Neuigkeiten von Rapala & Storm für 2018

Wie ihr vielleicht wisst, unterstützen sich die Firmen Rapala und Shimano im Vertrieb. Dementsprechend werden wir Teamangler auch mit Rapala-, Storm- oder Vibrax-Ködern ausgestattet, um sie zu testen und euch vorzustellen, Man könnte auch „promoten“ sagen – „vorstellen“ gefällt mir aber besser. Schließlich versuchen wir, in unseren Berichten auch immer Praxistipps weiterzugeben und euch so dabei zu helfen, das beste Zeug für eure Zwecke aus dem großen Ködermarkt herauszufiltern.

Heute wird’s aber nur für Kurzbeschreibungen reichen. Die Einzel-Features liefere ich dann nach. Und jetzt zur eigentlichen Einleitung:

Für die Shimano Days in Parchim und im Südbrookmerland hat mir Shimano nicht nur eine Drillmaschine überlassen, sondern auch ein Paket mit Goodies mitgegeben. Namentlich Caps und Schlüsselanhänger. Da kamen an einem Tag zwei Kisten an. Eine große und eine etwas kleinere. In der großen waren die Kappen, in der kleinen die Schlüsselanhänger. Dachte ich. Als ich in Parchim war, habe ich das alles noch einmal überprüft und dabei festgestellt, dass die Schlüsselanhänger zusammen mit den Kappen im großen Karton untergebracht waren. Bei Druchschütteln des kleinen Päckchens hat‘s schön geraschelt. Ein vertrautes Geräusch. Wobblerrasseln, Verpackungsschaben, Hohlraumresonanz…

Bei Paket zwei handelte es sich um das Rapala-Storm-Promo-Paket, das die Firma an die Angelzeitungen verschickt, damit die Redakteure sehen, was wir den Leuten anbieten. An den fleissigen Teamangler, der so gern Neues ausprobiert, geht auch immer ein Paket raus. Und so kann ich euch heute ein paar Köder vorstellen, die ihr – hoffentlich – bald im Landen findet.

Damit kann man ein paar Sessions lang arbeiten, oder?

 

Fangen wir mit den Rapala-News für 2018 an:

Noch schlummern die Rapalas in den Verpackungen.

Wenn das kein Meeräschendesign ist – was ist es denn dann? Den Köder fische ich übrigens seit kurzem als Mini-Jerk auf Barsch (gibt’s demnächst eine Foto-Love-Story in der Fisch&Fang). Dazu nehme ich die fetten Einzelhaken ab (es ist in echt ein Thunfisch-Jerk, das Drahtgestell hält also auch einem Großbarsch stand) und drehe 4er Drillinge rein.

Ebenfalls ganz schön „life-like“ ist dieser Weißfisch aus der Scatter Rap-Familie. (Cyprinus Scatteraepilis.)

Apropos lebensechtes Design: PEL jetzt auch beim Shadow Rap!

Noch ein Krebs-Schocker bei den Rippin‘ Raps.

Ein MAX Rap in Live Ayu.

Bedeutet: Wenig neue Köder, dafür viele neue und sehr geile Köderfarben bei Rapala.

 

Storm-News für 2018

Die Hechtabteilung von Storm.

Der R.I.P. Spinner Tail sieht ein bisschen schrullig aus, oder? Ich könnte mir aber vorstellen, dass das Teil fängt – was noch zu beweisen ist.

Die R.I.P. Roach sieht dafür umso fängiger aus. Ganz schön bullig für den Barschanglergeschmack.

Aber das Schwanzkonzept könnte genial sein. Müssen wir mal dringend checken. Der Bodden ruft…

Ein Mini-Seeker-Shad, der mit gespaltenem Schwanz zu den Hechten spricht? An den traut sich sicher auch der Teichhecht-Hunter ran.

Laute Rasseln. Wie man die anbringt? Ein Loch ausstechen und durch den Schwanz stecken. Zeige ich euch wannanders mal.

Sowas gefällt mir ja immer gut. Stromlinienkopf-System für Gummis von 6 bis 8 Inch.

 

Neues aus der Gummiabteilung von Storm.

Hmmm. Muss man testen.

