Aspire Silk Shock und das Mono-Tele-Experiment

Liebe Besucherinnen und Besucher,

mittlerweile ist Winter! Schön, noch ein paar Erinnerungen an die letzten warmen Tage zu haben. Gefühlt sind sie doch noch gar nicht so lange her…

Im späten Sommer dieses Jahres machte ich noch ein zweites Experiment mit monofiler Schnur. Ich verwendete dafür eine Teleskop Spinnrute (Vengeance Mini Tele) und eine Technium Rolle in der 2500er Größe, gefüllt mit 0,20mm Shimano Aspire Silk Shock Monofilschnur. Mit diesem Gerät fühlte ich mich in ganz alte Zeiten als Jungangler zurück versetzt, als ich mit Spinnern auf Barsche und Forellen angelte.

Doch die Qualität einer modernen Mono-Schnur ist natürlich nicht mehr mit dem vor 35 Jahren verwendeten Material zu vergleichen. Die transparente Aspire-Schnur hat mal wirklich wenig Dehnung und ist unglaublich geschmeidig. Damit ist sie hervorragend zum Spinnangeln geeignet. Die 0,20mm starke Schnur ermöglicht angenehm weite Würfe mit Spinnern, kleinen Blinkern und Wobblern. Da sie vorwiegend für die Angelei auf Friedfische konzipiert ist, gibt es sie in Stärken zwischen 0,08 und 0,25mm. Die von mir genutzte Schnur hat eine Tragkraft von 4,4kg und würde mir damit auch für größere Fische ausreichen. Obwohl diese bei dem Experiment ausblieben, hatte ich viel Spaß beim Befischen der Wannsee-Strände.

Viele Grüße von Jochen Dieckmann

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Zander Wobbler

Immer wenn ich auf Händlermessen unterwegs bin, fragen mich viele Angler mit welchen Wobblern ich auf Zander fische. Ich habe eigentlich eine ganze Menge an Favoriten.

Da die Bedingungen aber einfach zu unterschiedlich je nach Gewässer sind, ist nicht so einfach sich auf ein paar Modelle festzulegen. Da ich viel in Flüssen, Kanälen und flache Naturseen Fische, benutzte ich meistens Wobbler die nicht tiefer als 3,5m laufen, wobei ich doch meistens eher die Lauftiefe von ca. 1,5 cm bevorzuge. Selbst in sehr tiefen Gewässern kommen die Zander morgens und abends in sehr flache Gewässerbereiche, so dass tieflaufende Wobbler oft nicht nötig sind.

Ich hab mich am Anfang auch sehr schwer getan. Als ich vor einigen Jahren mit einem Kumpel auf der Havel zum Angeln unterwegs war, hat er mir richtig ein vorgeangelt. Wir hatten an einer Kante in ca. 7 m.  Wassertiefe geankert und mit unseren Ködern auf ca. 4 m. Wassertiefe geworfen. Wie gewohnt hatte ich mit einem typischen Zander Gummi in ca. 12cm gefischt und er mit einem Wobbler der ca. 1,5cm tief gelaufen ist.

Das Ergebnis war erschreckend, ich fing nicht einen Fisch. Er dagegen konnte 5 Fische überlisten und hatte auch noch eine Menge Fehlbisse. Spätesten seit diesem Erlebnis ist mir klar geworden, das Wobbler auch beim Zanderangeln immer mit dabei sein müssen. Leider ist es immer noch so, dass wenn man bei den meisten Zanderanglern in die Köderboxen guckt überwiegend nur Gummifische zu finden sind. Meiner Meinung nach sollte man den Wobblern öfter eine Chance geben, weil man sonst an viele Fische vorbeiangelt.

Hier einige meiner Lieblingsmodelle.

Rapala Husky Jerk in 12 und 14cm

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Jochen mit einem Elbe Zander

Der Husky Jerk von Rapala hat in den letzten Jahren grade unter den Zanderanglern viel für Furore gesorgt. Er besitzt alle Eigenschaften die einen guten Zanderwobbler ausmachen. Sein schlankes design gepaart mit einem Rasselsound machen ihm extrem attraktiv für die Zander. Durch seinen neutralen Auftrieb (Suspending) lässt er sich besonders gut über Hänger trächtigen stellen führen, da man ihn sehr langsam führen kann. Es gibt glaub ich keine Wobbler der sich so simpel anbieten lässt und trotzdem super fängig ist. Die besten Fangerfolge konnte ich mit ihm erzielen in dem ich einfach nur langsam ein Kurbel. Natürlich lässt er sich aus super als Twitchbait einsetzten, aber gerade die langsame Führung macht Ihn oft unschlagbar.

