Die besten Gummifisch-Ruten 2018

Du bist auf der Suche nach der besten Gummifischrute? Dann musst Du natürlich erst einmal bei Shimano stöbern! Für die Saison 2018 hat Shimano ein riesiges Ruten-Programm am Start, das jeder Geldbeutelgröße gerecht wird. Wie in jedem Jahr haben wir in allen Preissegmenten tolle Serien mit vielen Modellen. Mal mit klassischen Korkgriffen, mal mit EVA-Handteilen, mal schrill und oft ganz klassisch. In vielen Serien gibt’s die selben Wurfgewichte in verschiedenen Längen, so dass Uferangler genauso ihren Traumstock zum Jiggen oder Faulenzen finden wie Bootsangler.

Da ist die Gummifischrute krumm? Zander? Hecht? Barsch? Nun ja. Es ist der Veit. Da ist die Zanderwahrscheinlichkeit recht groß…

Unsere Übersicht über die besten Gummifischruten 2018 soll vor allem auch Einsteigern helfen, die richtige Gummifisch-Rute für den entsprechenden Zielfisch und das entsprechende Gewässer zu finden. Gern könnt ihr über die Kommentar-Funktion Fragen stellen, die euch die Shimano-Raubfisch-Band schnellstmöglich beantwortet.

Japan-Features für Europa-Modelle

Shimano hat eigene Werke, in denen wir unsere Ruten produzieren lassen. Unsere japanischen Rutenbau-Ingenieure legen sich ins Zeug, um immer leichtere, stabilere und schnellere Blanks zu produzieren. Diese Technologien (Spiral X und High-Power X) sind ein Ausstattungsmerkmal der JDM-Serien (Expride, Zodias, Dialuna, Sephia). Was Wurfverhalten und Bissübertragung angeht, spielen die Modelle aus den JDM-Serien in einer eigenen Liga. Für 2018 hat Shimano diese Technologien auf „Euro-Serien“ übertragen. Das sind Rutenserien, die auf die hiesigen Verhältnisse angepasst sind. Konkret: Während man in Japan vorzugsweise mit kurzen Ruten auf Bass fischt und lange Ruten hauptsächlich zum Wolfsbarschangeln verwendet werden, brauchen wir hier oft längere Ruten zum Uferangeln auf Zander, Barsch, Hecht und so weiter. High-Power X und Spiral X-Blanks haben jetzt also auch die Lesath, Sustain, Diaflash und einige Modelle aus der Blue Romance Serie (z.B. die Ultra Softbait), die eigentlich zum Salzwasserangeln entwickelt wurde, sich aber auch sehr gut im Süßwasser macht. Achtet im Katalog einfach auf diese beiden Logos, wenn beim Biss maximal Strom durch eure Hände fließen soll:

Fireblood hilft bei der WPC

Unsere Flaggschiff-Serie unter den Gummifisch-Ruten ist neben der Lesath-Reihe die Fireblood-Range. Mit ihr haben Dustin Schöne und ich die WPC 2017 gewonnen. Supertolle Ruten mit einem hohen Wiedererkennungswert.

Rote Gefahr – das Shimano-Team steht auf die Fireblood.

Gute und günstige Gummifisch-Ruten

Wer nicht so viel Geld ausgeben mag, findet aber auch in den preiswerten Serien tolle Ruten. Hervorheben möchten wir da die Scimitar-Serie. Die wurde für 2018 noch einmal optisch aufgewertet. Die Blanks waren schon seit Serien-Stapellauf außergewöhnlich gut. Leicht und straff. Kaum zu glauben, dass man solche Ruten zu einem wirklich niedrigen Preis bekommt. Zusammen mit einer Sedona hat man für etwas mehr als 100 Euro eine Top-Kombo, die auf den ersten Blick gar nicht so viel anders aussieht als eine Fireblood mit einer Stella.

