Vibrax Barsche

Hallo Leute,

ich hatte ja im letzten Jahr schon mal etwas über das Barschangeln mit dem Spinner geschrieben. Sie gehören seit einigen Jahren wieder in meine Köder-Box. An Tagen, wo die üblichen Methoden versagen, scheint der Spinner immer seine Vorzüge auszuspielen.  Vor allem wenn man nicht weiß, in welcher Tiefe sich die Barsche aufhalten, ist der Spinner eine gute Option. Denn mit dem Spinner lassen sich fast alle Wassertiefen abfischen. Besonders auch im flachen Wasser lassen sich Spinner effektiv anbieten. Und an verkrauteten Gewässern, an denen Gummifische im Kraut hängen, sobald man ihn zu tief absinken lässt, ist der Spinner extrem fängig – der Gegendruck hält ihn oben, wenn man ein bisschen schneller kurbelt.

Meiner Meinung nach ist das leichte Handling von Spinnern oft der Grund, warum man damit so erfolgreich angelt.

Mit dem Spinner lässt sich relativ schnell eine große Wasserfläche in verschiedenen Gewässertiefen abfischen.

Mein Lieblingsspinner  ist der Vibrax von Blue Fox. Durch seinen tropfenförmigen Körper ist er ein echtes Wurfungeheuer!

Den Vibrax gibt es in sechs verschiedenen Größen von 3gr. bis 18gr. und ca. 30 verschiedenen Dekors. Da sollte für jeden das passende Modell dabei sein.

 

Zodias und die Aldebaran. Ein Traum zum Barschangeln…

Bernd mit seiner UL- Kombo

Wie Ihr auf den Bildern seht, verwenden wir unterschiedliche Kombos.

Ich verwende für Köder ab 8 Gr. aufwärts eine Zodias MH mit einem Wurfgewicht bis 18 Gr. gepaart mit einer 3000er Stradic. Als Hauptschnur eine 0,10 mm Kairiki.

Für kleine Köder und Finesse-Methoden beuntze ich eine Zodias LBSF bis 12 Gr. Wurfgewicht gepaart mit einer Aldebaran. Als Hauptschnur eine 0,06 mm Power Pro.

Mein Kumpel Bernd schwört auf seine Diaflash zum UltraLigth-Fischen.

Wenn man mit sehr leichten Ruten fischt, machen auch kleine Barsche viel Spaß. Die großen Barsche wollen ja leider nicht immer…

 

 

 

 

Zodias 270 MH 5 – 18gr – „DIE Alleskönnerin“

Sicher denkt Ihr jetzt: och schon wieder ein Blog über diese Rute. Klar, meine Kollegen Johannes und Robert berichteten bereits über die Zodias. Aber sie ist in meinen Augen ein echtes Sahnestück im Shimano Rutenwald und darüber muss ich einfach und kurz was tippen.

Die Bezeichnungen „Alleskönnerin“ oder „Allrounder“, sind oftmals eine Gratwanderung in Bezug auf die tatsächlichen Verwendungsmöglichkeiten. In meinem kurzen Anglerleben hatte ich schon einige Ruten am Wasser, die als ebensolche beschrieben wurden. Kurzum. Nur wenige verdienten dieses Prädikat. Die Zodias 270 MH 5 – 18gr ist eben diese „Allrounderin“.

In den vergangenen Monaten schleppte ich diese Rute bei nahezu jedem Angeltrip mit an das Wasser. Ob an der Ostsee auf Plattfisch.

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Zum abendlichen Streetfishing an der Berliner Spree.

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Beim mittelschweren Angeln auf dicke Barsche.

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Oder zur Mission Zander auf Bodden oder heimischer Kiesgrube.