Hui! Will man unbedingt testen!

Der hier sieht nach einem sehr guten Pelago-Bait aus und wird mir definitiv Fische bringen, sobald ich mich da eingefuchst habe.

Und die kleinen Grubs sind wosieso geil. Gute Farbe auch. Kann ich gebrauchen!

 

Und noch ein bisschen was zum Spielen
aus der GOMOKU-Serie.

Neue Farben beim Spin – ich warte ja sehnsüchtig auf eine neue Größe (20 Gramm wäre geil). So lange bleibt er halt was für die Streetfisher. Die Farbe würde ich aber auf jeden Fall auch angeln.

Ja. Das könnte auf jeden Fall was sein für den Barsch und den Rapfen. Langstrecken-Stick. Sinkend. Flatternd. Zuckend. Barschimitierend. Mögen die sicher.

Ein kleiner sinkender Wobbler im Disco-Gewand. Sicher top für die Forelle.

Mein Highlieght ganz zum Schluss: Ein Mini-Spinnerbait mit 11 Gramm Gewicht. Sehr sehr gute Barsch-Farbe. Da kann ich’s schon kaum erwarten, den zu testen. Muss man sehen, ob jetzt noch eine gute Spinnerbait-Zeit hier ist. In Spanien (November) wird der sicher seine Fische fangen.

 

So. Das war mein kleine Überblick über die Rapala- und Storm-Neuheiten für die Saison 2018. Ich mach jetzt auch mal einen auf Feiertag und wünsche euch viel Spaß beim Einheit-Feiern!

Johannes

Stachelritter-Cup beim Team Bodden-Angeln

Jedes Jahr veranstaltet das Team Boddenangeln mit Unterstützung von Shimano in der letzten Augustwoche den Stachelritter-Cup. Die Veranstaltung geht über 3 Tage. Die 18 Teilnehmer werden auf 6 Boote aufgeteilt, auf denen jeweils ein Kapitän steht. 5 Kapitäne sind ein Guide vom Team Bodden-Angeln. Ein Mietboot fahre ich. Und auch wenn ich nicht über die Platzkenntnis wie die Bodden-Angler verfüge, lassen sich die Menschen ganz gern von mir über den Bodden kutschieren. Die Barschfreunde müssen eigentlich gar nichts mitbringen – außer Stahlvorfächern und Fluorocarbon, weil Shimano immer ein großzügiges Köderpaket stellt, das Mathias Fuhrmann und ich „mit viel Liebe“ konfektioniere und jedes Boot mit Ruten und Rollen ausstatten.

Das diesjährige Starterpaket – eine Mischung aus Hard- und Softbaits plus Flitz-Jigs.

Auch diese wählen wir mit Bedacht aus. Es handelt sich um Barschgerät, mit dem man aber eben auch einen Hecht drillen können muss. Letztere Eigenschaft ist nicht ganz unwichtig. Denn Hechte gibt’s immer reichlich als Beifang. So auch in diesem Jahr. Da hatten die Techniums und Nascis ganz schön was zu tun.

Heiko mit einem Hecht auf den Starterpaket-Kombo aus Flitzjig und SoRun-Gummi (STORM).

Was Heiko kann, kann Timo auch. Wieder ein schöner Hecht auf den Set-GuFi.

Sandro hat hechttechnisch voll zugeschlagen.

Hechtmagnet Matze – wo der aufschlägt, gibt’s Zahnschmerzen.

Markus mit schönem Hecht bei Ententeich. das muss am Samstagmorgen gewesen sein.

Der Zielfisch ist aber nun einmal der Barsch. Von denen wurden wir an manchen Spots teilweise überrannt. Schöne Durchschnittsgrößen.

Waldemar lag die Besatzung am Samstag zu Füßen. Keiner fängt die Barsche schneller als er. Sein Rekord: 21 Würfe – 21 Barsche. Muss man erst mal nachmachen…

Prächtige Barsche, hinter denen man sich einigermaßen gut verstecken kann.

Barsch am STORM-Flitz-Jig mit Spike-Tail.

Sandro kann nicht nur Hecht, sondern auch 40er-Barsch!

Und zwar gleich zweimal.

