Spinner- Barsche

Hallo Leute,

gerade in der heutigen Zeit wo die meisten Angler nur noch Gummifischen und Wobbler angeln, sollte man alt bewährtes nicht aus den Augen verlieren.

Bei mir war es in den letzten Jahren leider auch nicht anders. Worauf ich hinaus möchte ist, dass meine Angelkariere vor über 20 Jahren begann und ich meine Barsche damals fast nur mit dem Spinner fing. Wenn man die Fangmeldungen von Barschen in den Angelzeitschriften  liest und auf die benutzten Köder achtet, wird man schnell feststellen die viele dieser Kapitalen Barsche auch mit einem Spinner überlistet wurden.

Seit einigen Jahren gehören Blinker und Spinner wieder in meine Köder Box.

Gerade an Tagen wo die üblichen Methoden versagten scheint der Spinner seine Vorzüge auszuspielen.  Meiner Meinung nach sind gerade das leichte Handling  von Spinnern oft der Grund warum man damit so erfolgreich angelt. Mit dem Spinner läßt sich relativ schnell eine große Wasserfläche und verschiedene Gewässertiefen abfischen.

Mein Lieblingsspinner  ist der Vibrax von Blue Fox , durch seinen tropfen förmigen Körper ist er ein echtes Wurfungeheuer! Den Vibrax gibt es in sechs verschiedenen Größen von 3gr. bis 18gr. und ca. 30 verschiedenen Dekors. Da sollte für jeden das passende Modell dabei sein.

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Ich bevorzuge die Größe 3 zum Barschangeln

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Ich würd sagen  Spinner sollten in jede gut Sortierte Köder Box gehören. Probiert es einfach mal aus. Ihr werdet überrascht sein wie fängig an manchen Tagen Spinner  sein können!

Truttenjagd Part I

Hallo Leute,

morgen ist ja schon der erste Mai und somit die Schonzeit in Berlin für Barsch und Hecht vorbei. Wie ich aber schon in meinem letzten Blog erwähnt habe, ist seit dem 16 April die Bachforellensaison in Brandenburg eröffnet. Johannes und ich waren auch schon ziemlich erfolgreich und deswegen bleiben wir den Forellen auch noch ein paar Tage auf den Fersen. In diesem Jahr haben wir im Gegensatz zum letzten Jahr viele neue Salmoniedenstrecken ausprobiert. Da man an vielen Forellenbächen wirklich sehr viel laufen muss und das auf teilweise extrem unzugänglichen Pfäden, ist es wichtig, dass man nicht zu viel mit sich rumschleppt.

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Kescher, Rucksack und meine Stradic- Kombo.

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Hier riecht es doch förmlich nach Fisch.

Die erste Stecke, die wir in diesem Jahr befischten, war gleich ein Vollteffer. Schon im ersten Wurf war Rute die Rute krumm.

IMG_0529IMG_0530IMG_0531IMG_0537Um so weiter wir den Bachverlauf folgten, um so weniger Fischkontakte hatten wir.

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IMG_0625Dafür wurden die Forellen aber größer!

IMG_0606IMG_0605Und das waren die Erfolgsköder.

1. Blue Fox Vibrax Gr.3: mit ihm haben wir gefischt, wenn man eine freie Wurfbahn hatte oder relativ viel Wasserfläche schnell abgesucht werden musste.

2. Rapala Orginal Floater in 5 cm : mit ihm haben wir Stellen befischt, welche man schlecht anwerfen konnte oder wenn überhängende Äste im Weg waren. Dadurch dass er schwimmt, haben wir ihn einfach mit der Strömung abtreiben lassen. Wenn er den vermeintlichen Spot erreicht hatte, musste er nur langsam wieder eingeholt werden.

3: Rapala Coundown in 5cm. : er war optimal, wenn mal eine Etage tiefer gefischt werden musste. Mit seinen flatternden Absinkbewegungen konnten wir mit ihm so manche Forelle aus ihrem Gumpen locken.

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Meine Stradic Truttenflitsche.

 

 

It’s Spinner-Time!

Blech steht bei vielen Angler ja nicht so hoch im Kurs wie Gummi, Balsa oder Plastik. Am Forellenbach ist das im Moment ganz anders. Da sieht man die Menschen fast nur spinnern. Und das hat einen guten Gurnd: Zum Saisonauftakt trifft man auf die geballte Aggression der Forelle. Die Fische haben nach der Schonzeit noch keine Blechroutine und springen unheimlich gut auf die Druckwelle eines Spinners an.

Wir fischen 2er und 3er Spinner. Ganz hoch im Kurs steht der Vibrax Shad in der Farbe Perch oder Trout.