Der Rapala Shadow Rap in 11 cm

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Mit einer Lauftiefe von ca.  0,60m – 1,20m ist er optimal für flache Gewässerbereiche. Ihn benutze ich am liebsten wenn die Zander sehr aktiv sind in flachere Gewässerbereiche vordringen. Auch er ist ein sehr schlanker Wobbler, aber im Gegensatz zum Husky-Jerk besticht er durch sein quick-lebendigen lauf. Er wird einfach durch kurze Schläge (Twitchen) mit rutenspitze dazu animiert ein sterbenden Fisch zu imitieren (Dying minnow action).Ein weiteres Highlight ist das der Shadow Rap während den Twitch pausen kopfüber langsam absinkt.

Rapala X-Rap 10cm UV.

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An Tagen wo mit Rasselwobbler nichts zu machen ist weniger oft mehr. Der X-Rap Besticht nicht durch seinen Sound sondern eher durch die so genannte Slahbait Action. Diese kommt zum Vorschein wenn man ihn mit Kurzen Schlägen animiert. Und genau diese Aktion macht ihn an manchen Tagen so unverzichtbar. Auch er ist ein suspender (schwebend) der sich lautlos den Zandern annähert.

Rapala MaxRap Fat Minnow

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Einfach mal öfter ein Wobbler ran hängen, mit jedem Zander bekommt man mehr Vertrauen.

 

Bis bald..

 

Arashi Zander

Hallo Leute,

mein Urlaub ist schon wieder seit ein paar Wochen vorbei, leider hatte ich nicht wirklich viel Zeit um ans Wasser zu kommen. Zum Glück waren die paar Ausflüge die machen konnte dafür sehr erfolgreich, so dass ich trotzdem einige Fische fangen konnte. Durch die ganzen  Wetterwechsel (Wind und Regen) waren die Zander in den letzten Wochen richtig in Fahrt gekommen und Beißfreude.

Viele Angler unterschätzen solche Situationen, denn an solchen Tagen sind einige Köder anderen weit überlegen. Ich hab früher auch einfach nur den Gummifisch gefaulenzt und darauf gewartet dass ein Zander irgendwann den Köder am Grund nahm. Aber wenn die Fische sehr aktiv sind fangen Köder die man schnell und aggressiv fischen kann bei weitem besser als Gummifische. An solchen Tagen kommen bei mir Crankbaits zum Einsatz ! Beim Fischen mit Crankbaits kann man eigentlich nichts falsch machen, da diese einfach nur ein gekurbelt werden müssen. Dadurch kann man relativ schnell viel Wasserfläche absuchen. Durch die bullige Körperform und den eingebauten Rasselsystem sorgen sie immer für die nötige Aufmerksamkeit.

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Die Storm Arashi Rattling Deep in 7 cm und Rattling Flats in 5,5cm.

Dem Rattling Deep gibt es in 3 Ausführungen:

6,6cm mit eine Lauftiefe von ca. 3,30m in 16g.

7,0cm mit einer Lauftiefe vom ca. 5,50m in 22g.

9,0cm mit einer Lauftiefe von ca. 7,50m in 32g.

Den Ratling Fat gibt es nur in 5,5cm mit einer Lauftiefe von ca. 2,30m in 12,50g.

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Das Gerät das ich zum Cranken verwende.

Rute : Sustain in 1,90m WG: 7-28 Gr.

Rolle : 2500 Stradic FK

Schnur : 0,13mm Power Pro 8 Slick

Vorfach: 0,33mm Aspire Fluocarbon.

 

Bis bald.