Augsburg kann auch Barsch…

… und zwar bei Wind und spiegelglatter See.

Sonne im Gesicht. Prachtbarsch in der Hand. So muss es sein beim Stachelritter-Cup.

Jörg mit Sturmbarsch. War echt ganz schön windig größtenteils.

Der Vaddi hat auch mitgemacht. Die großen Fische haben diesmal aber die anderen erwischt. Es sei ihnen gegönnt.

Die besten Fische waren 47 und 46 Zentimeter lang.

War das der 47er von Timo? Den 46er von Sebastian hab ich nicht auf Bild. So viele Boote udn Fotografen – da geht schon mal das eine oder andere Bild unter…

Ihr seht schon – es hat gebissen, dass es kracht. davon zeugen auch diese Bilder hier:

Alex und Lars mit Doppelbarsch.

Matze und Sebastian mit besserem Doppelbarsch.

Karlheinz und Hecht-Matze mit Barschhecht.

Wir (Matze Fuhrmann, das Team Bodden-Angeln, Shimano und ich) bedanken uns bei allen Teilnehmern…

… und freuen uns schon auf den Stachelrittercup 2018!

Johannes

Köderduell: Softjerk vs. Searchbait

Wer den Blog verfolgt, hat ja im letzten Beitrag gelesen, dass für gestern ein Trip an ein Gewässer mit Dickbarsch-Potential angedacht war. Da war ich dann auch mitm Bernd.

Immer eine Freude.

Die Geschichte ist eigentlich schnell erzählt: Ich wollte es ja komplett mit dem 360GT durchziehen, habe mir aber ein paar Softjerks und beschwerte Offsethaken als Zweitkonzept mitgebracht, falls man ein bisschen tiefer fischen muss. (Der GT braucht eine gewisse Geschwindigkeit, um seinen Aggrowedelkippellauf voll zu entfalten und lässt sich in der 9 cm-Variante nicht tiefer als 1,5 m führen – zumindest nicht horizontal.)

Softjerken war am Anfang ein voller Treffer. Jeder von uns hat bestimmt 50 Barsche gefangen. Dass es nur ein Bild davon gibt, hat aber einen Grund: Die Fische waren klein.

Naja. Das war der beste Softjerk-Barsch des Tages.

Also ab zum Berg. Wieder den GT ran. Aber die mittlere Größe. Schließlich solls hier auch Hechte geben. Fehlbiss. Nochmal angeworfen. Peng. Hängt. Fetter Barsch! Äh.

Etwas früher habe ich den Betrug schon bemerkt.

Ne. Kleiner Hecht.

Trotzdem cool, dass er zweimal gebissen hat.

Dann wieder zurück zu den Stegbarschen. Wieder: Ein kleiner Barsch nach dem nächsten auf Softjerk. Bernd zu mir: „Jetzt kommt die Zeit, wo es sich lohnt, mal was Größeres dranzumachen.“ (Kurz vor Dämmerung.) Ich also wieder den 9er GT montiert. Eine halbe Stunde nur Fehlbisse von kleinen Barschen. Dann: PENG!

Herrliche Bildausschnitte, die der Bernd immer wählt.

Schönes Ding. Der einzige Ü35er an diesem Tag.

Na? Auf was kam er denn? Wirklich aufn GT?

Tatsache. Bernd braucht jetzt auch so ein Ding mit Rasselkopf.

Dann Sonnenuntergang. Schön.

Der GT geht schon mal schlafen. Wir sind dann noch ne Stunde heimgefahren.

Und heute? Angelfrei? Ich bin mir nicht sicher. Die Fackel brennt!

Schönes WE!

Johannes

PS: Voll vergessen. Ich habe ja im vorletzten Beitrag über meine GT-Kombos referiert. Für gestern habe ich nochmal umgestellt gehabt, weil ja größere Fische zu erwarten waren und ggf. auch Hechte. Also ne 12er Kairiki auf die Chronarch MGL draufgespult und mit dem 166 M Adrena kombiniert. Warf sich super und hat voll Bock gebracht.

Jetzt ist erstmal genug mit Umspulen. So passt das.