Die beste Länge für eine Gummifisch-Rute

Die Wurfweite steht zwar in Abhängigkeit zur Rutenlänge. Allerdings weniger als man denkt. Eine 2,10 m lange Rute wirft nur ein paar Meter kürzer als eine 2,70er. Wenn’s aber wirklich auf jeden Meter ankommt, machen sich diese Mehr-Zentimeter bezahlt. Und wenn die Fische auf Distanz beißen, verwandelt man mit einer langen Rute die Bisse sicherer (Stichwort: Helbelwirkung). Beim Jiggen auf Distanz kann man den Gummifisch mit einer langen Rute besser vom Grund abheben. Auf der anderen Seite lassen sich Fische im Boot vor der Landung besser mit einer kurzen Rute dirigieren. Der kleine Hebel kurzer Ruten ist auch dienlich, wenn man die Köder auf engem Raum zackig präsentieren will. Auch am Bach ist eine kurze Rute von Vorteil, weil man mit ihr besser hantieren kann.

Das ideale Wurfgewicht einer Gummifisch-Rute

Dem Wurfgewicht kann man auch etwas über die Power einer Rute entnehmen. Eine Rute von 20-50 Gramm ist nicht unbedingt darauf ausgelegt, 50 Gramm zu fischen. Man kann das machen. Die Rute schafft das. Aber ideal ist das nicht – schon gar nicht zum Jiggen, weil man die Gummis am Bleikopf nur schwer beschleunigen kann, wenn die Rute überlastet ist. Wenn sie außerdem schon mit einem zu hohen Ködergewicht zu tun hat, kommen auch die Anhiebe nicht mehr so hart durch, wie sie das sollen. Man kann auch mal mit einer schweren Rute leichter fischen. Umgekehrt wird’s schwieriger. Je größer der Zielfisch, je tiefer das Gewässer und je mehr Strömung, desto größer sollte der Puffer sein. Eine Rute mit einem WG von 30-80 Gramm ist z.B. eine hervorragende Zanderrute – auch wenn man mal nur mit 10 Gramm fischen muss. Wenn man allerdings weiß, dass man meistens in einem flachen Gewässer fischt, in dem die Mehrzahl der Zander kaum größer als 60 cm wird, kann man runtergehen mit dem Wurfgewicht und sich rutentechnisch komplett auf diese Situation einstellen.

Im Folgenden habe ich die aktuellen Shimano-Gummifischruten nach Einsatzgebieten aufgeschlüsselt.

 

Ultralight-Jiggen

Es gibt Leute, die bevorzugt mit ganz kleinen Ködern angeln. Manche tun dies phasenweise (z.B. wenn sich die Räuber im Sommer voll auf die frische Brut konzentrieren), andere sind Überzeugungstäter und haben große Freude daran, mit kleinen Jigs auf alles zu fischen, was das Wasser hergibt. Denn mit kleinen Twistern und Mini-Shads tut sich ein riesiges Zielfischspektrum auf. Man kann eigentlich schon gar nicht mehr von „Zielfisch“ sprechen, weil auch Karpfen, Brassen, Rotaugen, Rotfedern, Schleien und sogar Lauben auf die kleinen Gummis losgehen, wenn man sie entsprechend fein präsentiert. Wer ultrafein fischen will, kommt nicht an Taftec-Ruten vorbei. Diese haben eine 15 bis 30 cm lange und extrem dünne Spitze aus Vollcarbon (Taftec-Spitze), die dann in einen recht straffen Blank übergeht. Damit lassen sich dann auch 1 Gramm leichte Köder ziemlich weit werfen. Die sensible Spitze puffert auch die erste Spannungsspitze beim Anhieb ab, so dass man mit extrem dünnen Schnüren (0,04 bis 0,08 mm) fischen kann. Beim Biss spüren die Fische keinen Widerstand. Der Köder wird ganz easy weggeblasen und deshalb gibt’s auch wenig Fehlbisse. Taftec-Ruten gibt’s in vielen verschiedenen Längen. Man findet sogar Modelle bis 2,70 m, mit denen man dann sehr weit werfen kann. Diese Ruten eigenen sich auch hervorragend zum Dropshotten, Texas-Rig-Angeln und für viele anderen Finesse-Methoden.