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Wenn sich die Gelegenheit ergab, wurde sie eingesetzt. Ohne Kompromisse. Dabei hatte ich stets ein sicheres Gefühl. Die Bissausbeute aufgrund ihrer schnellen Aktion ist optimal. Präzises werfen in allen Lagen und Situationen problemlos möglich. Ein optimierter starker Blank für harte Fluchten. Die Zodias ist ein Leichtgewicht für langes ermüdungsfreies Angeln. Sie ist für Hard- und Softbaits gleichermaßen geeignet. Meine favorisierten Einsatzgebiete sind das Jiggen mit Gummigrößen bis 12,5cm und Bleigewichten bis zirka 20gr. Gerne auch zum Leiern und Twitchen von Wobblern. Kompromisslos und zuverlässig bedient diese Rute ein breites Spektrum. Gut, wenn man zum Beispiel nicht mehrere Kombos an das Wasser schleppen möchte.

Die perfekt zur Zodias passende Rolle habe ich nun auch gefunden. Anfänglich angelte ich an ihr die Shimano Stradic Ci4+ FA. Anschließend kam die Shimano Rarenium Ci4+ FB zum Einsatz. Beide angelten sich top. Seit kurzem ist nun die neu Shimano Stradic CiA+ 2500 FB am Start. Für mich die optimale Ergänzung für die Zodias. Die neue Stradic ist ein Leichtgewicht und genau sowas muss auch an eine leichte straffe Rute. Für mich die perfekte Symbiose.

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Wer auf der Suche nach einer waschechten Allroundrute ist, sollte sich die Zodias 270 MH 5 – 18gr ansehen und wenn möglich, beim Shimano Händler die neue Stradic CiA+ 2500 FB dranschrauben und auf sich wirken lassen.

Euer Eric

Barsche mit der Blue Romance Light Game

Liebe Bogbesucherinnen und -besucher,

endlich Sommer! Die erste Hitze-Welle hat die diesjährige Fischbrut und auch die Barsche endgültig in Wallung gebracht. Auch in meinem Hausgewässer lohnt sich nun endlich die gezielte Barschangelei.

Egal ob auf flach stehende Räuber oder aber in 5- 10m Tiefe, das Dropshot-Rig ist und bleibt für mich die zuverlässigste Version bein Barschangeln. Dabei unterscheide ich maßgeblich zwei recht unterschiedliche Köderführungen:

  1. Die agressive: Abstand Köder- Blei 1-1,30m, aufrecht geführte Rute mit deutlichen Zupfern nach oben, Rutenlänge 2,40-2,70m.
  2. die passive: Abstand Köder, Blei 0,30- 0,70cm, seitlich geführte Rute, Rutenlänge 1,90-2,40m.

Wenn die Barsche weniger aktiv sind, also eher „nuckelig“, läßt sich mit der passiven Dropshot-Rute meist trotzdem noch gut Strecke machen. Die am 4er-6er Haken 3-5cm lange Brutfisch-Imitation aus Gummi wird nur an der Kopfspitze angeködert (nose-hooked). Das 5-10g Blei behält bei meinen seitlichen Züge durchgehend Bodenkontakt. Die Bisse kommen meistens in der Bewegung, immer wieder aber auch in den kurzen Pausen.

Mit der nur 89g leichten Blue Romance Light Game (tubular). Spüre ich jedes Steinchen, jede Muschel und am wichtigsten: jeden feinsten Zupfer! Mit ein wenig Übung kann ich Grundkontakte und Bisse bestens unterscheiden. Macht irre Spaß (traumhafte Drillaktion!), und ist genial fängig, fast schon gemein!. Zur Rute passt sehr gut eine robuste Stradic FK 1000 und eine geflochtene 0,08mm PowerPro (white) Schnur. Das Vorfach binde ich aus 0,21 bis 0,24mm Sufix Invisiline Fluorocarbon. Aber seht selbst!

Viele Grüße von Jochen Dieckmann

Blauer Himmel -blaue Rute, das muss doch passen!

Blauer Himmel -blaue Rute, das muss doch passen!

Havelanglers täglich Brot! Hier stehen nur Minis vor der Spundwand...

Havelanglers täglich Brot! Hier stehen nur Minis vor der Spundwand…

Mal schauen, ob im freiwasser vor der Segelyachthafen-Ausfahrt was geht...