Searchbait meets BaitFinesse-Kombo

Ich hab’s ja bereits geschrieben. Die Angel-Flamme lodert wieder in mir. Zwar habe ich mich entgegen meiner Ankündigung am Mittwoch doch nicht in den Sturm geschmissen, aber dafür war ich heute früh schon realtiv zeitig aufm Wasser und werde auch morgen, übermorgen und überübermorgen Angeltermine wahrnehmen. Viele Köder brauche ich derzeit nicht mitschleppen. Eigentlich reicht mit eine kleine Box, in der es sich sechs 9 cm-360GTs nebst ihren Ersatzschwänzen bequem gemacht haben. Manche Leute meinen ja, das Angelleben als Teamangler sei kompliziert. Immer müsse man liefern. Man würde gezwungen, mit Dingen zu fischen, zu denen man kein Vertrauen hat. Das Gegenteil ist der Fall. Es ist voll einfach: Man schaut sich einen Köder aus, will ihn testen, um eine Aussage treffen zu können, schraubt ihn an die Rute und angelt ihn ein paar Tage lang durch. Natürlich will man immer, dass das Ding besser fängt als alles andere. Doch dieser Köder, der immer alles andere niederrockt, muss noch erfunden werden. Ich bezweifle, dass es so was geben kann. Und so sucht man sich Angelsitutionen aus, die zum Köder X passen. Im Falle des GT360 ist das flaches Wasser. Kraut ist sicher nicht schlecht. Und dann müssen da halt Raubfische da sein. Wenn man mit dem 9 cm-Modell angelt, wäre es von Vorteil, wenn es Lauben oder andere schlanke Beutefische gäbe. Und Barsche oder Hechte, die Bock auf diese Beute haben.

Sieht geil aus, oder? Der Jigkopf ist aus Plastik mit Bleikern. Im Inneren ist noch eine Rassel. Ganz weit vorne, das Teil.

Ergo fische ich derzeit viel im Flachwasser. Am Dienstag und heute in der Müggelspree. Da schwimmen auch diese Lauben rum. (In Berlin heißen die Ukkis, Ukels oder sogar Ukelse.) Bedauerlicherweise aber nicht wirklich viele fette Barsche und noch weniger Hechte. Aber ein paar Fische kommen immer zusammen, wenn man fleißig schmeißt. Auf einen 9 cm-Gummifisch gibt’s natürlich viele Fehlbisse von der 15-20 cm-Barsch-Fraktion. Aber ab und an bleibt einer hängen. Und die Hoffnung angelt immer mit, dass man mit dem großen Köder ja auch mal einen großen Ausreißer fangen kann.

Dem war heute nicht so. Mein größter Barsch war vielleicht nicht einmal 30 Zentimeter lang.

Wenn ich auf der Müggelspree fertig bin, kann ich auf jeden Fall sagen: Ich hab sie abgescannt.

Den zweitgrößten serviere ich mit Live-Biss!

Und wenn auf meine Köder nix Großes kommt, lags auf keinen Fall am Platz. Ich fische den Graben einmal komplett durch.

Und ein paar kleinere gab’s obendrauf.

Blendet euch die Sonne auch so? Die Cam kneift jedenfalls erstmal die Linse zu.

Die Bisse sind oft ganz schön hart – auch die kleinen Barsche nehmen den Köder oft voll.

Kann schon am Rasselkopf liegen. Oder dem heftigen Lauf (der Schwanz propellert wild, den Körper kippt es von einer Seite auf die andere).

Ihr kennt den Köder noch nicht, obwohl wir dauernd davon schreiben? Dann schaut doch mal hier das 360GT-Feature an.

Aber kommen wir mal ganz kurz auf die Überschrift zu sprechen: Im letzten Blogeintrag war was von zwei Kombos zu lesen, die ich mir für diese Angelei zurecht gemacht habe. Die habe ich beide am Steg getestet. Und danach war klar: Es würde heute ein BFS-Searchbait-Tag werden. Die 12-Gramm Adrena, die Alde Limited, 10er Kairiki, 25er FC und eine kurze 2,7kg-1×7-Titan-Spitze sind wie gemacht für den kleinen GT. Der kommt an einem 3,5 Gramm-Kopf daher und bringt sicher selber nicht viel mehr als 5 Gramm Gewicht mit. Damit lädt sich die Rute super auf. Ich bin von 18er FC auf 10er Geflecht umgesetiegen, weil die Rute schon recht weich ist und sie mir zusammen mit dem FC zu wenig Wumms hatte. Ich muss viel Gras abschütteln und brauche da ein bisschen mehr Power.

