Edel abwaten ! X-Protect Wathose von Rapala

Hallo Besucherinnen und Besucher,

als überzeugter und begeisterter Meerforellenangler bin ich besonders von einem bestimmten Ausrüstungsgegenstand abhängig: Einer guten Wathose!

Die habe ich mit der X-Protect aus dem Hause Rapala nun gefunden. Beim herbstlichen Küstenwatangeln auf Meerforellen und Plattfische habe ich sie eingeweiht.

Grundsätzlich muss man sich beim Kauf einer Wathose für ein Modell aus Neopren oder aus Polyester entscheiden. Beide haben ihre Vorteile und Nachteile:

  • Eine Wathose aus Neopren ist vor allem dann zu empfehlen, wenn man sich gegen kaltes Wasser schützen muss und sich nicht allzu viel bewegt. Eine bis zu 5mm starke Neoprenwand hät wirklich sehr gut die Körperwärme. Bei viel Bewegung, z.B. durch weites Laufen zu den Angelstellen am Strand, bietet die “schwere Rüstung” allerdings nur eine begrenzte Bewegungsfreiheit. Außerdem gerät man leicht ins Schwitzen, dann wird die Hose von innen nass. Und das ist nicht gerade angenehm!
  • Eine sogenannte atmungsaktive Wathose aus Polyester trägt sich viel leichter und empfielt sich vor allem für Angler, die auch bei mittleren bis warmen Luft- und Wassertemperaturen unterwegs sind. Ich mache z.B. sehr gern häufige Standortwechsel, mit teils weiten Fußmärschen. Bei längerem Stand im kalten Wasser besteht allerdings die Gefahr des Auskühlens.

Bei der hier vorgestellten Wathose handelt es sich um ein Polyester-Modell mit einem wirklich begeisternden Tragekomfort. Schon beim Auspacken war ich über das unglaublich geringe Gewicht der Hose überrascht. Der Eindruck nach einer Woche Watangeln an der Ostseeküste bei überwiegend ungemütlichem Wetter bestätigte sich. Ich hatte noch nie eine bequemer und besser sitzende Wathose. Und der Wohlfühlfaktor spielt bei dieser Art der Angelei eine erhebliche Rolle…

Zu den Details:

  • Farbe: stahlgrau, Füßlinge und Träger schwarz;
  • Schulterträger elastisch, eine Kreuzverstärkung verteilt im hinteren Schulterbereich optimal den Druck;
  • bequeme Füßlinge aus warmhaltendem Neopren;
  • innere wasserdichte Tasche für Dokumente, Handy etc.
  • Aussentasche mit Reißverschluß für Zubehör;
  • Gummizug zum Überstülpen über den Watschuh sorgt für sicheren Halt und verhindern das Eindringen von Sand in die Watschuhe;
  • Größen/Schuhgrößen: S/8-9, M/9-10, L/10-11, XL 11-12, XXL 12-13.

Ich habe mit meiner Körpergröße von 1,90 das XXL Modell. Wichtig zu bedenken ist, dass man für so eine Wathose zusätzlich spezielle Watschuhe /(-stiefel) benötigt, die der Fachhandel für uns bereit hält. Diese Extra-Investition lohnt sich aber meiner Meinung nach sehr, denn so kombiniert man den hohen Komfort der Hose mit einem ebenfalls hohen Laufkomfort und optimaler Beweglichkeit.

Unter der Wathose kombinieren ich gerne je nach Temperatur spezielle Funktions-Winterunterwäsche mit einer dicken Jogginghose.

Zum Schluß noch ein wichtiger Tip: die Watschuhe müssen immer ein bis zwei Schuhgrößen größer sein als Eure normalen Schuhe. Denn die Neoprenfüßlinge brauchen im Schuh bedeutend mehr Platz als Strümpfe oder Socken.

Ich freue mich schon sehr auf die nächste Küstentour im Frühjahr, denn ich bin bestens gerüstet…

Pertri Heil wünscht Jochen Dieckmann

das Bild aus dem Rapala- Katalog

Modenschau an der Steilküste…

… ich glaube, ich muss den Catwalk noch ein wenig üben…

die Reissverschluß- Aussentasche

die sehr einfach nach aussen klappbare Innentasche

Klickverschluß- Träger

den Watkescher hänge ich in den Gürten ein und befestige ihn mit einer Schnur-Schlaufe daran

die Trägerquerverbindung sorgt für angenehmes Tragen

Watschuh mit noch hockgeklappter Stulpe direkt nach dem Anziehen

und mit heruntergezogener Stulpe als Sandschutz, vorn kann man sie mit einer Klammer an Schnürband einhängen und sicher befestigen