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Der 2er hat den Vorteil, dass er nicht so laut aufplatscht. Der 3er läuft praktisch schon an, bevor er im Wasser ist. Das kann ein Vorteil sein, wenn man das andere Ufer befischt.

Spinnern mit dem Strom

Wenn man stromauf wirft und den Köder mit der Strömung führt, muss man natürlich ein bisschen mehr Gas geben, damit der Köder läuft. Dafür kommt man so tiefer runter. Mit der Strömung fischen wir besonders gern lange „Schüsse“, also gerade und schmale Strecken, in denen das Wasser schneller fließt.

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Spinnern quer zum Strom

Ein Wurf aufs gegenüberliegende Ufer lohnt sich, wenn der Bach ein bisschen breiter ist und man Wurzeln oder unterspülte Ufer ausmacht. Wichtig ist, dass der Rollenbügel schon geschlossen ist, bevor der Köder auftrifft. Dann muss auch schon losgekurbelt werden, damit der Spinner nicht im Holz hängen bleibt und auch direkt anläuft. Nur dann stürzt die Trutte aus ihrem Unterstand und attackiert den Spinner.

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Spinnern gegen den Strom

Gegen den Strom fischen wir gern an flachen Stellen und wenn umgestürzte Bäume oder im Wasser hängende Äste Treibgut sammeln, unter dem sich die Forellen sicher fühlen. Dann wird der Köder so knapp wie möglich an den Unterstand herangeworfen und so dicht wie möglich am Truttendach vorbeigeführt. (Leicht quer werfen und mit der Strömung am Holz vorbei führen.) Gegen den Strom fischt man auch gut unterspülte Ufer ab (die Uferseite, auf der man steht). Dazu wirft man den Köder in den Storm und lässt ihn einfach stehen, um ihn ans Ufer drücken zu lassen.

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Viel Spaß beim Spinnern und allem, was ihr sonst noch macht. Ich geh dann mal los. Habe ich mir nach 2 Tagen Dauerfeuer auf der Angel Master Show in Duisburg ohne Biss redlich verdient…

Bis die Tage!

Johannes

Brutfisch-Barsch-Suche auf der Spree: Countdown vs. Vibrax

Den Tagen um den Vollmond sagt man ja nach, dass sie besonders gut sind. Vor allem Zander drehen durch, wenn ihnen der Mond nachts den Schlaf raubt. Aber auch Barsche sind oft besonders aktiv in diesem Zeitfenster. Und so bin ich in den letzten drei Tagen auf dem Wasser gewesen. Am Samstag auf einem kleinen Waldsee mit dem Ziel einen Megabarsch zu fangen: War nix. Am Sonntag wollte ich neue Zanderstellen auf der Dahme austesten: Nach dem 5. Wurf gab’s ein Gewitter, das mich zum Abbruch zwang. Gestern ein erneuter Versuch auf Zander: Kein Zupper.

Also nix wie weg und noch ein paar Würfe auf Barsche auf dem Heimweg: Und siehe da – zumindest die Barsche haben gebissen. Wie gut, dass ich immer meine Stradic SSTR61L dabei habe und eine Wobbler/Spinner-Box.

Denn mit der hatte ich gestern dann noch ein bisschen Spaß auf der Spree.

Ich mag‘s ja immer gern, wenn die Barsche Spinner attackieren. Die Bisse in die straffe Schnur werden ja meistens durch den kurzen Ausfall des Anzugwiderstands angekündigt, so dass man doppelt Freude hat. Außerdem haben die Barsche gestern sehr gut auf flach laufende Spinner (2er Vibrax in Trout) gebissen, so dass ich die Angriffe durch die Polbrille sehen konnte.

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Nicht zu toppen ist aber nach wie vor der 5 cm-Countdown in S oder G (wenn die Sonne scheint), den ich einfach nur durchkurble. Wenn auf den nichts beißt, weiß ich, dass kein Barsch am Platz ist.

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Wobei auch der 7er oft gut fängt (Zur Brutfischzeit allerdings nicht zwingend die größeren Fische)…

countdown-barsch… und auch der 7er Scatter Rap Countdown in S ist gut, wenn die Fische tiefer stehen. Allerdings muss man mit den beiden letztgenannten aufpassen, dass man nicht zu viele Brassen “häkelt”.

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Hier sieht man noch einmal schön, wie weich die Spitze der Stradic ist. Die geht schon bei diesen kleinen Fischen richtig mit. Umso schöner, wenn ein großer Barsch am Haken zappelt.

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Von den großen Spreebarschen gab’s gestern keinen. Aber das kann heute ja schon anders aussehen.

Viel Spaß auf dem Wasser und immer eine Handbreit Barsch im Kescher wünscht euch

Johannes