Diaflash & Co garantieren maximalen Angelspaß. Die Ruten wiegen nix, werfen kleines Zeug sehr weit und bringen dennoch jeden Fisch nach Hause.

Premium-Ruten: Dialuna XR S806 LS (Länge: 2,59 m, zweiteilig, WG 2-15 Gramm), Expride 264 ULS (Länge: 1,93 m, einteilig, WG 2-6 Gramm),

Top-Ruten: Diaflash BX (komplette Serie, zweiteilig, Längen: 2,10 m/2,25 m/2,40 m, WGs: 1-7 Gramm/ 2-10 Gramm und 3-15 Gramm), Zodias 264 ULS (Länge: 1,93 m, einteilig, WG 2-6 Gramm)

Low-Budget-Ruten: Force Master (komplette Serie, zweiteilig, Längen: 2,40 m/2,70 m, WGs: 3-15 Gramm/ 5-20 Gramm/ 7-28 Gramm), Catana DX (komplette Serie, zweiteilig, Längen: 2,10 m/2,40 m/2,70 m, WGs: 1-10 Gramm/ 3-15 Gramm/ 5-20 Gramm)

 

Forellentwist am Bach

Die Gummifischangelei am Bach zeichnet sich durch viele kurze Würfe aus. Man lässt die Gummis mit der Strömung in die Gumpen treiben, wirft Wurzeln an oder fischt Schüsse (Verschmälerungen, in denen das schneller fließende Wasser das Bachbett tiefer ausgräbt) und Rauschen ab. Oft kämpft man gegen überhängende Äste und anderen Urwald. Diese Angelei erfordert ein Höchstmaß an Konzentration und Präzision. Denn jeder Fehlwurf ist ein Hänger und weil man recht fein fischt, sind Hänger oft gleichbedeutend mit einem Köderverlust. Eine Bachrute muss kurz sein, damit man im Dickicht arbeiten kann. Unterhandwürfe und Seitwärtswürfe mit kurzen Ausholbewegungen dominieren das Wurfgeschehen. Auf die kurze Distanz kommen die Bisse in jedem Blank gut an – egal wie hart oder weich er ist. Man braucht auch keine Extrapower für den Anhieb. Die Jigs wiegen nicht mehr als 5 Gramm. Dementsprechend niedrig kann auch das Wurfgewicht ausfallen. Die Forellen springen gern aus dem Wasser und sind auch so agile Kämpfer. Hier machen sich Ruten gut, die mit den Fischen mitgehen.

Premiumruten: Expride 265 UL (1,96 m, einteilig, WG 2-10 Gramm), Expride 266 L2 (1,98 m, zweiteilig, WG 3-10 Gramm), Fireblood SFBL63110 (1,90 m, zweiteilig, WG 1-10 Gramm)

Top-Ruten:  Zodias 264 ULS (1,93 m, einteilig, WG 2-6 Gramm), Zodias 264 L2 (1,93 m, zweiteilig, WG 3-10 Gramm), Bassterra XT 262 ML (1,88 m, einteilig, WG 4-8 Gramm), Speedmaster CX 18 L (1,80 m, zweiteilig, 3-14 Gramm), Beastmaster DX  18 L (1,80 m, zweiteilig, 3-14 Gramm), Technium 61 L (1,90 m, zweiteilig, 1-10 Gramm), Beastmaster EX (1,80 m, zweiteilig, 3-14 Gramm)

