Ratling Fat gibt es nur in 5,5cm mit einer Lauftiefe von ca. 2,30m in 12,50g.

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Twitchbaits waren aber an manchen Tagen auch sehr gut. Der Rapala MaxRap Fat Minnow in 9cm sowie die Shadow Rap Deeps in 11cm.

 

Langsam geht es ja hier mit den Temperaturen auch wieder Bergauf, mal sehen auf welche Fische es dann hier geht. Ich werde Berichten.

bis bald.

 

Sommer Zander II

Hallo Leute, in den letzten Wochen jagt eine Hitzewelle die nächste. Trotz der schon fast nicht mehr auszuhaltenden Temperaturen war ich oft am Wasser. Da durch die hohen Temperaturen auch die Wassertemperaturen immer mehr in die Höhe schnellen, beschränke ich mich bei der Gewässerwahl auf etwas größere und tiefere Gewässer. An großen Gewässern ist es gerade im Sommer oft sehr müheselig, die Fische zu finden. Da gute Zandergewässer in der Regel oft sehr trüb sind, fehlt es häufig auch an Pflanzenbewuchs. Dieser ist aber für den Sauerstoffgehalt des Gewässers sehr wichtig. Deswegen meide ich im Gegensatz zum Herbst und Winter bei der Suche nach den Zandern in meinen Gewässern die tiefen Gewässerbereiche, da dort die Sauerstoffarmut oft am größten ist. Am liebsten befische ich Unterwasserberge oder Plateaus, die nur ein bis zwei Meter unter der Wasseroberfläche liegen. An manchen Gewässern sollte man aber auch die Schilfkanten nicht außeracht lassen. Wenn man dort noch eine Wassertiefe von ein bis zwei Meter vorfindet, sind das oft mit die besten Angelstellen. Um solche flachen Gewässerbereiche optimal abzufischen, benutze ich in Regel sehr leichte Jigköpfe bis max. 7 Gr. oder flachlaufende Wobbler. Für diese Art der Fischerei brauch man eine sehr feinfühlige aber trotzdem starke Rute.

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Speedmaster + Technium und Biomaster+Rarenium

Die Biomaster S81 MH (2,46m-WG 15-50 gr.) und die Speedmaster DX24MH (2,40m – WG 14-40 gr.) eignen sich super für diese Fischerei. Wenn man mit sehr wenig Gewicht fischt, ist Fingespitzengefühl angesagt. Umso wichtiger sind feinfühlige und leichte Ruten.

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Eine super Spitzenaktion.

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Nachdem wir gestern wieder den halben Tag mit der Suche nach den Fischen verplempert hatten, war es dann gegen Nachmittag endlich soweit. Wir fanden wieder ein Plateau auf de die Zander standen. Dort fingen wir zuerst nur mit Gummifischen am Jig, doch umso länger wir den Spot befischten, umso vorsichtiger wurden die Zander. Je später es wurde desto besser fingen wir mit Wobbler. Zum Schluss attackierten die Zander nur noch unsere Wobbler. Wir haben die Wobbler einfach nur im Zeitlupentempo ein gekurbelt. Ganz wichtig war, dass der Wobbler beim Einkurbeln immer wieder Bodenkontakt hatte. Wir fingen zwar keine Riesen, aber dafür wieder sehr viele.

107Zu guter Letzt noch die Erfolgswobbler.

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Storm Doombells

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Rapala X- Rap

 

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Rapala clackin Minnow, Storm Arashi Rattling Minnow und der Rapala Husky Jerk.

Danke fürs Vorbeischauen, bis bald.

Die Dropshot-Crankbait-Methode

hallo Bogbesucherinnen und -besucher,

ich möchte heute zwei Methoden vorstellen, die für mich zu einer geworden sind, nämlich die Kombination zwischen der Dropshot und Crankbaits. In den vergangenen Jahren habe ich sehr gute Erfolge beim sommerlichen Angeln auf Barsche damit gehabt. So auch in den vergangenen Tagen: die Havel-Barsche standen zumindest am Tage noch nicht auf den flachen Krautbänken, sondern raubten im 5-7m tiefen Wasser. Für mich gibt es seit geraumer Zeit keine effektivere Methode auf Barsche als das geworfene Dropshot-Rig. Die Vorteile liegen auf der Hand: absolute Variabilität in der Gewichtswahl und Reichweite, dabei biete ich den Fischen einen schwerelosen und vollbeweglichen Köder an. Da das 5-15g Bleigewicht zwischen 30 und 70cm unterhalb des Hakens am Ende der Montage sitzt. Im Vergleich zum Bleikopf-Jig fängt das DS-Rig in heiklen Situationen noch Fische, wenn der Bleikopf völlig ignoriert wird. In meinem Sprachgebrauch nenne ich das Dropshot-Rig deswegen auch vermehrt “Barschsonde”.

