X-Rappen auf der Spree

Ich hatte es ja angekündigt: Mit dem unfreundlichen Wetter beginnt die Intensivzeit. Ich liebe es. Heute hier. Morgen da. Und fast überall beißt es. Am häufigsten bin ich aber auf der Spree. Kurze Anfahrt. Willige Barsche. Reale Angelbedingungen. Mal fängt man nen  Großen,…

"Groß" ist immer relativ zum Gewässer.

„Groß“ ist immer relativ zum Gewässer.

…und viel öfter die Kleinen.

"Klein" bleibt klein - gewässerunabhängig.

„Klein“ bleibt klein – gewässerunabhängig.

Ist aber ja auch egal. Man muss nehmen, was da ist. Und wenn man sich drauf einstellt, machen auch die kleinen Barsche Spaß. Angeln ist ja auch mehr als Fische fangen. Ich habe Spaß am Werfen, bin voll dabei beim Twitchen, tauche in den Wobbler und sehe die angreifenden Barsch-Horden durch dessen Augen.

Mitarbeiter des Monats ist der X Rap in 8 cm. Durch die Farbcodes muss man sich durchprobieren. Manchmal fressen sie Barsche, manchmal Stinte, manchmal Lauben.

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Der X Rap in der Farbe S. Klasse. Übrigens zwicke ich die Widerhaken an – wenn ich den Enddrilling nicht durch einen Einzelhaken austausche. Aber so ein Federdrilling ist halt schon eine Waffe…

Und wer fleißig angelt, bekommt auch immer mal ne Überraschung ans Band. Gestern wars ein Rapfen.

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Der hat den Köder zwar nicht voll erwischt, aber trotzdem war’s ein krasser Biss.

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Heute kein Barsch. Keine Spree. Aber aufs Wasser geht’s natürlich trotzdem! Ich hab schon echt nen fiesen Job abgegriffen 😀

Man liest sich!

Johannes

Zander Wobbler

Immer wenn ich auf Händlermessen unterwegs bin, fragen mich viele Angler mit welchen Wobblern ich auf Zander fische. Ich habe eigentlich eine ganze Menge an Favoriten.

Da die Bedingungen aber einfach zu unterschiedlich je nach Gewässer sind, ist nicht so einfach sich auf ein paar Modelle festzulegen. Da ich viel in Flüssen, Kanälen und flache Naturseen Fische, benutzte ich meistens Wobbler die nicht tiefer als 3,5m laufen, wobei ich doch meistens eher die Lauftiefe von ca. 1,5 cm bevorzuge. Selbst in sehr tiefen Gewässern kommen die Zander morgens und abends in sehr flache Gewässerbereiche, so dass tieflaufende Wobbler oft nicht nötig sind.

Ich hab mich am Anfang auch sehr schwer getan. Als ich vor einigen Jahren mit einem Kumpel auf der Havel zum Angeln unterwegs war, hat er mir richtig ein vorgeangelt. Wir hatten an einer Kante in ca. 7 m.  Wassertiefe geankert und mit unseren Ködern auf ca. 4 m. Wassertiefe geworfen. Wie gewohnt hatte ich mit einem typischen Zander Gummi in ca. 12cm gefischt und er mit einem Wobbler der ca. 1,5cm tief gelaufen ist.

Das Ergebnis war erschreckend, ich fing nicht einen Fisch. Er dagegen konnte 5 Fische überlisten und hatte auch noch eine Menge Fehlbisse. Spätesten seit diesem Erlebnis ist mir klar geworden, das Wobbler auch beim Zanderangeln immer mit dabei sein müssen. Leider ist es immer noch so, dass wenn man bei den meisten Zanderanglern in die Köderboxen guckt überwiegend nur Gummifische zu finden sind. Meiner Meinung nach sollte man den Wobblern öfter eine Chance geben, weil man sonst an viele Fische vorbeiangelt.

Hier einige meiner Lieblingsmodelle.

Rapala Husky Jerk in 12 und 14cm

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Jochen mit einem Elbe Zander

Der Husky Jerk von Rapala hat in den letzten Jahren grade unter den Zanderanglern viel für Furore gesorgt. Er besitzt alle Eigenschaften die einen guten Zanderwobbler ausmachen. Sein schlankes design gepaart mit einem Rasselsound machen ihm extrem attraktiv für die Zander. Durch seinen neutralen Auftrieb (Suspending) lässt er sich besonders gut über Hänger trächtigen stellen führen, da man ihn sehr langsam führen kann. Es gibt glaub ich keine Wobbler der sich so simpel anbieten lässt und trotzdem super fängig ist. Die besten Fangerfolge konnte ich mit ihm erzielen in dem ich einfach nur langsam ein Kurbel. Natürlich lässt er sich aus super als Twitchbait einsetzten, aber gerade die langsame Führung macht Ihn oft unschlagbar.