Mal schauen, ob im tieferen Freiwasser vor der Segelyachthafen-Ausfahrt was geht…

schön langsaaaaaam seitlich die Kante hochschleifen....

schön langsaaaaaam seitlich die Kante hochschleifen…

...die weiche spitze wird herumgerissen, Biss!

…die weiche Spitze wird herumgerissen, Biss!

nach meiner Meinung sollten Spinnruten mit "playing action" beschrieben werden können.

nach meiner Meinung sollten auch Spinnruten mit „playing action“ beschrieben werden können

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Brutfisch-Gummifisch nose-hooked

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Superu Zander

Hallo Leute,

gestern war ich wieder in der Uckermark unterwegs. Die Zander stellen sich bei den ganzen Wetterwechseln in den letzten Tagen an meinen Gewässern irgendwie quer. Diesmal sollte es an einen See gehen der im Gegensatz zu meinen Hausgewässern sehr tief war und Wassertemperaturen nicht so schnell schwanken. In den letzten Wochen konnte ich die meisten Zander  in einer Wassertiefe von ca. 1,5m überlisten. Genau das ist auch das Problem, im so flachen Wasser verändert sich die Wassertemperatur sehr schnell. Deswegen war der Plan diesmal an einem Gewässer zu Fischen in dem sich die Fische viel tiefer aufhalten und die Wassertemperaturen konstanter sind. Der Plan ging voll auf, wir fanden die Fischer in ca.5m Wassertiefe. Das machte die Suche nach den Fischen nicht gerade einfach. Wir fanden die Fische an Kanten die von 3 Meter auf ca. 8 Meter abfielen.

 

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Die Erfolgsköder waren die Storm So-Run Superu Shads von Storm in 12,5 cm.

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Die Super Shads sind im Bauch und auf dem Rücken geschlitzt, so dass sie auch super am Texas und Carolina-Rig gefischt werden können. Ich hatte mit Ihnen in den letzten Wochen schon einige Sternstunden.

Fireblood Zander

Hallo Leute,

endlich ist es soweit – auch ich konnte meine erste Firebloodrute einweihen. Da ich überwiegend auf  Zander  vom aus Boot fische, habe ich mich für 2 verschiedene Modelle in 2,40m entschieden. Die Firebloods sind einfach unglaublich und haben meine Erwartungen auch bei Weitem übertroffen. Die Modelle, die ich fische, haben ein Wurfgewicht von 10-35 Gr. und von 30-80 Gr. Die leichtere Rute bevorzuge ich zum Zanderangeln im Stillwasser (Naturseen). Da ich an  meinen Gewässern meistens Jigköpfe bis max. 15 Gr. benutzte und Gummifische in einer Länge von  max. 12cm, reicht ein Wurfgewicht von 35 Gr. völlig aus. Obwohl dieses Modell sehr feinfühlig ist, verfügt sie trotzdem über ausreichend Rückgrat, um einen Zanderbiss schnell zu parieren. Wie Jochen schon geschrieben hat: bei dieser Rute besteht absolute Suchtgefahr.

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Ein Fireblood-Special ist die flammenförmige Aussparung am Griff: Sie liegt perfekt in der Hand und man hat den direkten Blank-Kontakt für eine optimale Bisserkennung.

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Zum zweiten Modell werde ich demnächst was schreiben.

Bis bald.

