Hagane läuft!

Hallo Leute,

gestern abend beim Streetfishing an der Spree dämmerte es schon, aber mir ging ein Licht auf!

Ich fischte ultraleicht auf Barsche, dabei fiel mir auf, wie gut meine Stradic FK 1000 auch nach zwei Jahren noch läuft. Ich habe sogar das Gefühl, sie läuft immer besser!

Und ich habe sie nicht geschont…

Im Rückblick muss ich zugeben: Ich war zunächst durchaus skeptisch, die Rolle hat nicht mehr den Öl-Port zum selbst nachfüllen, das fand ich bei den Rollen aus der Vor-Hagane-Zeit gleichermaßen beruhigend wie auch praktisch. Die mit Hagane-Getriebe ausgestatteten Rollen sind schlicht und ergreifend wartungsfrei. Ich denke nach 2 Jahren hartem Dauereinsatz kann ich sagen: Hagane läuft!

Auch gleich geht`s wieder zum Fahrrad-Streetfishing mit der Stradic- Diaflash Kombo, wahrscheinlich gibt`s ein nur paar mittlere Barsche, aber wer weiß…

Für Euch habe ich aber vorher noch ein paar Bilder von einer wirklich empfehlenswerten Rolle, die mich jedesmal wieder nicht nur technisch, sondern auch optisch erfreut.

Viele Grüße von Jochen Dieckmann

 

Barsche mit der Blue Romance Light Game

Liebe Bogbesucherinnen und -besucher,

endlich Sommer! Die erste Hitze-Welle hat die diesjährige Fischbrut und auch die Barsche endgültig in Wallung gebracht. Auch in meinem Hausgewässer lohnt sich nun endlich die gezielte Barschangelei.

Egal ob auf flach stehende Räuber oder aber in 5- 10m Tiefe, das Dropshot-Rig ist und bleibt für mich die zuverlässigste Version bein Barschangeln. Dabei unterscheide ich maßgeblich zwei recht unterschiedliche Köderführungen:

  1. Die agressive: Abstand Köder- Blei 1-1,30m, aufrecht geführte Rute mit deutlichen Zupfern nach oben, Rutenlänge 2,40-2,70m.
  2. die passive: Abstand Köder, Blei 0,30- 0,70cm, seitlich geführte Rute, Rutenlänge 1,90-2,40m.

Wenn die Barsche weniger aktiv sind, also eher “nuckelig”, läßt sich mit der passiven Dropshot-Rute meist trotzdem noch gut Strecke machen. Die am 4er-6er Haken 3-5cm lange Brutfisch-Imitation aus Gummi wird nur an der Kopfspitze angeködert (nose-hooked). Das 5-10g Blei behält bei meinen seitlichen Züge durchgehend Bodenkontakt. Die Bisse kommen meistens in der Bewegung, immer wieder aber auch in den kurzen Pausen.

Mit der nur 89g leichten Blue Romance Light Game (tubular). Spüre ich jedes Steinchen, jede Muschel und am wichtigsten: jeden feinsten Zupfer! Mit ein wenig Übung kann ich Grundkontakte und Bisse bestens unterscheiden. Macht irre Spaß (traumhafte Drillaktion!), und ist genial fängig, fast schon gemein!. Zur Rute passt sehr gut eine robuste Stradic FK 1000 und eine geflochtene 0,08mm PowerPro (white) Schnur. Das Vorfach binde ich aus 0,21 bis 0,24mm Sufix Invisiline Fluorocarbon. Aber seht selbst!

Viele Grüße von Jochen Dieckmann

Blauer Himmel -blaue Rute, das muss doch passen!

Blauer Himmel -blaue Rute, das muss doch passen!

Havelanglers täglich Brot! Hier stehen nur Minis vor der Spundwand...

Havelanglers täglich Brot! Hier stehen nur Minis vor der Spundwand…

Mal schauen, ob im freiwasser vor der Segelyachthafen-Ausfahrt was geht...

Mal schauen, ob im tieferen Freiwasser vor der Segelyachthafen-Ausfahrt was geht…

schön langsaaaaaam seitlich die Kante hochschleifen....

schön langsaaaaaam seitlich die Kante hochschleifen…

...die weiche spitze wird herumgerissen, Biss!

…die weiche Spitze wird herumgerissen, Biss!

nach meiner Meinung sollten Spinnruten mit "playing action" beschrieben werden können.

nach meiner Meinung sollten auch Spinnruten mit “playing action” beschrieben werden können

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Brutfisch-Gummifisch nose-hooked

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Hauptsache Forelle Teil3: Blu-Ro Light Game Tubular

Hallo Bogbesucher,

in diesem Eintrag geht es um eine sehr filigrane Rute aus der Salzwasser- Spinnruten Serie Blue Romance. Eric und ich hatten ja schon mit großer Begeisterung vom Modell Eging aus der gleichen Baureihe berichtet.

Light Game sind sehr feinfühlige Ruten für die Salzwasserangelei mit kleinen bis sehr kleinen Köder. Hier die Übersicht über die unterschiedlichen Modelle:DSCN5710Das von mir beschriebene Modell ist das neue Tubular Modell. Die Tubular Spitze ist keine massive sogenannte Solid Tip. Trotzdem ist sie eine tolle Altenative zu “solid”.Sie ist hohl und dementsprechend deutlich weicher. Damit ist diese Rute sehr gut geeignet, wenn die Spinnköder überwiegend eingekurbelt werden. Gerade Forellen stupsen unsere Köder oft mehrmals an. Eine steife Spitze würde den Fischen dabei einen sehr direkten Widerstand bieten. Die Folge: der Fisch dreht meistens nach dem ersten Zupfer ab. Ein weiche Spitze hingegen zeigt den Biss deutlich an, ohne den noch zögernden Fisch gleich zu verprellen – ein Riesenvorteil!

Natürlich ist so ein feines Rütchen auch hervorragend zum Forellenangeln am Bach geeignet. Am besten kombiert finde ich sie mit einer schönen kleinen Stationärrolle wie der neuen 1000er Stradic FK. Diese Kombi arbeitet wunderbar mit sehr dünnen Schnüren, also habe ich eine 0,06mm PowerPro white aufgespult. Als Vorfach dient mir abermals ein 0,18 mm Aspire Flourocarbon in 1m Länge. So ausgerüstet kann ich Kleinst-Wobbler, -Blinker, -Spinner oder -Gummis sowohl erstklassig werfen, als auch animieren.

Bei den Erinnerungen an den ersten Einsatz der Blu-Ro Light Game, stockt mir jetzt noch der Atem: Bissübertragung und Drill waren einfach der Hammer. Die feine und dennoch kraftvolle Aktion der Rute liess einer gut gehakten Bachforelle keine Chance. Das feine Schnur-Material wurde gegen die massive Bisse und Fluchten von kräftigen Fischen perfekt abgepuffert. Spaßfaktor garantiert, wie gemacht für diese Angelei!

Beste Grüße von Jochen Dieckmann

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