Der Rapala Shadow Rap in 11 cm

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Mit einer Lauftiefe von ca.  0,60m – 1,20m ist er optimal für flache Gewässerbereiche. Ihn benutze ich am liebsten wenn die Zander sehr aktiv sind in flachere Gewässerbereiche vordringen. Auch er ist ein sehr schlanker Wobbler, aber im Gegensatz zum Husky-Jerk besticht er durch sein quick-lebendigen lauf. Er wird einfach durch kurze Schläge (Twitchen) mit rutenspitze dazu animiert ein sterbenden Fisch zu imitieren (Dying minnow action).Ein weiteres Highlight ist das der Shadow Rap während den Twitch pausen kopfüber langsam absinkt.

Rapala X-Rap 10cm UV.

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An Tagen wo mit Rasselwobbler nichts zu machen ist weniger oft mehr. Der X-Rap Besticht nicht durch seinen Sound sondern eher durch die so genannte Slahbait Action. Diese kommt zum Vorschein wenn man ihn mit Kurzen Schlägen animiert. Und genau diese Aktion macht ihn an manchen Tagen so unverzichtbar. Auch er ist ein suspender (schwebend) der sich lautlos den Zandern annähert.

Rapala MaxRap Fat Minnow

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Einfach mal öfter ein Wobbler ran hängen, mit jedem Zander bekommt man mehr Vertrauen.

 

Bis bald..

 

Twitching Hour 1

Keine Angst, sehr verehrte BesucherInnen,

das ist nicht der Titel eines okkulten Horrorfilms. Ich hätte den Beitrag auch „Einmal quer durch die Wobblerkiste“ nennen können. Oder so ähnlich. Es geht also um Wobbler, insbesondere um die sogenannten Twitch-bzw. Suspender-Wobbler. Die zeichnen sich dadurch aus, dass sie in einer ganz bestimmten Wassertiefe laufen, und dort durch ruckartige Bewegungen in sehr kurzen Intervallen durchs Wasser geführt werden können. Diese mit der Rute erzeugten Bewegungen nennt man „Twitchen“. Besonders in der kalten Jahreszeit funktioniert diese Art der Köderdarbietung sehr gut, denn unsere Raubfische verfolgen nun ihre Beute nicht mehr gerne über lange Distanzen. Der Clou im Kaltwasser: Zwischen den einzelnen „Twitches“ hat man die Möglichkeit, den Wobbler auch über längere Momente einfach stehen zu lassen. Gerade Barsche lassen sich so im Herbst und Winter oft sehr gut fangen. Die meisten Bisse kommen dann auf den Wobbler im Stillstand.

Wahnsinnig glücklich macht mich in diesem Zusammenhang die beeinduckende Vielfalt der Rapala-Wobbler. Da gibt es für jede Situation die passende Farbe, Größe, Laufeigenschaft und Lauftiefe, einfach faszinierend! Hexenwerk? Nein, einfach nur jahrzehnte alte Erfahrung und Detailbegeisterung aus dem Hause Rapala. Da steckt echte Liebe drin. Genial!

In den folgenden Bildern zeige ich eine kleine Auswahl von relativ flach laufenden Rapala-Suspendern, mit denen ich in den letzten Wochen auf Barsche geangelt  habe. Für 2016 ist das Rapala-Programm für Deutschland noch einmal sehr erweitert worden. Ich bin schon mächtig gespannt und Ihr solltet  es auch sein. Im nächsten Eintrag berichte ich über meine „Hardware“(Rute und Rolle). Wer genau hinschaut, darf sich schon mal jetzt wundern.

Bis dahin wünsche ich zunächst mal ein fohes neues Jahr

Mit den besten Wünschen, Jochen Dieckmann

wenn`s ganz dicke kommt: die Dinger haben nunmal zwei Haken!

wenn`s ganz dicke kommt: die Dinger haben nunmal zwei Haken!

meine Nr.1: Rapala X-Rap, 8cm, 7g, Farbe OG, Lauftiefe 0,90-1,50m, absolutes Weitwurfwunder!

meine Nr.1, für jeden Barschangler ein „Musthave“: Rapala X-Rap, 8cm, 7g, Farbe OG (Olive Green), Lauftiefe 0,90-1,50m, absolutes Weitwurfwunder!