 

 

Kubanische Schwarzbarsche

Hallo Leute,

seit 4 Jahren fahre ich nun jeden Winter nach Kuba zum Angeln und jedes Mal bin ich aufs Neue überrascht was man hier erlebt. Worte und Fotos können nur schwer wiedergeben, was man hier alles so erlebt. Jedes Mal, wenn ich wieder in Deutschland bin, frage ich mich ob das nur ein Traum war. Normalerweise versuche ich auf Kuba im Salzwasser und im Süßwasser zu Fischen, aber da wir in diesem sehr viel Pech mit dem Wetter hatten, mussten die Ausflüge zum Meeresfischen leider immer wieder ausfallen lassen. Aufgrund der extrem schwankenden Temperaturen war das Angeln auch nicht gerade leicht. Wir mussten viele verschieden Köder und Techniken ausprobieren um überhaupt ein paar Fische zu fangen. Es war jeden Tag anders. Mal fingen wir die Fische direkt an der Oberfläche mit sogenannten Propeller Wobblern, und am Nächsten Tag mit tieflaufenden Crankbaits. Es war oft sehr schwierig, wenn wir aber den passenden Köder gefunden hatten ging oft die Post ab.

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Geregnet hat es fast jeden Tag.

Wir mussten jede Regenpause zum Angeln nutzen.

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Gleich geht der Regen wieder los.

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So sah das Wetter an den guten Tagen aus.

Wenn die Sonne mal rauskam, fingen wir aber dafür sofort Fische.

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Der größte Fisch mit 12 Pfund.

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Normalerweise gehören solche Fische zur Tagesordnung, aber bei den schlechten Bedigungen freut man sich über jeden Fisch doppelt.

Je nach Stelle die wir befischten, änderten sich auch die Erfolgsköder.

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An solchen Stellen konnten wir mit den folgenden Ködern punkten:

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Die Rapala X-Rap Props. Die X-Rap Props sind Oberflächenköder die mit ihren beiden Edelstahl-Propeller auf der Wasseroberfläche kreisen und daurch einen starken Lärm und Splash erzeugen.

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Die Rapala Weedless Shads

Der am Rücken sitzende Einzelhaken wird von einem Drahtarm abgedeckt. So schlüpft er durchs Schilf, Seerosenfelder und Krautbetten, ohne Salat einzusammeln. Die harte Schaufel verleiht diesem Wobbler eine lebhafte Aktion. Dank des schlanken Profils bewegt er sich fast widerstandslos durchs Wasser. Zusätzlich erzeugt er mit seinen Rasseln für einen unwiederstehlichen Sound. Wenn man ihn an gespannter Schnur fallen lässt, schwimmt er wie ein Fischchen Richtung Grund.

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Wenn wir an steilen Kanten mit felsigem Untergrund fischten, benutzten wir Köder die eine Etage tiefer liefen.

IMG_1759Die Storm Arashi Rattling Deep 7 cm und Rattling Flats in 5,5cm.

Dem Rattling Deep gibt es in 3 Ausführungen:

6,6cm mit eine Lauftiefe von ca. 3,30m in 16g.

7,0cm mit einer Lauftiefe vom ca. 5,50m in 22g.

9,0cm mit einer Lauftiefe von ca. 7,50m in 32g.

Den Ratling Fat gibt es nur in 5,5cm mit einer Lauftiefe von ca. 2,30m in 12,50g.

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Twitchbaits waren aber an manchen Tagen auch sehr gut. Der Rapala MaxRap Fat Minnow in 9cm sowie die Shadow Rap Deeps in 11cm.

 

Langsam geht es ja hier mit den Temperaturen auch wieder Bergauf, mal sehen auf welche Fische es dann hier geht. Ich werde Berichten.

bis bald.

 

Berliner Barschtage…

Ein bisschen krass ist das schon, wenn man sich die aktuellen Bilder meiner Facebook-Freunde anschaut und dann mit den eigenen Fängen abgleicht. Am Bodden wird hecht-, barsch- und zandertechnisch abgeräumt.

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In Hamburg fangen sie fette Zander. Auch aus Holland kommen viele Bilder von Mega-Zandern. Und ich? Ich fahre fast jeden Tag mit meinem Boot raus und lege mich mit den Berliner Barschen an. Gar nicht mal so unerfolgreich. Aber Fame wird man sich mit 35ern – und das ist hier nunmal schon einer von den Guten – nicht erangeln.

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Aber hey – November und Dezember sind vollgepackt mit Exkursionen. Ich war vor drei Wochen noch in Italien und eine Woche später in Holland unterwegs. Es folgen eine Boddentour, ein BA-Treffen in Magdeburg, eine BA-Spanien-Exkursion, Drehs mit der Fisch&Fang in Holland und Norddeutschland, Messetermine in Rostock und Hamburg/Kaltenkirchen. Und so nutze ich diese wunderbare Hochdruckphase einfach mal zum Chillen auf der Spree, anstatt den großen Fischen nachzuhecheln. (Kostet ja auch alles immer ein bisschen Geld.)

