Zanderalarm

Hallo Leute,

wie der Eric ja schon vor ein paar Wochen geschrieben hat, sind die Zander im Moment  richtig in Fahrt. Am vergangenen Wochenende verabredete ich mich mit Eric, um gemeinsam ein neues Gewässer zu erkunden.

Wenn man ein Gewässer noch nie vorher befischt hat, ist es oft nicht ganz einfach gleich die richtigen Spots wie z. B  Unterwasserberge, Plateaus oder Sandbänke zu finden. In der Regel sucht man den ganzen Tag nach den vermeintlichen Spots und kommt kaum zum Angeln.

Wir hatten diesmal richtig Glück: wir waren gerade zwei  Minuten unterwegs, als uns das Echolot verdächtige Sicheln an einer kleiner Erhebung anzeigte. Gleich mit den ersten Würfen konnten wir ein paar schöne  Zander verhaften. Manchmal gehört auch ein bisschen Glück dazu, wenn man auf der Suche nach Spots ist.

Wir konnten in den ersten  zwei Stunden genau zehn Zander fangen.

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Nachdem wir keine Bisse mehr bekamen, versuchten wir es an verschiedenen erfolgsversprechenden Stellen. Leider ohne Erfolg – es war wie verhext. Wir bekamen in den nächsten Stunden keinen einzigen Biss mehr.

Erst als wir uns entschieden wieder den Erfolgsplatz anzufahren, bekamen wir wieder Bisse.  Kaum dort angekommen, waren die Fireblood-Ruten gleich wieder krumm.

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Insgesamt konnten wir zwanzig Zander fangen. Für das erste Mal an einem neuen Gewässer, extrem gut.

Seit ich im Besitz einer Fireblood-Rute bin, macht das Zanderangeln gleich doppelt so viel Spaß.

Zum Schluss noch das genaue Setup:

Rute: Frireblood 2,40 m WG 30-80 Gr.

Rolle: Stradic HG 4000er

Schnur: Power Pro 8 Slick 0,15mm

Vorfach : 0,35 mm Aspire Fluocarbon.

How to build a Stinger

Da ich immer wieder gefragt werde, wie man einen Angstdrilling selber baut, gibt es hier ein kleines Tutorial. Zum Bau von Angtsdrillingen benötigt man nicht viel: Vorfach, Klemmhülsen, Drillinge eine Zange zum Quetschen der Hülsen und eine Zange, um das Vorfach zu schneiden.

IMG_0179Ich bevorzuge sehr dünnes und weiches Stahlvorfach. Dieses läßt sich zwar nicht so leicht verarbeiten, verändert aber dafür auch nicht den Lauf des Gummifisches und ist außerdem noch sehr leicht. Warum ich Stahl benutze, müsste auf der Hand liegen (Hecht). Wo nicht mit Hechten zu rechnen ist, kann man auch normales Fluocarbon oder Hardmono verwenden.

Um Das Ausfransen des mehrfädigen Stahls (7x7er) zu vermeiden, sollte man eine scharfe Zange zur Hand haben.

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Die Aluzange von Rapala ist auf jeden Fall scharf genug dafür.

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Jetzt aber zum Stingerbau:

Als erstes nimmt man eine Klemmhülse und schiebt sie aufs Vorfach. Danach den Drilling.

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Danach das kürzere Ende wieder zurück durch die Hülse führen.

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Wenn die Hülse genau passend gewählt wurde, könnte man sie jetzt schon zusammenquetschen. Wenn das Vorfach noch Spiel in der Hülse hat, fädelt man das kurze Ende einfach nochmal durch die Hülse.

Dafür hält man mit dem Daumen und dem Zeigefinger die Hülse fest und zieht beide Schlaufen in die Hülse rein. Vorsichtig, die Schlaufe kann oben ruhig minimal rausgucken.  Unten am Drilling ein kann sie wenig größer sein.

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Jetzt quetscht man die Hülse von beiden Seiten mit der Quetschhülsen Zange.Das kurze überstehende Ende Knippst man einfach ab.Jetzt quetscht man die Hülse von beiden Seiten mit der Quetschhülsen Zange.Das kurze überstehende Ende Knippst man einfach ab.

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Es gibt viele unterschiedliche Zangen zum Hülsenquetschen. Ich bevorzuge eine mit mehreren Quetschpunkten da diese die Hülsen nicht knickt !!!