X-Rap Rückenaufnahme

X-Rap Rückenaufnahme

X-Rap Barsch-Serie

X-Rap Barsch-Serie

er fängt und fängt...

er fängt und fängt…

...und fängt.

…und fängt.

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aber irgendwann steht ein Köderwechsel an: Klassiker Husky Jerk, 10cm, 10g, Lauftiefe 1,20m-2,40m, Farbe GP (Glass Perch)

aber irgendwann steht ein Köderwechsel an: hier fing der Klassiker: Husky Jerk, 10cm, 10g, Lauftiefe 1,20m-2,40m, Farbe GP (Glass Perch)

 

und nun wird dieser fleißig attackiert

und nun wird dieser fleißig attackiert

oder wie wär`s mit dem Max Rap Flachläufer in 11cm, 13g, Lauftiefe 0,30-0,90, Farbe FAYU (Flake Ayu), wirft sich ebenfalls extrem gut!

oder wie wär`s mit dem Max Rap Flachläufer in 11cm, 13g, Lauftiefe 0,30-0,90, Farbe FAYU (Flake Ayu), wirft sich ebenfalls extrem gut!

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und nochmal ein X-Rap-Biss

die "Stars der Manege" (von oben und links): Husky Jerk, MaxRap, FlatShad, X-Rap, Clacking Minnow

die „Stars der Manege“ (von oben und links): Husky Jerk, MaxRap, FlatShad, X-Rap, Clacking Minnow

Noch schnell nen UL-Rapfen…

Gerade rast die Zeit. Letztes WE Barsch-Alarm-Mmeting in Mageburg. Übermorgen sitze ich im Fieger nach Spanien. Dann geht’s weiter nach Schleswig-Holstein. Dann nach Hamburg. Dann nach Holland und dann nach Rostock. Und am 12.12. komme ich dann abends total durchgerockt nach Hause. Bis dahin habe ich dann aber auch ein paar geile Angeltage hinter mir. Wobei der letzte auch nicht ganz schlecht war. Am Montag war ich mit meinem neuen Kumpel Gilles ein bisschen auf der Spree unterwegs.

Dabei haben wir einen Grand Slam zuammengeangelt, also vier verschiedene Fischarten: Plötze, Zander, Barsch & Rapfen. Die meisten Fische waren recht klein.

Den Auftakt machten ein paar x-gerappte Barsche. Wie so oft: 6 cm - Ayu.

Den Auftakt machten ein paar x-gerappte Barsche. Wie so oft: 6 cm – Ayu.

Gilles wollte lieber UL-Gummi fischen - so wie er es in Luxemburg macht. Da gab's dann halt ne Plötze.

Gilles wollte lieber UL-Gummi fischen – so wie er es in Luxemburg macht. Da gab’s dann halt ne Plötze.

Aber auch ein paar Barsche und dieses kleine Zanderlein.

Aber auch ein paar Barsche und dieses kleine Zanderlein.

Interessant wurde es, als es an der Oberfläche geraubt hat. Doppelschlag mit Stickbait. Zwei kleine Rapfenfritten statt der erhofften Dickbarsche.

Interessant wurde es, als es an der Oberfläche geraubt hat. Doppelschlag mit Stickbait. Zwei kleine Rapfenfritten statt der erhofften Dickbarsche.

Aber das Topwaterfischen auf Rapfen im November hatte was. Wobei der erste Rapfen gleich der beste war und auf einen durchgekurbelten Gummifisch gebissen hat.

Und es hat Zoom gemacht...

Und es hat Zoom gemacht…

An der 6 Gramm-Adrena macht der Rapfen ordentlich Druck.

An der 6 Gramm-Adrena macht der Rapfen ordentlich Druck.

Ran jetzt hier.

Ran jetzt hier.

Uuuups. Der Kescher hat sich überschlagen. Trotzdem...

Uuuups. Der Kescher hat sich überschlagen. Trotzdem…

Kein ganz schlechter. Wenn die Adrena nächste Woche genauso krumm ist, werden die Fotos noch ein bisschen besser: Felsen, Sträucher, rote Flossen, schwarze Streifen, olivgrüner Buckel...

Kein ganz Schlechter. Wenn die Adrena nächste Woche genauso krumm ist, werden die Fotos allerdings noch ein bisschen besser: Felsen, Sträucher, rote Flossen, schwarze Streifen, olivgrüner Buckel…

 

Die UL-Adrena habe ich auch ins Rutenrohr für Spanien gepackt. Da wird sie hoffentlich ein paar dicke Barsche ziehen. Die Vorfreude ist groß! Ich lass was von mir hören!