Kubanische Schwarzbarsche

Hallo Leute,

seit 4 Jahren fahre ich nun jeden Winter nach Kuba zum Angeln und jedes Mal bin ich aufs Neue überrascht was man hier erlebt. Worte und Fotos können nur schwer wiedergeben, was man hier alles so erlebt. Jedes Mal, wenn ich wieder in Deutschland bin, frage ich mich ob das nur ein Traum war. Normalerweise versuche ich auf Kuba im Salzwasser und im Süßwasser zu Fischen, aber da wir in diesem sehr viel Pech mit dem Wetter hatten, mussten die Ausflüge zum Meeresfischen leider immer wieder ausfallen lassen. Aufgrund der extrem schwankenden Temperaturen war das Angeln auch nicht gerade leicht. Wir mussten viele verschieden Köder und Techniken ausprobieren um überhaupt ein paar Fische zu fangen. Es war jeden Tag anders. Mal fingen wir die Fische direkt an der Oberfläche mit sogenannten Propeller Wobblern, und am Nächsten Tag mit tieflaufenden Crankbaits. Es war oft sehr schwierig, wenn wir aber den passenden Köder gefunden hatten ging oft die Post ab.

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Geregnet hat es fast jeden Tag.

Wir mussten jede Regenpause zum Angeln nutzen.

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Gleich geht der Regen wieder los.

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So sah das Wetter an den guten Tagen aus.

Wenn die Sonne mal rauskam, fingen wir aber dafür sofort Fische.

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Der größte Fisch mit 12 Pfund.

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Normalerweise gehören solche Fische zur Tagesordnung, aber bei den schlechten Bedigungen freut man sich über jeden Fisch doppelt.

Je nach Stelle die wir befischten, änderten sich auch die Erfolgsköder.

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An solchen Stellen konnten wir mit den folgenden Ködern punkten:

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Die Rapala X-Rap Props. Die X-Rap Props sind Oberflächenköder die mit ihren beiden Edelstahl-Propeller auf der Wasseroberfläche kreisen und daurch einen starken Lärm und Splash erzeugen.

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Die Rapala Weedless Shads

Der am Rücken sitzende Einzelhaken wird von einem Drahtarm abgedeckt. So schlüpft er durchs Schilf, Seerosenfelder und Krautbetten, ohne Salat einzusammeln. Die harte Schaufel verleiht diesem Wobbler eine lebhafte Aktion. Dank des schlanken Profils bewegt er sich fast widerstandslos durchs Wasser. Zusätzlich erzeugt er mit seinen Rasseln für einen unwiederstehlichen Sound. Wenn man ihn an gespannter Schnur fallen lässt, schwimmt er wie ein Fischchen Richtung Grund.

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Wenn wir an steilen Kanten mit felsigem Untergrund fischten, benutzten wir Köder die eine Etage tiefer liefen.

IMG_1759Die Storm Arashi Rattling Deep 7 cm und Rattling Flats in 5,5cm.

Dem Rattling Deep gibt es in 3 Ausführungen:

6,6cm mit eine Lauftiefe von ca. 3,30m in 16g.

7,0cm mit einer Lauftiefe vom ca. 5,50m in 22g.

9,0cm mit einer Lauftiefe von ca. 7,50m in 32g.

Den Ratling Fat gibt es nur in 5,5cm mit einer Lauftiefe von ca. 2,30m in 12,50g.

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Twitchbaits waren aber an manchen Tagen auch sehr gut. Der Rapala MaxRap Fat Minnow in 9cm sowie die Shadow Rap Deeps in 11cm.

 

Langsam geht es ja hier mit den Temperaturen auch wieder Bergauf, mal sehen auf welche Fische es dann hier geht. Ich werde Berichten.

bis bald.

 

Yasei Seabass – die Kurze zum Jiggen

Viele Angler – gerade Bootsangler – fischen auf Zander gern mit relativ kurzen, leichten aber brettharten Ruten mit denen sie die Gummis aus dem Handgelenk beschleunigen können.

Die Yasei Seabass (SYABA21MH) in 2,10 m Länge mit einem WG von 10 bis 50 Gramm konnte ich mir damals gut als  Zander-  und Dickbarsch-Stock vorstellen und war mir auch einigermaßen sicher, dass Dustin das ähnlich sehen würde. Schließlich wartet die kürzeste Rute aus der Seabass-Serie mit allem auf, was sich ein Jigger wünscht: Der dünne Blank steht wie eine Eins. Der zweigeteilte Griff aus schwarzem Moosgummi passt optisch perfekt zum Blank-Design und geht bis knapp zum Ellenbogen. Die Ringe liegen eng am Blank an und leiten jeder Zupper in den Stock weiter. Mit 145 Gramm ist die Rute auch sehr leicht. Und am Wasser stellte sich dann heraus, dass es sich tatsächlich um eine Wurfmaschine handelt, wie es im Katalog steht.