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Am anderen Ende macht man das Selbe wie beim Drilling,  läßt aber eine Schlaufe,  die man später über den Jighaken hängen kann.

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Und so muß der Stinger am Ende sitzen.

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Bei größeren und bulligeren Ködern ab 15 cm wie man sie zum Hechtangeln verwendet, würde ich den Drilling seitlich in den Gummifisch setzen und nicht oben drauf.

Die Länge des Stingers muss jedes Mal individuell an den Köder angepasst werden.

Hier ein paar Beispiele, wo der Stinger hingehört !!

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Der Haken wird immer an der Stelle eingehängt wo der Köder sich anfängt zu biegen  (davor).

Zum Aufbewaren der Stinger eignen super solche mit Schaumstoff ausgelegten Boxen.

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Hier noch ein  Bild, das ohne Stinger nicht entstanden wäre.

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Es gibt aber auch Tage, an denen man nicht mit Stinger fischen muss, weil die Fische die Köder inhalieren. Schaden kann so ein Zusatzhaken aber nicht.

IMG_0016die sind selten!

Danke fürs Vorbeischauen

Grub Zander

Hallo Leute,

lang ist es her, dass ich hier was geschrieben habe. Leider hatte ich den ganzen November und Dezember kein Internet und war dazu auch noch im Januar für zwei Wochen in der Karibik zum Fischen unterwegs (Bericht folgt). Obwohl der November und Dezember hier in Berlin doch relativ mild ausfiel, bin ich nicht allzu oft ans Wasser gekommen. Doch bevor es richtig kalt wurde, war ich nochmal mit meinem Kumpel Bernd unterwegs, um die neuen Hypno Grubs von Storm zu testen.

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Ein typisches Herbstbild: Bernd mach das Boot startklar.

Als das Boot dann endlich startklar war, dauerte es auch nicht lange bis die ersten Fische im Boot waren.

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Die Frequenz konnte sich sehen lassen. Wir fingen gleich am ersten Spot ein paar schöne Zettis. Das ist das Schöne am Herbst. Oft hat man zwar nur kurze, aber dafür auch sehr heftige Beißphasen.

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Leider war Spuk nach einer halben Stunde auch wieder vorbei. In den restlichen 3 Stunden konnten wir leider keine Fische mehr überlisten. Ingesamt blieben aber 6 Fische hängen. Nicht schlecht für eine Halbtagestour.

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Der Storm Hypno- Grub.

In den letzten Jahren habe ich fast ausschließlich mit Gummifischen den Zandern nachgestellt, und so gut wie gar nicht mehr mit Twister gefischt. Dabei waren Twister am Anfang der 90er Jahre meine absoluten Lieblings Köder für Zander. Weil Storm jetzt auch mit einem kleinen Gummi-Programm aufwartet, habe ich seit Anfang September wieder Twister ind er Box.

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Mein Twister-Tackle für Barsche und Zander :

Rute: Antares MH 2,40m bis 40gr. WG.
Rolle: Stradic Ci4 3000er.
Schnur: PowerPro 8 Slick in, 0,13mm.
Vorfach: 0,35mm Aspire Fluocarbon.

Danke fürs Vorbeischauen und bis bald.

 

 

Schlechtwetter Trips

Hallo Leute

die Herbstzeit ist ja eigentlich mit einer der besten Jahreszeiten um den Räubern nachzustellen, doch leider ist gerade im Herbst das Wetter oft sehr unbeständig. Man hat öfters Angeltage die wegen zu starken Wind oder Regen ausfallen. Um an solchen Tagen nicht zu Hause bleiben zu müssen, nutze ich diese Tage um den Karpfen nach zu stellen. Für solche Tage wähle ich Gewässer die relativ klein sind und nicht ganz so weit entfernt sind. Da ich im Süden von Berlin wohne, habe ich eine Vielzahl an Seen fast direkt vor der Haustür. Die Größe der Fische spielt bei mir bei solchen Trips auch keine Rolle. Da man sich nicht wirklich viel vorher vorbereiten(vorfüttern) kann. Umso wichtiger ist eine gute Futtertaktik um in kurzer Zeit erfolgreich zu sein.