Hasta la proxima!

Johannes

X-Rap – the „Slashbait“

Bei uns gibt es „Twitchbaits“ (schlanke Wobbler zum Twitchen) und Jerkbaits (tauschaufelbefreite Hecht-Hardbaits zum Jerken). In den USA meint „Jerkbait“ das, was wir „Twitchbait“ nennen. Seit es den X-Rap in 4, 6, 8 und 10 cm gibt, kam noch einmal eine Minnow-Kategorisierung dazu. „Slashbait“ heißt sie und bezeichnet extrem dartende Minnows, die noch hektischer laufen und noch sensibler reagieren als ein „Twitchbait“ bzw. „Jerkbait“ (US-Definition).

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Wofür steht das X im Rap?

Wenn bei Rapala ein X im Namen steckt, sind die Erfinder der Namen der Meinung, dass den Wobbler-Konstrukteuren etwas extrem gut gelungen ist bzw. dass sich X-trem tolle Eigenschaften im Produkt vereinen. Beim X-Rap sind das die genialen Farb-Muster mit durchschimmernden Holo-Folien, 3D Holographic Eyes, die von einer Schutzhülle ummantelter Schuppentextur, die betonte Seitenlinie und die lebensechten Kiemenbögen in Verbindung mit der übertrieben dartenden „Slashbait-Action“ und den tollen Flugeigenschaften.

 

Ein X-Rap-Clip

Hier ein US-Video zur Einführung.

 

X-Raps in 4 Größen

Die kleinen Versionen des X-Rap in 4 und 6 cm eignen sich ideal zum beangeln kleinerer Raubfische wie Barsch, Döbel oder Forelle – oder als kleiner Snack für größere Spezies wie Zander oder Hecht, wenn sich diese auf die Brut eingestellt haben oder aus andern Gründen nicht auf große Köder reagieren. Mit den beiden größeren Varianten in 8 und 10 cm geht’s dann gezielt auf größere Fische.

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Der 6er in Ayu ist einer meiner Favoriten fürs Hausgewässer.

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Neben Barschen fange ich damit auch immer mal wieder einen schönen Rapfen.

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Manchmal muss ich bis zur Dämmerung warten, bis die Barsche an der Spree auf meine Köder reagieren.

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Manchmal klappts in dem klaren Wasser aber auch schon am Tag – besonders bei schlechtem Wetter.

 

X-Rap-Führung

Dieser Köder kann aggressiv wie ein Slashbait animiert werden oder mit dem klassischen Rapala-Wobbeln („Wounded Minnow Action“) einfach eingekurbelt werden. Der Angler kann die Kadenz selbst definieren, um in der jeweiligen Situation das Maximum aus dem Köder herauszuholen.

 

X-Rap-Features

  • „Slashbait Action“
  • Suspender
  • Durchschimmernder Körper mit Textur
  • Holo-Folie im Inneren
  • Integriertes Weitwurf-System (ausgenommen XR04)
  • 3D Holographic Eye
  • VMC Black Nickel Haken
  • Flash Feder-Drilling
  • Hand-Tuned und Tank-Tested

 

X-Rap-Farben

Zu beachten ist, dass es die beiden kleinen Versionen in anderen Farben gibt als die beiden „großen“ Modelle.

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Hier die Farbtafel für die Größe 4 und 6 cm.

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Hier die Farbtafel für den 8er und 10er X-Rap.