Oh Mann. Das macht so Spaß. Morgen geht’s weiter. Dann aber auf einem Barschsee mit 40er-Option. Mal schauen, ob’s scheppert.

Das wünsche ich euch. Am besten schon heute. Ob im Kopf oder an der Angel – euer Ding 🙂

Johannes

Zodias Spinning ML2 und ihre Lieblingsköder zum Barschangeln

Liebe Besucherinnen und Besucher,

eigentlich habe ich gar keine Zeit zum Schreiben! Ich versuche jeden Moment auf dem Wasser zu verbringen. Barsch läuft gut. Mein Haupt-Werkzeug vor allem für die abendliche Flachwasserangelei war in den vergangenen Tagen 2teilige Shimano Zodias in der Länge 2,03m zusammen mit der Stradic Ci4+ 1000 als Rolle. Diese Kombo ist eine tolle für die mittelleichte Barschangelei (Wg 4-12g). Die Rute ist sehr schnell und straff und kann ohne weiteres auch an der Wurfgewichtsobergrenze im Wurf voll durchgezogen werden. Sie arbeitet sehr gut mit kleinen Hardbaits, also Wobblern, Stickbaits und Poppern, aber auch Gummifische am Jigkopf lassen sich wunderbar mit ihr präsentieren. Alles weitere in den Bildern, ich muss echt los!

Schönes Wochenende wünscht Jochen Dieckmann

Spreebarsch auf Rapala Countdown

Spreebarsch auf Rapala Countdown

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auf Storm Makan Minnow 3″

auf Storm Gomoku Popper

auf Storm Gomoku Popper (Candy)

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auf Storm Gomoku Pencil (Perch)

auf Rapala Mini Fat Rap (Orange Shad)

auf Rapala Mini Fat Rap (Orange Shad)

auf Rapala Ulta Light Shad (Glass Pearl Tiger UV)

auf Rapala Ulta Light Shad (Glass Pearl Tiger UV)

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s.o.

Hund! Aufpassen!

Hund! Aufpassen!

So ist es fein!

So ist es fein!

Gleich wird gedrillt!

Gleich wird gedrillt!

„Zodias BFS“ meets Storm „So-Run Spike Tail“

Am Freitag konnte ich mein Boot aus der Werkstatt holen. Da am Nachmittag noch Termine anstanden, war nicht viel Zeit. Aber wenn man mit dem Boot schon mal auf dem Wasser ist, dann muss man doch auch ein paar Würfe machen, oder?

Also die „Zodias BFS“ und ein paar Köder geschnappt und ab dafür. Das Boot fährt, das neue Echolot ist provisorisch montiert und die als Zander ausgemachten Fische beißen nicht. Viel Zeit habe ich nicht und viel Geduld mit den Z-Fischen erst recht nicht.

Ich fahre daher einen Spot an, an welchem ich hier schon mal Barsche hatte. Ist ja nicht mein „Hausgewässer“ hier. So richtig gut kenne ich mich nicht aus. Dennoch bekomme ich die ersten Bisse. Zaghaft. Irgendwie bleiben die Fische nicht hängen. Sind die echt sooo klein, dass sie meinen Standardköder nicht rein bekommen? Was hier los? Alles spielt sich auch auf einem sehr begrenzten Gebiet ab. Dazu viel Wind. Und 3-5m ist auch nicht so flach, um bei diesen Bedingungen mit 2-5 Gramm rum zuspielen.

In solchen Situationen packe ich mit Vorliebe immer das Dropshot-Rig aus. Das ist jetzt einfach perfekt. Zum einen kann man recht schwer fischen – 10 Gramm, 14 Gramm oder auch noch schwerer. Trotzdem kann man bei Bedarf einen kleinen Köder verwenden und diesen verführerisch und unbeschwert am Grund rumzupfen.