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Ich bevorzuge Fertigfutter gemischt mit Hanfkörner

Gleich zu Beginn des Angelns werfe ich zwei bis drei Futterballen pro Rute ins Wasser. Dazu noch ne Handvoll mit Boilies dazu. Da das Futter auch von anderen Fischen gefressen wird, ist es wichtig alle ein bis zwei Stunden nach zu Füttern.

Ein Rute ködere ich mit nem Pop-Up Boilie und die andere mit einem ausbalancierten Boilie.

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The Source

Als Gerät verwende ich:

Rute: Shimano Tribal Velocity 3,05m in 3 Lbs

Da ich ziemlich nah am eigenen Ufer fische, brauchen die Ruten auch nicht viel länger sein.

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Rollen: Shimano Baitrunner DL-RB 6000er mit ner 0,35mm Technium.

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Und wenn im laufe des Tages der Bissanzeiger schreit, ist das schlechter Wetter schnell vergessen.

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Bis bald und danke fürs Vorbeischauen.

Antares DX24MH – Die Multi-Funktions-Rute

Hallo,

wenn ich das letztes Jahr so Revue passieren lasse und  mein Fotoarchiv betrachte, haben sich einige Ruten besonders hervorgetan.
Die eine oder andere habe ich hier ja schon vorgestellt. Heuteist eine Rute aus der Anatares-Serie dran:

Das Modell (SANTDX24MH) in 2,40m mit einem Wurfgewicht von 14- 40 Gr.

SONY DSCDie Antares besticht durch ihren sehr dünnen und schnellen Blank.

SONY DSCGepaart mit einem nahezu unverwüstlichen Powerkorkgriff.

SONY DSCDazu Fuji Alconite K-Type Beringung.

Gleich im Frühjahr konnte ich die Rute super zum Meerforellenangeln einweihen.

Vom Ufer…

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… und vom Boot.

SONY DSCIMG_0034Meerforellen bis mitte 70 cm waren kein Problem.

Im Sommer habe ich sie auch auch zum Zanderangeln in flachen Seen benutzt.

SONY DSCIMG_0041Im Herbst am Bodden zum Barsche zuppeln war sie auch immer mit dabei.

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IMG_6914Und wenn mal am Meter gekratzt wurde, konnte man sich auf die Antares immer verlassen.

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Wie man sieht, hat mich die Antares überall hinbegleitet. Ich möchte sie nicht mehr missen.

 

 

Clackin‘ Zander

Hallo Leute,

gestern war ich wieder mit meinem Kumpel Ali an einem neuen See in der Uckermark unterwegs. Da an meinen Hausgewässern leider im Moment nicht wirklich mit viel Fisch zu rechnen ist, müssen wir leider im Moment immer ziemlich weit fahren, um ein paar Fische zu überlisten. Wenn man in Berlin wohnt gilt leider oft die Regel, je weiter man von Berlin rausfährt, umso besser werden die Gewässer. Wenn ich so die Zeit Revue passieren lasse und an früher denke, muss ich schon sagen, dass man damals gar nicht aus Berlin rausfahren musste, um gute Fische zu überlisten. Ob Spree, Havel oder die inneren Kanäle von Berlin. Überall haben wir immer gute Zander und viele Barsche fangen können.

Auf jeden Fall werde ich in diesem Jahr wieder einige Versuche starten, da auch eine weite Fahrt nicht immer eine Garantie für gute Fänge ist. So war es auch gestern. Wir hatten fast zehn Stunden gefischt und konnten nur drei Zander fangen. Obwohl wir teilweise sehr gute Fischanzeigen auf dem Echolot hatten – es war wie verhext. Die Zander wollten einfach nicht. Egal was wir probierten. Erst kurz bevor wir aufgaben und nach Hause fahren wollten, konnten wir direkt vor dem Bootsverleih noch eine paar Zander mit dem Wobbler überlisten.

Der Rapala Clackin Minnow in 11 cm war diesmal der Erfolgsköder. Mit einer Lauftiefe von ca.  1,20m – 1,50m ist er optimal für flache Gewässerbereiche. Ein weiterer Vorteil vom Clackin Minnow ist seine kleine Klangkammer die für  einen guten Sound Unterwasser sorgt. Gerade beim Zanderangeln bin ich ein Fan von Wobblern mit Geräuschkapseln.