Countdown Barsche

Hallo Leute,

Da ich den letzten Wochen so viel auf Zander geangelt habe, wollte ich gestern mit meinem Kumpel Ali einen neuen See ausprobieren. Obwohl es in diesem See auch einen guten Zanderbestand gab, sollte diesmal der Zielfisch der Barsch sein. Da dieser See eine sehr unterschiedliche Unterwasserstruktur hat, war die Suche nach den Fischen ziemlich Zeitaufwendig. Mit insgesamt fünf Unterwasserbergen und unzähligen Sandbänken und Krautfeldern kann es schon mal eine Weile dauern bis man den ersten Fischkontakt hat. Außerdem hat man grade wenn man neue Gewässer befischt oft das Gefühl alles falsch zu machen wenn man nicht gleich ein paar Fische fängt. Wenn man dann noch die ganze Zeit aufs Echolot starrt und keinen Fisch findet, fängt man schnell an zu verzweifeln. Zum Glück war an diesem Gewässer das Befahren mit dem Verbrennungsmotor erlaubt. Dadurch konnten wir wirklich viele unterschiedliche Stellen ausprobieren. Wir versuchten es zuerst an den Bergen und Sandbänken, doch leider vergebens. An Stellen die tiefer als 2,50m waren bekamen wir nicht einen einzigen Biss. Die erfolgsversprechenden Stellen waren große Krautfelder. Da diese an diesem See extrem groß waren, stellten wir uns immer mitten rein und warfen in kleine Lücken zwischen dem Kraut. Zu Beginn versuchten wir es zuerst mit kleinen Gummifischen am Jigkopf, doch das war nicht wirklich die Lösung. Am besten fingen wir mit kleinen sinkenden Wobblern. Mit einem Jig konnten wir die Krautlücken nicht lange genug aus fischen. Die Jigs waren einfach zu schnell wieder am Boden. Nahmen wir leichtere Jjigs mussten wir uns zu nahe an die Krautlücken ran stellen. Das mochten die Barsch überhaupt nicht.

Rapala  X- Rap Coundowns in 5cm und 7cm waren perfekt. Der Köder schwimmt mit einer stark rollenden Aktion und  flattert während der Absinkphase. Genau das macht den Countdown so erfolgreich.

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X-Style Finish mit holographischen 3D Augen.

Die Coundowns gibts in 12 Farben und 2 Größen. Der 5cm Countdown wiegt 4g und der 7cm soger 10g.

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Speedmaster meets Technium. Ein super Barsch- Kombo.

4Auch wenn wir es nur auf Barsche abgesehen hatten. Die Zander konnten den kleinen Countdowns auch nicht wiederstehen.

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Ihr solltet euch die Coundowns mal anschauen! Ich möchte sie nich mehr missen. Es gibt kaum einen Wobbler mit den man so aufreizend verschiedene Wasserschichten absuchen kann !

 

Danke fürs Vorbeischauen !

Sommerbarsche

Hallo Leute,

gerade im Hochsommer gestaltet sich das Barschangeln äußerst schwierig. Erstens hat man mit den äußeren Bedingungen wie Sonne und Hitze zu kämpfen und zweitens mit der Fischsuche. Gerade der Barsch ist ein äußerst aktiver und umtriebiger Geselle. Er ist immer in kleinen Gruppen (je nach Größe der Fische) auf der Suche nach der nächsten Beute. Das Hauptproblem ist, dass sich im Sommer die Kleinfische ziemlich Oberflächen nah aufhalten, was das ganze nicht gerade erleichtert. Im Winter sind die Barsche am Grund des Gewässers, und somit relativ leicht mit Gummifischen am Jig zu befischen. Aber im Sommer sind, wie schon erwähnt, die ersten 2 bis 3 Meter unter der Wasseroberfläche die Strikezone. Um  diesen Bereich optimal zu befischen, bevorzuge ich sinkende Wobbler und Spinner. Um möglichst schnell und viel Wasserfläche abzusuchen, sollten die Köder nicht zu klein und zu leicht gewählt werden. Bei leichteren Ködern bleibt leider die Wurfweite auf der Strecke. Gerade  an sehr goßen und tiefen Seen wie z.B. die Müritz oder dem Edersee braucht man sonst ewig, um ein bisschen Strecke zurück zu legen.

Das sind meine Favoriten !!

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Von links nach rechts: Der Rapala Countdown  in 7 cm. Er wiegt 10g. und hat eine flatterternde Aktion während der Absinkphase . Das gleiche gilt auch für den AIR Ogre von Northcraft(Bildmitte). Der Air Ogre ist 7cm und Wiegt sensationelle 14,5 g. Der Dritte im Bunde ist der Storm So-Run Sinking Pencil in 8cm. Er wiegt 18 gr. und ist somit sehr schnell sinkend. Er hat einen relativ ruhigen Lauf mit einen gelegentlichen Ausbrechen zur Seite. Er läßt sich auch super während Absinkphase Twitchen, dadurch Blitzt er sehr verführerisch mit seinen Flanken.

Zu guter letzt die Vibrax – Spinner von Blue Fox.

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Ich bevorzuge die Größe 3 in 8 g.

Als Gerät dafür verwende ich eine Speedmaster BX in 2,40m mit einem Wurfgewicht  von 10 – 30 Gr. Eine 3000 er Technium passt super dazu.