Hose dicht? Alles super! Die Forellen können kommen…

Watangeln auf (halbstarke) Zander

Die meisten Menschen suchen den Zander tief, weil er in Löchern und an Kanten steht. Und natürlich: Nur über hartem Grund. Hat man ja alles schon so oft gelesen. Ganz klar. Da stehen die Zander auch. Sie kommen zum Rauben aber auch ins Flachwasser. Bzw.: In sauerstoffarmen Gewässern müssen sie da im Sommer auch zum Chillen hin. Und so macht das Watangeln auf Zander nicht nur Spaß, sondern auch richtig SINN.

weiterwaten

Wenn man einmal Vertrauen zur Flachwasserangelei aufgebaut hat, stellen sich die Fangerfolge recht schnell ein. Grundvoraussetzung ist natürlich, dass man sein Gerät anpasst. Wer Jigs zwischen 2 und 5 Gramm werfen will, braucht leichte Ruten und dünne Schnur (beides für mehr Wurfweite).

mini-zander

Ich nehme dann gern meine Dialuna, die von den Japanern als Wolfbarschrute konzipiert wurde, sich aber auch zum leichten Jiggen sehr gut eignet. Sie schleudert die kleinen Jigs sehr weit raus.

drillen

Auch gut: Die Expride 268 ML bis 12 Gramm. Die ist zwar kurz, verfügt aber über maximale Feuer-Craft. Und Strom fließt da ohne Ende. Die Bisse machen süchtig.

expride-zander

Was mir aber auch Spaß macht, ist das Angeln mit der UL Flitsche. So eine Taftec-Spitze einer Diaflash lädt sich total gut auf und katapultiert auch allereichteste Jighead-Softbait-Kombinationen weit genug, um die Zander nicht vor den Füßen fangen zu müssen.

diaflash-zander diaflash-zander2

Ganz klar: Es geht größer. Aber eben nicht immer.  Am feinen Gerät machen mir aber auch die Halbstarken Zander Spaß.  An Gewässern mit einer großen Bestanddichte und mehrheitlich kleinen Fischen kann man mit dem leichten Geschirr aber jede Menge Angelspaß aus der Waterei herauskitzeln.

Viel Spaß dabei!

Johannes

Watangeln auf Barsch

Watbuchse und Mefo – das gehört zusammen. Für mich matcht die Watbuchse aber noch besser mit Zander und Hecht. Und vor allem mit dem Barsch. Ich stehe einfach nicht auf die vielen Leerwürfe bei der Jagd nach dem Küstensilber. Bei mir muss immer mal was in die Rute tocken. Sonst wird mir irgendwann langweilig – und wenn es noch so schön und einsam ist in der Wathose am Strand. Fast das selbe Feeling kann ich beim Watangeln auf Süßwasserräuber generieren. Vor allem beim Barschangeln ist Kurzweil garantiert.

so-sgross

Die Ausrüstung halte ich klein. Ein paar Gummifische, Stahl, Vorfachmaterial, eine Zange, ein Messer – viel mehr muss nicht rein in die Umhängetasche. Dazu eine Weitwurfrute, mit der ich sowohl Barsche als auch Hechte dressieren kann.

watwurf
Ich suche mir immer markante Stellen. In diesem Fall eine tiefe Fahrrinne. Hier angle ich entweder die Kante ab oder die Rinne selbst. Also Stoff geben. Mit 14 Gramm fliegt der 4 Inch-Gummifisch richtig weit. Dann wird gejiggt. Bzw. mische ich Jiggen und Faulenzen. Erst Rute anrupfen, dann ankurbeln.

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Und wenn man dann mal ein paar Fische gefunden hat, rappelt es auch ordentlich.

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Material:

Rute: Dialuna XR S 906M
Rolle: 2500er Stradic Ci 4+
Schnur: 12er Sufix Eightbraid (die kommt bald)
Leader: 30er Aspire FC
Vorfach: 1 x 19er Stahl (6KG)

Wenn ich drüber nachdenke, müsste man mich jetzt nicht lange bitten. Mal sehen. Vielleicht finden sich ja noch ein kleines Zeitfenster und ein Watangelkollege…

Bis die Tage!

Johannes

Es ist Mai – Rügen ruft zum Watangeln!

Für viele ist der Mai der Monat, in welchem man endlich wieder seine Raubfischangeln aus dem Keller holen kann. So ist doch ziemlich einheitlich in den meisten Bundesländern nun die Raubfischschonzeit definitiv vorbei.

Mit ein paar Kumpels zusammen ist es für uns schon eine Tradition, Anfang Mai nach Rügen zu fahren, um hier die Raubfischsaison zu eröffnen. Früher ging es für mich hier ausschließlich vom Boot aus auf die Hechtjagd. Grundsätzlich auch keine schlechte Idee. Dennoch hat mich in den letzten Jahren mehr und mehr die Faszination Watangeln auf Hecht gepackt. Weiterlesen