Dazu brauche ich nicht viel Material: Eine Rute zum Wobbeln, eine zum leichten Gummifischangeln (da setze ich im Moment voll auf meine Taftec Expride). Eine Wobblerkiste mit Flach- und Tiefläufern. 5 bis 8 cm lange Twitchbaits gehen am besten.

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Dazu ein paar kleine Jigs, Gummis in 4 bis 7 cm LängeFluorocarbon und Karabiner.

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Mal geht’s besser mit Gummi. Mal mit Hardbaits. Macht beides großen Spaß, wenn der Einschlag kommt und es bei Sonnenschein, blauem Himmel und rotgoldener Laubtapete an der Rute rüttelt. Ich liebe es!

Rapala MaxRap Fat Minnow

Das Max vorm Rap steht für maximale Funktionalität und Premium-Komponenten wie das lasergravierte Schuppen-Muster oder den Max Cast Mechanismus.

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Der MaxRap Fat Minnow ist ein Twitchbait für große Fische. Er hat sich zum Beispiel bei den Stachelritter Cups am Bodden als Dickbarsch-Garant etabliert.

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Durch den patentierter MaxCast-Mechanismus fliegt das Teil zielgenau und extrem weit. Die speziell geformte Tauchschaufel führt ihn schnell auf seine Arbeitstiefe (2,4 bis 3 m) hinunter. Das bleibt er auch bis zum Schluss. Am Ende des Wurfes – also vor unseren Füßen – holt man den Köder fast vertikal nach oben, weil ihn  die Schaufel konsequent nach unten drückt. Heftige „Tail Kicking Action“ beim schnellen Einkurbeln. Aber auch sehr effektiv, wenn man ihn langsam twitcht. Langsam aufsteigend beim Spinstop – fast suspendend.

Hier der obligartorische MaxRap Fat Minnow-Clip aus den USA:

Herausragende Farben sind für mich die Farbodes FSS (Flake Silver Steel) und FAYU (Flake Ayu).

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MaxRap Fat Minnow-Features:

  • 9 cm / 13 Gramm
  • Lauftiefe: 2,4 bis 3 m
  • Aerodynamisches Profil für optimiertes Flugverhalten
  • Ausbalanciert mit Tungsten-Kugeln für erhöhte Wurfgenauigkeit
  • Ausgestattet mit dem patentierten Max Cast Mechanismus
  • Laser-graviertes Schuppenmuster unter dem Schutzmantel
  • Entwickelt für eine schnelle Präsentation
  • Langsam aufsteigend beim Spinnstop
  • Tiefliegende Premium 3D Holographic Eyes
  • Premium VMC Needle Sharp In-Line Haken
  • Hand-Tuned und Tank-Tested

Auf zu neuen Ufern

Hallo Leute,

in den letzten Tagen waren ja die Temperaturen nicht mehr ganz so hoch, so dass sich die Wassertemperaturen auch wieder langsam normalisiert haben. Leider konnte ich bei meinen letzten Angelausflügen nicht mehr an die Erfolge vom Juni und Juli anknüpfen. Genau deswegen bin ich in letzter Zeit auch viel unterwegs auf der Suche nach neuen Gewässern.

Gestern war ich wieder an einem neuen See in Mecklenburg unterwegs. Ein großer Vorteil an Mecklenburgischen Gewässern ist, dass diese oft von Fischern bewirtschaftet werden und diese auch Boote zum Angeln verleihen. Ein weiterer Vorteil ist das sich Fischer an Ihren Gewässern natürlich super auskennen. Die Fischer wissen eigentlich fast immer wo und wann die Fische am besten Beißen. Wenn man an einem Gewässer zum ersten Mal Fischt ist das ein enormer Vorteil wenn man Tipps aus erster Hand bekommt.

Als wir gestern am See ankamen, hatte der Fischer wirklich viele Tipps für uns. Da wir es auf Zander abgesehen hatten gab uns der Fischer einen Geheimtipp. Er verriet uns eine Stelle an der eine Muschelbank direkt vor dem Schilf in einem Meter Wassertiefe begann, und dann bis auf über acht Meter tiefe auslief. Er meinte wenn wir dort keine Zander fangen würden, bräuchten wir es erst gar nicht woanders probieren. Das war auf jeden Fall mal ne Ansage. Wir waren auf jeden Fall gespannt wie Flitzebogen. Auf dem Weg zum vermeintlichen Spot machten wir aber noch einen Zwischenstopp, da das Echolot uns ein paar super Signale (Sicheln) zeigte. Gleich im ersten Wurf hatte ich auch gleich einen Kontakt.