IMG_1126IMG_1095IMG_1092Probiert die Köder einfach mal aus, Ihr werdet überrascht sein wieviele Barsche sich oft im Mittelwasser befinden.

Bis bald.

 

 

 

Trutten-Raps

Wenn man durch den Rapala-Katalog geht, stößt man auf fast jeder Seite auf einen Wobbler im Forellen-Design. Das Trutten-Dekor ist so interessant, weil sich die Großforellen zu einem guten Teil von ihrem Nachwuchs ernähren.

Rapala trägt dieser Tatsache mit mehreren Forellen-Farbcodes Rechnung:

TR (Brown Trout)

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RT (Rainbow Trout)

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GJTR (Gold Juvenile Trout)

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BJRT (Balsa Juvenile Rainbow Trout)

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Und jetzt arbeiten wir uns mal durch den Katalog. Auf Seite 3 geht‘s los.

 

Scatter Rap Minnow

Ein 11 cm langer Minnow. Floater. Dank Scatter Lip bricht er beim Einkurbeln unregelmäßig aus. Für meinen Zweck ein bisschen groß. Sicher ein guter Schleppwobbler. Gewicht: 6 Gramm. Tauchtiefe: 1,5 bis 2,7 m. Erhältlich in TR.

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Scatter Rap Countdown

Die Modifikation des Countdown mit der geschwungenen Tauchschaufel, die diesen Wobbler ausbrechen lässt. Größe 7 cm. Gewicht: 7 Gramm. Tauchtiefe variabel. Beim Durchkurbeln ca. 1,5 bis 2,5 m. Erhältlich in RT und RT.

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BX Jointed Shad

Zweiteiliger Realo-Wobbler. 7 Gramm leicht, 6 cm klein. Bucklig. Gewicht: 7 Gramm. Flachläufer: 1,2 bis 1,8 m. Erhältlich in RT und TR.

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BX Jointed Minnow

Der schlanke zweigeteilte BX Minnow ist 3 cm länger als der kleine Shad. Gewicht: 8 Gramm. Tauchtiefe: 1,5 bis 2,4 m. Erhältlich in TR und RT.

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BX Minnow

Mit einer Länge von 10 cm imitiert der BX Minnow eine heranwachsende Forelle. Gewicht: 12 Gramm. Tauchtiefe: 0,7 bis 1,5 m. Erhältlich in TR. BXM_TR

X-Rap

Ein schöner schlanker Twitchbait, den es in vier verschiedenen Größen gibt. Nämlich in 4 cm (Gewicht: 2 Gramm), 6 cm (Gewicht: 4 Gramm), 8 cm (Gewicht: 7 Gramm) und 10 cm (Gewicht: 13 Gramm). Für den Trutten-Spezi sind sicher die 6 cm- und die 8 cm-Version am interessantesten. Tauchtiefe: 0,5 bis 1,5 m. Erhältlich in TR.

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X-Rap Countdown

Die moderne Version des Countdown mit dem realistischen X-Rap-Finish ist einer meiner Lieblingswobbler geworden. Es gibt zwei Größen: 5 cm (Gewicht: 4 Gramm) und 7 cm (Gewicht: 10 Gramm). Erhältlich in TR und RT. Auch das design Muddler gehört in den Forellenbach.

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Original Floater

Der Klassiker unter den Klassikern. Die schrullige Balsa-Fangmaschine ist auch nach einer gefühlten Amtszeit von einem halben Jahrhundert nicht aus dem Programm wegzudenken. Im Gegenteil. Jetzt gibt’s mit dem 13 cm langen Floater sogar eine neue Version. Die Größen: 3 cm (Gewicht: 2 Gramm), 5 cm (Gewicht: 3 Gramm), 7 cm (Gewicht: 4 Gramm), 9 cm (Gewicht: 5 Gramm), 11 cm (Gewicht: 6 Gramm) und 13 cm (Gewicht: 7 Gramm). Am Bach kann man sicher mit dem 5er und dem 7er am meisten anfangen. Tauchtiefe jeweils 0,5 bis 1,5 m. Erhältlich in TR, RT und GJTR.

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Countdown

Ganz weit vorn in meinen Wobbler-Charts. Ist ein bisschen schwerer als der Floater und fliegt ein bisschen weiter. Sinkt. Und fängt. Die Größen: 2,5 cm (Gewicht: 2,7 Gramm). 3 cm (Gewicht: 4 Gramm), 5 cm (Gewicht: 5 Gramm), 7 cm (Gewicht: 8 Gramm), 9 cm (Gewicht: 12 Gramm) und 11 cm (Gewicht: 16 Gramm). Lauftiefe: Variabel. Man kann ihn ja fallen lassen und tief führen. Gegen die Strömung beim Durchkurbeln läuft der 5 cm lange Countdown ca. 0,8 bis 1,8 m tief. Erhältlich in TR, RT, GJTR und BJRT.