In meiner Box mit den Dropshot-Ködern lagen ein paar neue Storm „So-Run Spike Tail“ in 4 Inch Größe. Hm, irgendwie sehen die jetzt nicht spektakulärer aus, als andere Köder. Doof aber auch nicht. War halt so eine Testpackung von einer Messe. Na gut, geben wir den Teilen eine Chance.

 

Gerade sind die Fische mit dem 3“ Köder nicht so fertig geworden und ich hänge mir einen 4“ Köder an den Haken. Ach egal. Rein damit jetzt. Hm, bewegt sich ganz geil. Echt schick. Wurf. Zupf, zupf, Pause, zuppel, zuppel, Pause – Biss! Oooops, dass ging fix. Ein Barsch kaum doppelt so groß wie der Spike Tail hängt am Haken. Nächster Wurf, zupp, zupp – Biss!

Und so ging das dann noch eine ganze Weile, bis ich aufgrund Zeitgründen abbrechen musste. Der größte Fisch mit Mitte 30 hat sich leider vor dem Fotoshooting verabschiedet. Der Spike Tail hat mich verdammt überzeugt (ich hatte auch andere Köder dran, aber heute kam an den Spike Tail am Dropshot nichts ran). Der doch recht groß wirkende 4“ hat erstaunlicher Weise auch die vielen kleinen Fische am Spot gefangen. Wirklich eine Überraschung das Teil.

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Auch die Gummimischung und der Aufbau überzeugen. Schön weich, aber nicht so anfällig, dass der Köder nach 2 Bissen gleich kaputt ist. Versetzt mit natürlichem Fischaroma und mit den üblichen Rillen und Kerben versehen. Top.

Ein Köder, welchem ich demnächst mehr Einsatzzeit gebe…

Hier nochmal ein paar Detailansichten:

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Die „Zodias BFS“ fische ich noch nicht so lange. Auch für das Dropshot-Rig nehme ich sonst eher eine Dropshotrute bzw. eine feine  Barschrute. Heute war jedoch nur die Baitcaster an Board. Aber Dropshot und Baitcaster geht echt mal sehr gut. Da die Fische sehr konzentriert standen, konnte ich mit der Baitcaster viel kleinere bzw. langsamere Sprünge (ich jigge das Dropshotsystem wie einen Jig über die Rolle am Grund entlang) vollführen, als mit einer 2500er Stationärrolle. Das ging richtig gut. Auch das werde ich jetzt mal öfter mit der Baitcaster machen.

Eventuell liegt meine Freunde aber auch daran, dass ich endlich mal eine richtig leichte Baitcaster von Shimano habe. Früher gab es hier nicht viel bzw. einfach nicht das was ich gesucht habe. Die wenigen Castingruten gingen meist ab 7 Gramm Wurfgewicht los. Die Zodias BFS hat ein Wurfgewicht von 4-12 Gramm. Die Angaben treffen für mein Empfinden auch sehr gut zu. Die Rute ist einfach nur toll. Edles Design, toll verarbeitet, super leicht, fein und sensibel. Wurfperformance und Bisserkennung – top. Ach was soll ich sagen – einfach ´ne geile Rute.

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schwarz, rot, silber – schickes, unaufdringliches Design

 

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stimmige Grifflänge – nicht zu lang und nicht zu kurz

Rollenhalter, in welchen sich die Finger perfekt einbetten.

Rollenhalter, in welchen sich die Finger perfekt einbetten.

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Und so wurden in 2-3 Stunden Angelzeit jetzt keine Mega Fotofische gefangen, aber dennoch ein paar neue Erfahrungen erarbeitet.

Jetzt, wo ich das hier am späten Sonntagabend schreibe, würde ich am liebsten sofort mit genau dieser Kombo („BFS“+“Spike-Tail“) wieder los. Aber Job und Steuererklärung fressen gerade sämtliche kommende Freizeit. So fliegen demnächst wohl eher meine Gedanken, als meine Köder.

 

Ich wünsche Euch etwas sehr, sehr Schönes. Und ich grüße Euch.