Zudem passt sie sehr gut zu Dustins alter Stradic mit der Doppelkurbel (die man mal wieder frisch bespulen könnte).

Seabass und 2500er Stradic - das passt.

Seabass und 2500er Stradic – das passt.

Und gefangen hat er damit auch ganz gut – wobei wir unter schweren Bedingungen fischen mussten. Zunächst einmal galt es einen Trailer-Schaden (Radlager) reparieren zu lassen. Dann ausgerissene Kabel (wir hatten die Anhängerkupplung abgekoppelt, aber nicht den Stecker gezogen) anzulöten, um dann gegen Wind und Kälte und beißfaule Zander ankämpfen zu müssen. War aber größtenteils trotzdem recht lustig.

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Seabass im Zanderdrill.

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Dustin mit einem seiner ersten Seabass-Zander.

Und noch ein Zander.

Und noch ein Zander.

Zugegebenermaßen waren's nicht die ganz großen Burschen. Aber wir waren froh, überhaupt ein paar Bisse zu bekommen.

Zugegebenermaßen waren’s nicht die ganz großen Burschen. Aber wir waren froh, überhaupt ein paar Bisse zu bekommen.

Solltet ihr also auf der Suche nach einer kurzen Zander-, Großbarsch- oder leichten Hecht-Rute sein, lohnt es sich, mal in die Wolfsbarsch-Abteilung abzubiegen. Die Yasei Seabass wird euch sicher gut gefallen.

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Grub Zander

Hallo Leute,

lang ist es her, dass ich hier was geschrieben habe. Leider hatte ich den ganzen November und Dezember kein Internet und war dazu auch noch im Januar für zwei Wochen in der Karibik zum Fischen unterwegs (Bericht folgt). Obwohl der November und Dezember hier in Berlin doch relativ mild ausfiel, bin ich nicht allzu oft ans Wasser gekommen. Doch bevor es richtig kalt wurde, war ich nochmal mit meinem Kumpel Bernd unterwegs, um die neuen Hypno Grubs von Storm zu testen.

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Ein typisches Herbstbild: Bernd mach das Boot startklar.

Als das Boot dann endlich startklar war, dauerte es auch nicht lange bis die ersten Fische im Boot waren.

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Die Frequenz konnte sich sehen lassen. Wir fingen gleich am ersten Spot ein paar schöne Zettis. Das ist das Schöne am Herbst. Oft hat man zwar nur kurze, aber dafür auch sehr heftige Beißphasen.

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Leider war Spuk nach einer halben Stunde auch wieder vorbei. In den restlichen 3 Stunden konnten wir leider keine Fische mehr überlisten. Ingesamt blieben aber 6 Fische hängen. Nicht schlecht für eine Halbtagestour.

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Der Storm Hypno- Grub.

In den letzten Jahren habe ich fast ausschließlich mit Gummifischen den Zandern nachgestellt, und so gut wie gar nicht mehr mit Twister gefischt. Dabei waren Twister am Anfang der 90er Jahre meine absoluten Lieblings Köder für Zander. Weil Storm jetzt auch mit einem kleinen Gummi-Programm aufwartet, habe ich seit Anfang September wieder Twister ind er Box.

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Mein Twister-Tackle für Barsche und Zander :

Rute: Antares MH 2,40m bis 40gr. WG.
Rolle: Stradic Ci4 3000er.
Schnur: PowerPro 8 Slick in, 0,13mm.
Vorfach: 0,35mm Aspire Fluocarbon.

Danke fürs Vorbeischauen und bis bald.

 

 

Was bedeutet eigentlich dieses „Ci4+“ in der Rollenbezeichnung?