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Jointed

Der Jointed ist ebenfalls ein Klassiker. Den zweiteiligen Floater gibt’s in den Größen 7 cm (Gewicht: 4 Gramm), 9 cm (Gewicht: 7 Gramm), 11 cm (Gewicht: 9 Gramm) und 13 cm (Gewicht: 18 Gramm). Lauftiefe des 7 cm-Modells: 1 bis 1,8 m. Erhältlich in TR und RT.

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Ultra Light Minnow

Ein schlanker Kleinwobbler mit Minischaufel. Zwei Größen: 4 cm (Gewicht 3 Gramm) und 6 cm (Gewicht 4 Gramm). Extremer Flachläufer: 0,5 bis max. 1 m. Langsam sinkend. Erhältlich in RT und TR.

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Ein paar von diesen Modellen warten sehnsüchtig drauf, dass ich sie am Donnerstag mal wieder in den bach schmeiße:

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Black-Bass-Tackle

Hallo Leute,

es sind ja schon ein paar Wochen vergangen seit ich aus Kuba wieder zurück bin.Und da ich in meinem letzten Blogeintrag nur was über das Schwarzbarschangeln auf Kuba geschrieben habe um den Rahmen nicht zu sprengen, kommt jetzt der Bericht mit dem passenden Gerät und Köder dazu.

Normalerweise kann man zum Schwarzbarschfischen das gleiche Gerät benutzten welches man hier auch zum Barschangeln benutzt. Aber da auf Kuba mit sehr großen Fischen gerechnet werden muss und  auf sehr engen Raum gedrillt wird, sollte das Gerät schon etwas stärker gewählt werden. Wie ich ja schon im ersten Blog erwähnt hatte macht die Art und Weise und Vielfallt an Methoden das Schwarzbarschfischen so interessant. Da ich nicht immer die Ruten umbauen wollte , habe ich mit drei verschieden Kombos gefischt.

Bass Kombo 1

Rute: Stradic 2,10 WG bis 50 Gr.

Rolle: Stradic 4000

Schnur: 15mm Powerpro 8 Slick Blau.

Vorfach: Aspire Fluocarbon ,035mm.

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Eine leichte, steife Rute mit einer schnellen Spitzenaktion. Super ausbalanciert mit der passenden Stradic Rolle eine perfekte Kombo für alle Köder von mittlerer Größe, von Wobbler bis hin zu Spinnerbaits. Diese Rute war optimal um kapitale Schwarzbarsche aus dem Unterholz dirigieren zu können.

Bass Kombo 2

Rute: Speedmaster 2,10 WG bis 40 Gr.

Rolle: Technium 2500

Schnur: 13mm Powerpro 8 Slick Blau.

Vorfach: Aspire Fluocarbon ,030 mm.

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Diese Kombo war optimal wenn man nicht ganz so hart drillen musste und kleinere Köder benutzt wurden.

Bass Kombo 3

Rute: Bestmaster 2,10 WG bis 120 Gr.

Rolle: Rarenium 4000

Schnur: 19mm Powerpro 8 Slick Gelb.

Vorfach: Aspire Fluocarbon ,035mm.

IMG_0420IMG_0418und mit dieser Kombo habe ich große und schwere Köder gefischt.

Und zu guter letzt noch ein paar Köder mit denen ich sehr erfolgreich war. Komischerweise konnte ich in diesem Jahr alle Schwarzbarsche ausnahmslos mit Wobbler überlisten. An manchen Tagen war die Ködergröße sehr entscheidend, von klein bis groß, von laut bis leise musste alles probiert werden.

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Rapala X-Rap Subwalk in 9cm

Durch die langsame Absinkphase waren die X- Raps optimal wenn wir in flachen Bereichen gefischt haben.

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Storm Doom Bell Familie

Durch die extrem lauten Rasseln konnten wir  wenn garnichts ging die Schwarzbarsche trotzdem überlisten. Warscheinlich weil sie einfach nur ihre ruhe haben wollten. Die Doom Bells waren mich die Überraschung schlechthin. Wenn die nur halb so gut hier funktioneren wie zum Schwarzbarschfischen, dann haben die Wobbler das Potenzial zum „Must Have Lure“.