Tinsen

Spontaner Tag auf dem Bodden

Vor Kurzem stand ein Tagestrip zum Kubitzer Bodden auf dem Plan. Mit an Bord war meine neue Hechtrute. Die Yasei Spinning Pike in 2,5m Länge und einem Wurfgewicht von 40gr bis 120gr. Abgerundet habe ich die Kombo mit der Shimano Stradic Hagane 4000 XG FK. Das Kürzel XG steht für Extra High Gear. Heißt im Klartext: große Getriebeübersetzung. Genau das richtige wenn man pro Kurbelumdrehung mehr Schnur einholen möchte. Auf der Spule befindet sich die Sufix Performance Pro8 mit einem Durchmesser von 0,21mm. Eine sehr geschmeidige Schnur mit hervorragenden Wurfeigenschaften. Leider kann man nach nur einem Angeltag noch keine detaillierten Testberichte liefern. Im Laufe der Saison kommt also mehr über diese interessante Kombo. Ihr dürft gespannt sein.

Der Wetterbericht hielt, was er im Vorfeld versprach. Jede Menge böiger Wind aus wechselnden Richtungen im Mix mit Sonne und Regen. Einige schöne Hechte konnten wir dem Kubitzer entlocken. Wobei sich die Morgenstunden im Flachwasser am effektivsten erwiesen.

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Ein Köder entpuppte sich hier als besonders fängig. Sicher weil er perfekt die umherziehenden Heringe imitiert. Der Storm Gigant Tail Seeker Shad in der Farbe Joker Poke. Eine angenehm weiche Gummimischung mit richtig viel Glitzerpartikel und als „I-Tüpfelchen“ hat er noch einen Rasselkörper integriert. Die Hechte fanden ihn interessant.

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Den sollte eigentlich jeder Boddenangler auf dem Plan haben. Bis die Tage!

Euer Eric

Endlich geht es wieder los – 2016 mit „Bassterra XT“

Endlich ist es vorbei  – der Winter, die Kälte, das Schmuddelwetter. Ich gebe es zu – ich bin schon gern ein „Schönwetterangler“. Es ist einfach angenehmer, bei Sonne, Wärme und blauem Himmel, als bei Kälte, Regen und Schnee zu angeln. Als Bellyboatangler ist man eh immer etwas mehr von der Wassertemperatur beeinflusst.

Und so ging es mit meinem Kumpel Micha heute für mich zum ersten Mal in diesem Jahr mit dem Belly wieder raus auf den See. Immer wieder ganz besonders schön, nach so langer Pause. Weiterlesen

Kubanische Schwarzbarsche

Hallo Leute,

seit 4 Jahren fahre ich nun jeden Winter nach Kuba zum Angeln und jedes Mal bin ich aufs Neue überrascht was man hier erlebt. Worte und Fotos können nur schwer wiedergeben, was man hier alles so erlebt. Jedes Mal, wenn ich wieder in Deutschland bin, frage ich mich ob das nur ein Traum war. Normalerweise versuche ich auf Kuba im Salzwasser und im Süßwasser zu Fischen, aber da wir in diesem sehr viel Pech mit dem Wetter hatten, mussten die Ausflüge zum Meeresfischen leider immer wieder ausfallen lassen. Aufgrund der extrem schwankenden Temperaturen war das Angeln auch nicht gerade leicht. Wir mussten viele verschieden Köder und Techniken ausprobieren um überhaupt ein paar Fische zu fangen. Es war jeden Tag anders. Mal fingen wir die Fische direkt an der Oberfläche mit sogenannten Propeller Wobblern, und am Nächsten Tag mit tieflaufenden Crankbaits. Es war oft sehr schwierig, wenn wir aber den passenden Köder gefunden hatten ging oft die Post ab.

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Geregnet hat es fast jeden Tag.

Wir mussten jede Regenpause zum Angeln nutzen.

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Gleich geht der Regen wieder los.

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So sah das Wetter an den guten Tagen aus.

Wenn die Sonne mal rauskam, fingen wir aber dafür sofort Fische.

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Der größte Fisch mit 12 Pfund.

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Normalerweise gehören solche Fische zur Tagesordnung, aber bei den schlechten Bedigungen freut man sich über jeden Fisch doppelt.