Die Artikelbezeichung der Spinnrollenmodellen Vanquish F, Rarenium Ci4+ FB, Stradic Ci4+ FA, Aero Ci4+ FA und AR-C Aero Ci4+sowie der Chronarch Ci4+ (Baitcaster) eint der Begriff „Ci4+“. Was ist das eigentlich? Im Katalog steht dazu: „Ci4+ ist die Weiterentwicklung des revolutionären Materials Ci4. Es ist 2,5 mal härter als Ci4 und ermöglicht so den Bau von Rollen mit äußerst geringen Toleranzen sowie die Herstellung von feinmechnischen Innenteilen mit der Präzision eines Schweizer Uhrwerks.“

Hört sich gut an. Aber allein weil es sich gut anhört, gehen die Stradic Ci4+ FA und die Rarenium  Ci4+ FB nicht wie geschnitten Brot über den Ladentisch. Neben den tollen Laufeigentschaften überzeugen die Ci4+ Rollen die Angler auch mit ihrem geringen Gewicht. So wiegt eine 1000er Rarenium Ci4+ FB gerade einmal 170 Gramm, eine 1000er Stradic Ci4+ FA sogar nur 164 Gramm.

Hier die Gewichte beider Modelle nach Größe:

1000er Rarenium Ci4+ FB: 170 Gr. / 1000er Stradic Ci4+ FA: 164 Gr. (1000er AML: 170 Gr.)
2500er Rarenium Ci4+ FB: 205 Gr. / 2500er Stradic Ci4+ FA: 195 Gr.
3000er Rarenium Ci4+ FB: 205 Gr. / 3000er Stradic Ci4+ FA: 198 Gr.
4000er Rarenium Ci4+ FB: 240 Gr. / 4000er Stradic Ci4+ FA: 255 Gr.

Das harte Material sorgt nicht nur für Präzision, sondern auch für einen besseren bzw. direkteren Kontakt zum Köder und hat somit auch Auswirkungen auf die Angelei an sich. Ci4+ ist ein wesentlicher Bestandteil des „Quick Response Concepts“: Leichte Rollen mit einem geringen Ankurbelwiderstand und einem seidenweichen Lauf verbessern die Bisserkennung und sorgen für ein ermüdungsfreies Angeln.

In Verbindung mit einer leichten Barschrute ist so eine Ci4+Rolle ein Gedicht. Dass die Rarenium noch ein bisschen überarbeitet wurde, hat sich ja sicher schon rumgesprochen. Ich fand schon, dass der Vorgänger der jetzigen Rarenium Ci4+ FB richtig gut ausgesehen hat an meinen weißen Stradic-Ruten.

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Der neue Look ist aber noch ein bisschen eleganter:

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Vor allen Dingen aber fühlen sich diese Rollen echt toll an. Und was die alten Rareniums und die Stradic Ci4+ angeht, kann  ich sagen: Auch nach einem Jahr im Dauereinsatz und vielen Salzwasser-Exkursionen drehen die Teile noch wie am ersten Tag.

Die perfekte UL-Gummi-Barsch-Kombo

Seit ich aus Holland zurück bin, muss ich mich mit einem „Notbesteck“ durch den Barschherbst kämpfen. Um die 80 Euro fürs Sperrgepäck zu sparen, habe ich mein mit den meisten meiner Lieblingsruten vollgestopftes Rutentransportrohr bei Dustin in Düsseldorf gelassen, um es von einem Logistikunternehmen abholen zu lassen. Da habe ich die Rechnung aber ohne Dustins Praktikantin Eva gemacht, die dem Mann vom Paketdienst das mit Shimanoaufklebern dekorierte Abflussrohr verweigert hat. Eine Woche lang habe ich mich Tag für Tag drüber gewundert, dass mir niemand meine Ruten bringt. Bis mich Dustin gestern darüber benachrichtigt hat, dass das Rohr noch in der Abstellkammer seiner Firma steht. Konnte Eva aber auch nicht wissen. Es sei ihr also verziehen.