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Rapala Deep Tail Dancer in 9cm und 11cm

Da der See in dem wir gefischt haben über 20 Meter tief war, brauchten wir auch Tielfläufer.

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Rippin Rap und Clackin Rap

mit diesen Geschossen konnten wir in sehr kurzer Zeit sehr schnell viel Wasserfläche absuchen.

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Die Crankbait Mafia. Rapala Clackin Crank, Storm Arashi und Jointed Shad Rap.

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Max RaP Fat Shad und Clackin Crank

aber vorsicht bei der Bentuzung dieser kleinen Cranks, mit denen wir das Angeln echt stressig. Ich hatte fast in jedem Wurf Bisse auf diese kleinen Stresser.

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Scatter Rap Crank und Scatter Rap Crank Shallow, Sactter Rap Shad

und das Beste zum Schluss.

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Rapala MaxRap Fat Minnow

Die Fat Minnows waren der Wahnsinn. Einfach in Zeitlupe getwitcht waren sie unschlagbar. Selbst der Guide guckte nicht schlecht.

IMG_0069So Leute, das wars jetzt erstmal mit den Angeln auf irgendwelche Exoten. Ab jetzt geht es wieder auf unsere heimischen Fischarten.

 

Danke fürs Vorbeischauen

 

 

 

 

Kuba 2015 Part II

Nachdem wir uns an Tarpons sprichwörtlich satt geangelt hatten wechselten wir den Spot um es auf andere Räuber zu versuchen. Wie schon erwähnt, durch die geringe Tiefe der Mangrovenbereiche lassen sich große Fische und Fischschwärme oft schon vom weiten erspähen. Wir waren kaum losgefahren da machte der Guide schon wieder eine Vollbremsung und ruderte plötzlich ganz wilde mit den Armen rum. Er meinte dass wir mitten in einem Schwarm aus Jacks und Permits standen. Ich konnte zwar nicht wirklich welche entdecken. Ich warf mein Jig einfach dahin wo die ganze Zeit hingezeigt hatte. Kaum hatte der Jig die Wasseroberfläche berührt war auch schon die Rute Krumm.

SONY DSCSONY DSCDoppeldrills gehörten zur Tagesordnung. Egal ob auf Tarpon, Jack usw.

SONY DSCLeider hab ich meinen Permit nach ca. 30 Minuten Drill direkt am Boot verloren. Der Guide hatte ihn auf mindestens 40 Pfund geschätzt. Und wie sollte es anders sein. Kaum hatte sich mein Fisch im Drill verabschiedet, waren auf einmal alle Permits und Jacks wie vom Erdboden verschwunden. Wir versuchten es noch eine Weile mit Feederjigs, doch leider vergebens.  Jetzt versuchten wir es mit verschiedene Wobbler und Stickbaits.Das war auch genau die richtige Entscheidung. Nach ein paar Minuten hing schon wieder der nächste Räuber am Haken.

SONY DSCEin Cubera Snapper der einen Rapala Skitter Pop voll nahm.

SONY DSCDer Ultimative Cubera Snapper Hot Spot.

SONY DSCHier gabs leider keine Fischkontakte.

SONY DSCAuf Barrakudas ist hier immer verlass. Wenn wir mit Stickbaits an der Oberfläsche fischten dauerte es nicht sehr lange bis der erste Barrakuda den Köder attackierte.

Und das waren die Erfolgsköder :

IMG_0145Willamson Bucktail Jigs in 14 Gr. für Tarpon und Permit.

IMG_0138Wenn verschieden Wasserschichten abgesucht weden mussten fingen Wobbler mit Tauchschaufeln sehr gut.

Rapala X-Rap, X-Rap Saltwater,Floating Magnum und Countdown Magnum.

IMG_0140Besonders die neuen X-Raps mit UV-Beschichtung haben sehr viele Fische gebracht.

IMG_0141Und der war der Abräumer. Von Jacks und Barrakudas bis hin zu King Mackerels …

IMG_0143der Storm Z-Stick in 11,5 cm ein Typischer „Walk-The-Dog“ Köder. Beim gleichmäßigen einholen gleitet er ausgiebig von einer Seite auf die andere Seite. Er war zusammen mit den Rapala Skitter Pop der erfolgreichste Köder.

So das wars jetzt vorerst vom Angeln im Meer.

Demnächst kommt hier ein Bericht zu dem warscheinlich besten Süßwassser See der Welt. Dort ging es auf Schwarzbarsche und welche die es gerne geworden wären.

 

Bis bald.