Eigentlich würde es mir also reichen, mich nur auf die Verwendung von DS zu beschränken, aber einen Nachteil hat die Methode doch: ich kann damit nicht selektiv auf größere Barsche angeln. Ich fange sie zwar in großer Zahl, aber es sind überwiegend kleine Fische. In meinem Hausgewässer Havel jagen die Barsche sehr oft die Jungfische der eigenen Art. Dabei versuchen sich die Kleinen überwiegend sehr grundnah von Kleingetier (z.B. Flohkrebsen) zu ernähren. Dabei werden die Armen aber von ihren größeren Kollegen von oben angeriffen. Soll heißen: die dicken Barsche stehen gar nicht unbedingt am Grund, sondern eher im Mittelwasser! Das scheint regelmäßig der Fall zu sein, denn dort kann ich sie sehr gut mit ca 3m tieflaufenden Crankbaits, wie z.B. dem neuen Storm Arashi, oder dem bewährten Rapala Max Rap Fat Shad ansprechen.

Die Kombination aus beiden Methode praktiziere ich folgendermaßen: Ich nehme zunächst an einer erfolgversprechenden Stelle die Dropshotrute zu Hand und werfe den Platz fächerartig jiggend damit ab. Finde ich einen Bereich, in dem jeder Wurf einen Biss bringt, wechsele ich auf die Wobbler-Rute. Damit überwerfe ich den interessanten Bereich und kurbele den Crank einfach schnell bis sehr schnell ein. Oft gebe dem Köder ich noch eine Zusatz- Beschleunigung durch seitliche Züge mit der Rute. Meistens ballern die Barsche voll auf den Köder, manchmal klopfen sie erst an. Dann kurbele ich schnell weiter, denn auch ein Beutefisch würde jetzt Gas geben. Diese Bisse werden dann meist noch kurz vor dem Boot verwandelt, wenn der Crankbait schon wieder nach oben läuft. Diese aggressive Köderführung bringt harte Bisse. Sie ist durchaus spektakulär und kann mir als Angler ordentliche Adrenalin-Schübe verpassen…

Also: Kombiniere!

Alles weitere in den Fotos, herzliche Grüße von Jochen Dieckmann

Sorm Pro Finesse Minnow "nosehooked", Dropshot!

Storm Pro Finesse Minnow “nosehooked” für die Erfolgsmethode
Dropshot!

handlanger Droppi-Barsch, Rute: Shimano Yasei Red Aori 7-13g

kleiner Droppi-Barsch, Rute: Shimano Yasei Red Aori 7-13g

meine Dropshot Rute derzeit, Yasei Red Aori 2,10m, 7-13g und Aernos 2,40m, 5-25g

meine Dropshot Ruten derzeit, Yasei Red Aori 2,10m, 7-13g und Aernos 2,40m, 5-25g

2500er Stationärrolle, z.B. Aernos 2500 FB mit 0,08 oder 0,10mm Powerpro bespult

2500er Stationärrolle, z.B. Aernos 2500 FB mit 0,08 oder 0,10mm Powerpro bespult

erst Dropshot dann Crankbait!

erst Dropshot dann Crankbait!

Köder: Max Rap Fat Shad

Köder: Rapala Max Rap Fat Shad, 5cm, 8g, Lauftiefe 2,4 bis 3,30m

Köder Storm Arashi Rattling Deep, 16g, Lauftiefe 3,30m

Köder: Storm Arashi Rattling Deep, 16g, Lauftiefe 3,30m

kompakte Fangmaschinen von Rapala

kompakte ältere Fangmaschinen von Rapala bringen immer noch ihre Fische

und noch ein paar!

und noch ein paar aktulle Rapalas von oben und links: BX Jointed Minnow, Scatter Rap Crank, Clacking Crank in 2 Größen

Zum "cranken" nehme ich am liebsten eine Baitcast-Kombo, oben: Aernos Castrute 7-21g, Rolle Chronarch Ci4; unten: Poison Adrena Castrute 5-21g, Rolle Metanium XG

Zum “cranken” nehme ich am liebsten eine Baitcast-Kombo, oben: Aernos Castrute 7-21g, Rolle Chronarch Ci4;
unten: Poison Adrena Castrute 5-21g, Rolle Metanium XG (sehr cool: Einzug 91cm pro Kurbelumdrehung!)