IMG_1325In den letzten Wochen und Monaten haben mir Wobbler schon oft den Tag gerettet. Wenn das so weiter geht, verschwinden bald meine ganzen Gummifische aus meinen Boxen. Es ist schon verrückt. In den letzten Jahren war das Angeln mit Wobbler auf Zander ein Buch mit sieben Siegeln für mich. Es war nie wirklich erfolgreich. In diesem Jahr habe ich schon wirklich viele Zander auf Wobbler gefangen, das erklärt auch, warum ich in diesem Jahr viel mehr Zander als im letzten Jahr gefangen habe.

1Als Gerät verwndetet ich:

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Stradic in 2,15m mit einem Wurfgewicht von 15gr.-50gr.

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Dazu passend ne 3000er Stradic mit ner 0,13 mm Power Pro 8 Slick

Bis bald und ein schönes Wochenende.

Sommer Zander II

Hallo Leute, in den letzten Wochen jagt eine Hitzewelle die nächste. Trotz der schon fast nicht mehr auszuhaltenden Temperaturen war ich oft am Wasser. Da durch die hohen Temperaturen auch die Wassertemperaturen immer mehr in die Höhe schnellen, beschränke ich mich bei der Gewässerwahl auf etwas größere und tiefere Gewässer. An großen Gewässern ist es gerade im Sommer oft sehr müheselig, die Fische zu finden. Da gute Zandergewässer in der Regel oft sehr trüb sind, fehlt es häufig auch an Pflanzenbewuchs. Dieser ist aber für den Sauerstoffgehalt des Gewässers sehr wichtig. Deswegen meide ich im Gegensatz zum Herbst und Winter bei der Suche nach den Zandern in meinen Gewässern die tiefen Gewässerbereiche, da dort die Sauerstoffarmut oft am größten ist. Am liebsten befische ich Unterwasserberge oder Plateaus, die nur ein bis zwei Meter unter der Wasseroberfläche liegen. An manchen Gewässern sollte man aber auch die Schilfkanten nicht außeracht lassen. Wenn man dort noch eine Wassertiefe von ein bis zwei Meter vorfindet, sind das oft mit die besten Angelstellen. Um solche flachen Gewässerbereiche optimal abzufischen, benutze ich in Regel sehr leichte Jigköpfe bis max. 7 Gr. oder flachlaufende Wobbler. Für diese Art der Fischerei brauch man eine sehr feinfühlige aber trotzdem starke Rute.

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Speedmaster + Technium und Biomaster+Rarenium

Die Biomaster S81 MH (2,46m-WG 15-50 gr.) und die Speedmaster DX24MH (2,40m – WG 14-40 gr.) eignen sich super für diese Fischerei. Wenn man mit sehr wenig Gewicht fischt, ist Fingespitzengefühl angesagt. Umso wichtiger sind feinfühlige und leichte Ruten.

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Eine super Spitzenaktion.

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Nachdem wir gestern wieder den halben Tag mit der Suche nach den Fischen verplempert hatten, war es dann gegen Nachmittag endlich soweit. Wir fanden wieder ein Plateau auf de die Zander standen. Dort fingen wir zuerst nur mit Gummifischen am Jig, doch umso länger wir den Spot befischten, umso vorsichtiger wurden die Zander. Je später es wurde desto besser fingen wir mit Wobbler. Zum Schluss attackierten die Zander nur noch unsere Wobbler. Wir haben die Wobbler einfach nur im Zeitlupentempo ein gekurbelt. Ganz wichtig war, dass der Wobbler beim Einkurbeln immer wieder Bodenkontakt hatte. Wir fingen zwar keine Riesen, aber dafür wieder sehr viele.

107Zu guter Letzt noch die Erfolgswobbler.

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Storm Doombells

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Rapala X- Rap

 

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Rapala clackin Minnow, Storm Arashi Rattling Minnow und der Rapala Husky Jerk.

Danke fürs Vorbeischauen, bis bald.