IMG_1355Die Biomaster hatte ganz schön zu tun..

IMG_1356mittlerweile waren schon über 15 Min vergangen….

IMG_1359mein Angelkollege legte schon mal den Landehandschuh an…

IMG_1377auweia, wir hatten fest mit einem Wels gerechnet. Der drill dauerte fast eine halbe Stunde. Dadurch das der Fisch im Rücken gehakt war, zog sich der Drill so enorm in die Länge.

IMG_1384Schade, vielleicht klappt es ja noch mit den Waller.  Der Fisch war auch der einzige an diesem Spot. Auf zum nächsten.

IMG_1343Der vermeintliche Hot Spot. Den hätten wir niemals ohne Hilfe gefunden. Leider hatten wir dort zu Beginn auch keine Kontakte, erst als wir es gegen abend dort nochmal Probierten konnten wir einige Zander überlisten.

gmjhmjmEs ist schon verrückt wie weit man zum Angeln fährt um ein paar Fische zu Fangen.

Hier noch mein Gerät:

IMG_1348IMG_1347 Am nächsten Wochenende soll es ja schon wieder so warm werden, mal sehen wo es diesmal hingeht. Ich werds berichten.

Bis bald.

Sommer Zander II

Hallo Leute, in den letzten Wochen jagt eine Hitzewelle die nächste. Trotz der schon fast nicht mehr auszuhaltenden Temperaturen war ich oft am Wasser. Da durch die hohen Temperaturen auch die Wassertemperaturen immer mehr in die Höhe schnellen, beschränke ich mich bei der Gewässerwahl auf etwas größere und tiefere Gewässer. An großen Gewässern ist es gerade im Sommer oft sehr müheselig, die Fische zu finden. Da gute Zandergewässer in der Regel oft sehr trüb sind, fehlt es häufig auch an Pflanzenbewuchs. Dieser ist aber für den Sauerstoffgehalt des Gewässers sehr wichtig. Deswegen meide ich im Gegensatz zum Herbst und Winter bei der Suche nach den Zandern in meinen Gewässern die tiefen Gewässerbereiche, da dort die Sauerstoffarmut oft am größten ist. Am liebsten befische ich Unterwasserberge oder Plateaus, die nur ein bis zwei Meter unter der Wasseroberfläche liegen. An manchen Gewässern sollte man aber auch die Schilfkanten nicht außeracht lassen. Wenn man dort noch eine Wassertiefe von ein bis zwei Meter vorfindet, sind das oft mit die besten Angelstellen. Um solche flachen Gewässerbereiche optimal abzufischen, benutze ich in Regel sehr leichte Jigköpfe bis max. 7 Gr. oder flachlaufende Wobbler. Für diese Art der Fischerei brauch man eine sehr feinfühlige aber trotzdem starke Rute.

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Speedmaster + Technium und Biomaster+Rarenium

Die Biomaster S81 MH (2,46m-WG 15-50 gr.) und die Speedmaster DX24MH (2,40m – WG 14-40 gr.) eignen sich super für diese Fischerei. Wenn man mit sehr wenig Gewicht fischt, ist Fingespitzengefühl angesagt. Umso wichtiger sind feinfühlige und leichte Ruten.

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Eine super Spitzenaktion.

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Nachdem wir gestern wieder den halben Tag mit der Suche nach den Fischen verplempert hatten, war es dann gegen Nachmittag endlich soweit. Wir fanden wieder ein Plateau auf de die Zander standen. Dort fingen wir zuerst nur mit Gummifischen am Jig, doch umso länger wir den Spot befischten, umso vorsichtiger wurden die Zander. Je später es wurde desto besser fingen wir mit Wobbler. Zum Schluss attackierten die Zander nur noch unsere Wobbler. Wir haben die Wobbler einfach nur im Zeitlupentempo ein gekurbelt. Ganz wichtig war, dass der Wobbler beim Einkurbeln immer wieder Bodenkontakt hatte. Wir fingen zwar keine Riesen, aber dafür wieder sehr viele.