Je nach Stelle die wir befischten, änderten sich auch die Erfolgsköder.

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An solchen Stellen konnten wir mit den folgenden Ködern punkten:

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Die Rapala X-Rap Props. Die X-Rap Props sind Oberflächenköder die mit ihren beiden Edelstahl-Propeller auf der Wasseroberfläche kreisen und daurch einen starken Lärm und Splash erzeugen.

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Die Rapala Weedless Shads

Der am Rücken sitzende Einzelhaken wird von einem Drahtarm abgedeckt. So schlüpft er durchs Schilf, Seerosenfelder und Krautbetten, ohne Salat einzusammeln. Die harte Schaufel verleiht diesem Wobbler eine lebhafte Aktion. Dank des schlanken Profils bewegt er sich fast widerstandslos durchs Wasser. Zusätzlich erzeugt er mit seinen Rasseln für einen unwiederstehlichen Sound. Wenn man ihn an gespannter Schnur fallen lässt, schwimmt er wie ein Fischchen Richtung Grund.

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Wenn wir an steilen Kanten mit felsigem Untergrund fischten, benutzten wir Köder die eine Etage tiefer liefen.

IMG_1759Die Storm Arashi Rattling Deep 7 cm und Rattling Flats in 5,5cm.

Dem Rattling Deep gibt es in 3 Ausführungen:

6,6cm mit eine Lauftiefe von ca. 3,30m in 16g.

7,0cm mit einer Lauftiefe vom ca. 5,50m in 22g.

9,0cm mit einer Lauftiefe von ca. 7,50m in 32g.

Den Ratling Fat gibt es nur in 5,5cm mit einer Lauftiefe von ca. 2,30m in 12,50g.

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Twitchbaits waren aber an manchen Tagen auch sehr gut. Der Rapala MaxRap Fat Minnow in 9cm sowie die Shadow Rap Deeps in 11cm.

 

Langsam geht es ja hier mit den Temperaturen auch wieder Bergauf, mal sehen auf welche Fische es dann hier geht. Ich werde Berichten.

bis bald.

 

Grub Zander

Hallo Leute,

lang ist es her, dass ich hier was geschrieben habe. Leider hatte ich den ganzen November und Dezember kein Internet und war dazu auch noch im Januar für zwei Wochen in der Karibik zum Fischen unterwegs (Bericht folgt). Obwohl der November und Dezember hier in Berlin doch relativ mild ausfiel, bin ich nicht allzu oft ans Wasser gekommen. Doch bevor es richtig kalt wurde, war ich nochmal mit meinem Kumpel Bernd unterwegs, um die neuen Hypno Grubs von Storm zu testen.

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Ein typisches Herbstbild: Bernd mach das Boot startklar.

Als das Boot dann endlich startklar war, dauerte es auch nicht lange bis die ersten Fische im Boot waren.

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Die Frequenz konnte sich sehen lassen. Wir fingen gleich am ersten Spot ein paar schöne Zettis. Das ist das Schöne am Herbst. Oft hat man zwar nur kurze, aber dafür auch sehr heftige Beißphasen.

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Leider war Spuk nach einer halben Stunde auch wieder vorbei. In den restlichen 3 Stunden konnten wir leider keine Fische mehr überlisten. Ingesamt blieben aber 6 Fische hängen. Nicht schlecht für eine Halbtagestour.

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Der Storm Hypno- Grub.

In den letzten Jahren habe ich fast ausschließlich mit Gummifischen den Zandern nachgestellt, und so gut wie gar nicht mehr mit Twister gefischt. Dabei waren Twister am Anfang der 90er Jahre meine absoluten Lieblings Köder für Zander. Weil Storm jetzt auch mit einem kleinen Gummi-Programm aufwartet, habe ich seit Anfang September wieder Twister ind er Box.

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Mein Twister-Tackle für Barsche und Zander :

Rute: Antares MH 2,40m bis 40gr. WG.
Rolle: Stradic Ci4 3000er.
Schnur: PowerPro 8 Slick in, 0,13mm.
Vorfach: 0,35mm Aspire Fluocarbon.

Danke fürs Vorbeischauen und bis bald.