WPC: Ready for Take-Off

Heute geht’s dann also los, denn morgen habe ich ja noch einen Termin beim Teampsychologen, der mich fit machen muss für die WPC. Die Schlappe vom letzten Mal (5. von 50) ist immer noch nicht verdaut. Späßle. Sparwitzle. In echt könnten Dustin und ich sicher sehr gut mit einem 5. Platz leben. Wenn man sich das Teilnehmerfeld anschaut und ein bisschen drin ist in der Wettkampf-Geschichte bzw. wenn man oft genug auf Facebook herumturnt, weiß man, dass da eine Menge ganz ausgezeichnter Angler am Start sind, die alle dieses Boot im Wert von 50.000 Euro gewinnen wollen bzw. auch nur den Titel des “Weltmeisters” haben wollen. Klar. Da fehlt die internationale Bass-Elite – aber ich würd mich zur Not schon Weltmeister schimpfen, wenn es mir denn aufgezwungen werden würde. Dreams…

Was ein bisschen doof ist: Wir (Dustin und ich) haben kaum Zeit zum Trainieren. Am Montag evtl. ein bisschen.

Was evtl. gut für uns ist: Der Wettkampf-Sektor wurde beschnitten und auf unser Lieblingsgewässer in Holland eingegrenzt. Damit steht zumindest ein Spot-Konzept – zumindest so lange, bis die ersten Spots versagen.

Ein bissl Show muss sein.

Morgen bei Shimano geht’s natürlich nicht zum Psychologen. Da werden ein paar andere Sachen besprochen. Ein paar Köder werden das Büro sicher auch noch verlassen. Und dann mache ich mich am Samstag auf den Weg nach Holland. (Sollten das hier jetzt irgendwelche Strauchdiebe durchlesen: es macht überhaupt keinen Sinn, bei mir einzubrechen. Erstens steht der Hausdrachen bereit zur Abwehr. Zweitens ist so gut wie mein ganzes Tackle mit mir unterwegs – von wegen klare Konzepte und nicht verzetteln und so…)

Vorgstern habe ich erfahren, dass Dustin und ich auch in der Team-Competition antreten. Und zwar zusammen mit Willem Stolk und Chris Bloemert. Mit denen wohnen wir auch in einem Haus. Da ist Chaos garantiert. Und Spaß.

In der Zwischenzeit habe ich mir die Teamfrisur wachsen lassen.

 

Wir wollen ja auch optisch als Einheit auftreten.

Ich freu mich schon!

Johannes