107Zu guter Letzt noch die Erfolgswobbler.

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Storm Doombells

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Rapala X- Rap

 

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Rapala clackin Minnow, Storm Arashi Rattling Minnow und der Rapala Husky Jerk.

Danke fürs Vorbeischauen, bis bald.

Klassisch wobbeln mit dem Farbcode S

Gestern stand ich mit Jochen auf dem Boot. Als ich den Original Floater in der Farbe S montierte, hatte der Havelexperte Zweifel, dass S in seinem Hausgewässer funzt. Nicht wirklich lange, denn ich fing gleich ein paar ganz gute Barsche. Zumindest meine größten am gestrigen Tag.

Echt kein Riese. Aber propper. Gebissen auf den durchgekurbelten 5cm-Floater in S.

Echt kein Riese. Aber propper. Gebissen auf den durchgekurbelten 5cm-Floater in S.

 

Die Farbe S (Silver) gibt’s bei vielen Balsamodellen, z.B. bei denen hier:

Original Jointed

Original Jointed

Shad Rap Shallow

Shad Rap Shallow

Scatter Rap Shad

Scatter Rap Shad

Scatter Rap Countdown

Scatter Rap Countdown

Original Floater in 11 cm

Original Floater in 11 cm

Original Floater in 9 cm

Original Floater in 9 cm

Für mich sind der Countdown und der Original Floater in S DIE Klassiker unter den Klassikern. Dass ich S so gerne fische, liegt aber nicht nur am kultigen Vintage-Faktor, sondern daran, dass dieser einfache Farbcode (weißer Bauch, Silberflanke und dunkler Rücken) einfach richtig gut fängt.

Unscharfer Wobbler. Dafür ist der Haken umso schärfer.

Unscharfer Wobbler. Dafür ist der Haken umso schärfer.

Ordentlicher Spreebrummer auf den Scatter Rap Shad. War der erste Test. Ich würde sagen: Bestanden.

Ordentlicher Spreebrummer auf den Scatter Rap Shad. War der erste Test. Ich würde sagen: Bestanden.

Rapfen auf den 5 cm Countdown. Ein Bank zur Brutfischzeit.

Rapfen auf den 5 cm Countdown. Ein Bank zur Brutfischzeit.

 

Müsst ihr mal probieren! Viel Spaß damit (und natürlich auch ohne)…

Johannes

Storm Twitch Stick: Low-Budget-Suspender für Barsch & Zander

Gute Wobbler müssen nicht zwingend viel kosten. Man muss die Gut&Günstig-Modelle aber aus einem riesigen Angebot an Minnows herausfiltern. Dafür ist euer Pro Staff da. Unsere Aufgabe ist ja u.a., euch die Vorzüge der Produkte aus der Shimano-Rapala-Storm-Northcraft-Blue Fox-Plano-PowerPro-Sufix-Palette zu zeigen. Der kleine Bericht hier läuft unter der Rubrik „Better late than never!“. Denn den Twitch Stick hätte euch schon längst jemand vorstellen müssen.

Das übernimmt hier mal ein Ami:

„New?“ Naja. So neu dann auch nicht. Der Clip ist aus dem Jahr 2013. Das macht den Wobbler ja aber nicht schlechter.

Relativ neu ist die Farbe Ghost Wakasagi.

twitch-stick-wakasakiHier die bei uns erhältliche Farbpalette:

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Eigenschaften:

  • fliegt gut
  • rasselt
  • je nach Wassertemperatur (und Dichte) schwebt er oder treibt leicht auf
  • wobbelt intensiv beim Einkurbeln
  • lässt sich fast widerstandslos twitchen (kurze Tauchschaufel)
  • Flachläufer, taucht nicht viel tiefer als 1 m

Damit ist er genau das richtige Tool, um flache Gewässerzonen nach Barschen und Zander abzusuchen.

Dietelgetunter-Twitch Stick (mit Chrystal-Flash-Einzelhaken am Ende) mit Zander. Das sind echt schöne Bisse.

Dietelgetunter-Twitch Stick (mit Chrystal-Flash-Einzelhaken am Ende) mit Zander. Das sind echt schöne Bisse.

 

Kleiner Tipp: Zum Zanderangeln nicht twitchen, sondern einfach langsam einkurbeln.

Viel Spaß mit und ohne Twitch Stick. Einen schönen Sonntag wünscht

Johannes