Countdown Barsche

Hallo Leute,

Da ich den letzten Wochen so viel auf Zander geangelt habe, wollte ich gestern mit meinem Kumpel Ali einen neuen See ausprobieren. Obwohl es in diesem See auch einen guten Zanderbestand gab, sollte diesmal der Zielfisch der Barsch sein. Da dieser See eine sehr unterschiedliche Unterwasserstruktur hat, war die Suche nach den Fischen ziemlich Zeitaufwendig. Mit insgesamt fünf Unterwasserbergen und unzähligen Sandbänken und Krautfeldern kann es schon mal eine Weile dauern bis man den ersten Fischkontakt hat. Außerdem hat man grade wenn man neue Gewässer befischt oft das Gefühl alles falsch zu machen wenn man nicht gleich ein paar Fische fängt. Wenn man dann noch die ganze Zeit aufs Echolot starrt und keinen Fisch findet, fängt man schnell an zu verzweifeln. Zum Glück war an diesem Gewässer das Befahren mit dem Verbrennungsmotor erlaubt. Dadurch konnten wir wirklich viele unterschiedliche Stellen ausprobieren. Wir versuchten es zuerst an den Bergen und Sandbänken, doch leider vergebens. An Stellen die tiefer als 2,50m waren bekamen wir nicht einen einzigen Biss. Die erfolgsversprechenden Stellen waren große Krautfelder. Da diese an diesem See extrem groß waren, stellten wir uns immer mitten rein und warfen in kleine Lücken zwischen dem Kraut. Zu Beginn versuchten wir es zuerst mit kleinen Gummifischen am Jigkopf, doch das war nicht wirklich die Lösung. Am besten fingen wir mit kleinen sinkenden Wobblern. Mit einem Jig konnten wir die Krautlücken nicht lange genug aus fischen. Die Jigs waren einfach zu schnell wieder am Boden. Nahmen wir leichtere Jjigs mussten wir uns zu nahe an die Krautlücken ran stellen. Das mochten die Barsch überhaupt nicht.

Rapala  X- Rap Coundowns in 5cm und 7cm waren perfekt. Der Köder schwimmt mit einer stark rollenden Aktion und  flattert während der Absinkphase. Genau das macht den Countdown so erfolgreich.

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X-Style Finish mit holographischen 3D Augen.

Die Coundowns gibts in 12 Farben und 2 Größen. Der 5cm Countdown wiegt 4g und der 7cm soger 10g.

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Speedmaster meets Technium. Ein super Barsch- Kombo.

4Auch wenn wir es nur auf Barsche abgesehen hatten. Die Zander konnten den kleinen Countdowns auch nicht wiederstehen.

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Ihr solltet euch die Coundowns mal anschauen! Ich möchte sie nich mehr missen. Es gibt kaum einen Wobbler mit den man so aufreizend verschiedene Wasserschichten absuchen kann !

 

Danke fürs Vorbeischauen !

Praxis-Tipps für die Vereinswanne

Hallo Leute,

Top-Zander-Köder ist der Gummifisch. Allerdings ist es nicht leicht, im Flachwasser zu jiggen. Schließlich fallen die Absinkphasen sehr kurz aus.

Tipp 1: Fischt leichte Bleiköpfe in Gewichten von 3 bis maximal 7 Gramm. Die leichten Jigs erschweren zwar die Köderkontrolle, weil man den Aufprall auf den Grund nicht spürt. Macht aber nichts!

Tipp 2: Verwendet eine dicke und farbige Geflochtene. Eine dicke Schnur verzögert nicht nur die Absinkphase ein wenig, sie ist gut sichtbar. Am Schnurverlauf seht ihr, ob euer Jig am Boden ist (schlaffe Schnur) oder noch absinkt (relativ straffe Schnur). Eine auffällige Schnurfarbe unterstützt die Köderkontrolle übers Auge zusätzlich.

Tipp 3: Fürs Flachwasser braucht ihr Gummis, die bereits an den leichten Bleiköpfen spielen. Hier kommen Twister ins Spiel. Eine Alternative sind schlanke Shads mit einer zarten Schwanzwurzel, deren Teller schon an leichten Jigs rotiert. Je weicher die Mischung, desto besser. Lange schon kein Geheimtipp mehr sind lange und dünne Gummifische. Sie haben oft ein sehr geringes Eigengewicht. Außerdem bleiben sie beim Aufprall auf den Gewässerboden kerzengrade stehen und senken sich langsam seitlich zum Boden. Genau das lieben die Zander an manchen tagen sehr. Wichtig dabei ist, das Ihr die Schnur im Auge behält. Die Bisse sind leider oft nicht zu spüren.

Tipp 4: Auf den letzten Metern wird’s oft sehr flach. Aber auch hier stehen Zander. Anstatt die Gummis jetzt schnell rauszukurbeln, nehmt ihr die Rutenspitze hoch und kurbelt die Gummis langsam durch. Viele Bisse kommen kurz vor dem Herausheben. Überhaupt stellt das einfache Durchkurbeln oft eine der besten Gummi-Techniken dar. Kann man immer mal versuchen.