War auch nicht schlimm, weil ja noch ein paar Ruten in meinem Waffenschrank stehen. Die wurden jetzt ein bisschen intensiver gefischt, was ihnen erstens nicht schadet und mir zweitens evtl. sogar zu ein paar guten Barschen verholfen hat, die ich sonst nicht gefangen hätte. Denn zur Zeit läuft‘s recht gut auf UL-Jigs, die man am besten am allerfeinsten Geschirr anbietet.

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Bei fast jedem Barschbild wird mir klar, warum ich diese Fische so gern mag. Herrliche Farben.

Die einzelnen Komponenten habe ich hier schon mehrfach gepostet. Weil bei meiner UL-Taftec-Kombo aber jedes Rädchen so schön ins nächste greift, stelle ich heute mal das komplette Setup vor.

 

Rute: Expride 262 UL-S, Länge: 6‘ und 2‘‘ (1,88m), Gewicht: 90 g, WG: 2 – 6 g, Besonderheit: Taftec-Spitze (Solid Tip)

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Expride 262UL-S

 

Rolle: Stradic Ci4+, Größe: 1000, Gewicht: 164 g, Schnureinzug: 75 cm pro Kurbelumdrehung

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Die Stradic Ci4+ ist nicht nur leicht, sondern auch schnell. Und kurbelt sich erste Sahne. Wirklich ein seidenweicher Lauf.

 

Schnur: Sufix Nanobraid, Stärke: 0,06 mm, Tragkraft: 3,3 kg

Die 0,04er ist mir fast ein bisschen zu fein für die Berliner Barsch-Bomben. Aber als 0,06er ist sie immer noch sehr dünn und hat mit 3,3 kg eine Tragkraft, die kein Barsch in Gefahr bringt. Zumindest kein einheimischer...

Die 0,04er ist mir fast ein bisschen zu fein für die Berliner Barsch-Bomben. Aber als 0,06er ist sie immer noch sehr dünn und hat mit 3,3 kg eine Tragkraft, die kein Barsch in Gefahr bringt. Zumindest kein einheimischer…

 

Leader: Aspire Fluorocarbon, Stärke 0,20 mm, Tragkraft: 2,59 kg

Die neuen Spulen sind ein Traum - in allen Stärken.

Die neuen Spulen sind ein Traum – in allen Stärken.

Die Vorteile dieser Konfiguration: Durch die Taftec-Spitze, die nicht nur den Fischen beim Biss keinen Widerstand entgegensetzt, sondern auch die Spannungsspitze beim Anhieb wegnimmt, kann man sehr fein fischen. Dank des hohen Schnrueinzugs kurbelt man sich mit der 1000er Stradic nicht den Arm aus. Mit ihrem niedrigen Gewicht passt sie natürlich sehr gut zu der sehr leichten Rute. Die 6er Nanobraid ist extrem dünn. Dadurch kann man mit weniger Gewicht angeln und hat dennoch einen erstklassigen Kontakt zum Köder. Das Aspire FC steckt Muschelkontakte sehr gut weg (hohe Abriebfestigkeit) und ist auf einer extrem praktischen Spule aufgewickelt. Dadurch habe ich keinen überflüssigen Verschleiß.

Und was ganz wichtig ist: Barschdrills machen an der Kombo extrem viel Spaß!

Rute krumm. Der Insider erkennt: Das kann kein Riese sein. Sonst wäre die UL-Latte mal so richtig krumm.

Rute krumm. Der Solid Tip-Insider erkennt: Das kann kein Riese sein. Sonst wäre die UL-Latte mal so richtig krumm.

Richtig erkannt. Es war nur eine kleine Nudel.

Richtig erkannt. Es war nur eine kleine Nudel.

Die besseren Fische beißen oft erst kurz vor Dienstschluss.

Die besseren Fische beißen oft erst kurz vor Dienstschluss.

Also: Merci an Eva! Hast Du gut gemacht! Und viel Spaß weiterhin bei TBM!