Tipp 5: Um auf Wurfweite zu kommen, braucht man nicht zwingend eine lange Rute. Wohl aber, um die Bisse zu verwandeln. Die optimale Zanderrute ist für mich 2,4 bis max 2,7 m lang.

Tipp 6: Oft sieht man Angler, die mit 30-Gramm-Ruten auf Zander fischen. Die können die hier beschriebenen Köder natürlich gut bewältigen. Dennoch rate ich auch am Vereinssee zu Ruten mit Wurfgewichten von 40 bis 60 Gramm, mit denen man den haken aufgrund des besseren Hebels sauber ins Zandermaul treiben kann.

Tipp 7: Mit einer Wathose seid ihr sehr flexibel und könnt oft den ganzen See befischen – auch die Stellen vor dem Schilf, wo sonst niemand angelt. Zander gehen dem Angeldruck gern aus dem Weg. Insofern sind oft genau die Stellen, an die man nicht so leicht hinkommt, die besten.

Hier noch mein Gerät welches ich dafür verwende.

Setup 1:

Rute: Biomaster 81 MH in 2,46m mit einem WG von 15-50 g.

Rolle: Rarenium 4000er.

Schnur: 15er Powerpro 8 Slick Gelb oder Blau.

Setup 2:

Rute: Yasei Pike Spinning in 2,50m mit einem WG von 20-60 g.

Rolle: Stradic Fj 4000er.

Schnur: 15er Powerpro Gelb.

Setup 3:

Rute: Yasei Red Spinning Pike in 2,50m mit einem Wg von 20-60 g.

Rolle : 4000er Aernos FB.

Schnur: 0,15 mm Powerpro Depthhunter.

Setup 4:

Rute: Scimitar AX in 2,40/ 2,70 mit einem WG von 15-60 g.

Rolle : Exage FD 4000er.

Schnur: 0,15 Powerpro Gelb.

Viel Erfolg!

Mit Gummi auf Vereins-Zander

Hallo Leute,

viele Angelvereine besetzen ihr Vereinsgewässer mit Zandern, um den Mitgliedern ein Highlight zu bieten. Doch fällt es nicht jedem leicht, die Stachelritter aus diesen meist relativ strukturlosen Badewannen heraus zu kitzeln. In Ermangelung tiefer Löcher und steiler Abbruchkanten geht den meisten dann die Luft beim Spinnangeln aus und so bleiben Zander dann entweder Zufallsfänge beim Hechtangeln oder denjenigen vorbehalten, die sich nachts mit dem Köderfisch auf die Lauer legen. Dabei lauern gerade in den kleinen Gewässer, die Jahr für Jahr mit Zandern vollgestopft werden, Beißgewitter auf die Angler, die hier knallhart auf die weiche Welle setzen.

Zunächst einmal muss man 3 Zander-Mythen über Bord werfen:

Mythos 1: „Zander fühlen sich nur über kiesigem oder steinigem Grund wohl.“ Unfug! Zander ziehen auf der Nahrungssuche durch die Gewässer und schlagen dort zu, wo sie genug zum Fressen finden. Ein ziemlich sicheres Indiz für Zanderpräsenz sind Brassenschwärme – vor allem im Herbst und Winter treten beide Spezies im Verbund auf. Und zwar bevorzugt über schlammigen Grund.

Mythos 2: „Zander beißen am besten in der Dämmerung oder nachts.“ Das mag an klaren Gewässern richtig sein. In trübem Wasser fängt man die Fische aber auch am helllichten Tag. Selbst im Hochsommer fängt man sie teilweise am besten zur Mittagszeit.

Mythos 3: „Tagsüber stehen die Zander tief.“ Das ist Nonsens! Probiert es mal mit Geduld und Spucke vor dem Schilf oder an flachen Badestellen. Wenn sich hier Kleinfische aufhalten, kommen auch die Zander vorbei. Ich fange nicht selten Fische in Wassertiefen von 0,5 bis 1 m.

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Dieser Zander nahm den Köder in nur 1,5 Meter Wassertiefe.

Im nächsten Blog gibts noch ein paar Praxistipps.

Bis bald und danke fürs Vorbeischauen.