Medium-to-Low-Budget-Ruten: Scimitar BX 61 L (Länge: 2,08 m, zweiteilig, WG 3-14 Gramm), Yasei Red Perch (1,9 m, zweiteilig, 3-12 Gramm), NASCI BX 63 L (1,90 m, am Griff geteilt, WG 3-12 Gramm), Alivio DX 18 L (Länge: 1,8 m, zweiteilig, WG 3-15 Gramm), Vengeance BX 18 L (Länge: 1,8 m, zweiteilig, WG 3-14 Gramm), Catana EX 18 L (Länge: 1,8 m, zweiteilig, WG 3-14 Gramm), Force Master BX 18 L (Länge: 1,8 m, zweiteilig, WG 3-14 Gramm), Alivio 18 L (Länge: 1,8 m, zweiteilig, WG 3-14 Gramm), Vengeance BX 18 L (Länge: 1,8 m, zweiteilig, WG 3-14 Gramm)

 

Barschjiggen mit kleinen Ködern vom Boot, Streetfishing, Waldsee, an Bootsanlegern etc.

Wenn es nicht darauf ankommt, große Distanzen zu erzielen, sondern kleinräumig geangelt wird und die Köder auch nicht schwerer als 10 bis max. 15 Gramm sind, eigenen sich die Forellenruten auch gut zum Barschangeln. Evtl. kann man jeweils noch ein bisschen was zugeben an Wurfgewicht, um ein bisschen mehr Wumms zu haben, weil im Barschsee, in den Hafenbecken der City bzw. an vielen unserer Flüssen ja auch immer mit Hechten und manchmal mit Zandern oder Rapfen zu rechnen ist. Die Ruten sollten schnell sein, eine gute Rückmeldung anbieten und die Köder mit zackigen Schnipsern einigermaßen weit werfen können, weil man ja oft wenig Platz zum Ausholen hat (z.B. in der City oder am Ufer von Waldseen).

Die Expride wurde überarbeitet und ist jetzt noch schneller.

Premiumruten: Fireblood 611315 (2,10 m, zweiteilig, WG 3-15 Gramm), Expride 268 ML2 (2,03 m, zweiteilig, WG 4-12 Gramm), Blue Romance Ultra Light Game 761540 24MH (2,23 m, zweiteilig, WG 5-12 Gramm)

Top-Ruten:  Sustain AX 61 L (1,90 m, am Griff geteilt, WG 3-14 Gramm), Zodias 268 ML2 (2,03 m, zweiteilig, WG 4-12 Gramm), Bassterra XT 266 M (1,98 m, einteilig, WG 6-10 Gramm), Nasci 611 L (2,10 m, am Griff geteilt, WG 3-15 Gramm), Speedmaster CX 21ML (2,10 m, zweiteilig, 7-21 Gramm), Technium 611 ML (2,10 m, zweiteilig, 5-20 Gramm)

Medium-to-Low-Budget-Ruten: Scimitar BX 61 L (Länge: 2,08 m, zweiteilig, WG 3-14 Gramm), NASCI 611 L MH (2,1 m, zweiteilig, WG 3-15 Gramm), Yasei Red Perch (1,9 m, zweiteilig, 3-12 Gramm),  Aernos 19520 (1,90 m, zweiteilig, WG 5-20 Gramm), Alivio EX 18 L (Länge: 1,8 m, zweiteilig, WG 3-15 Gramm), Vengeance BX 18 L (Länge: 1,8 m, zweiteilig, WG 3-14 Gramm), Vengeance BX 18 L (Länge: 1,8 m, zweiteilig, WG 3-14 Gramm), Catana DX 18 L (Länge: 1,8 m, zweiteilig, WG 3-14 Gramm), Force Master  18 L (Länge: 1,8 m, zweiteilig, WG 3-14 Gramm).

 

Dickbarschjiggen (Boot, Kleingewässer, strukturreiches Großgewässer)

Beim Angeln in Kanälen, an oder auf kleinen Waldseen oder auch beim Bootsangeln in Hafengebieten oder Seen mit vielen Barschbergen, Altholzzonen oder Steinhäufen kommt es weniger darauf an, weit zu werfen als den Köder ganz exakt zu führen. Das gelingt vielen Angeln mit einer relativ kurzen aber auch schnellen Rute am besten. Solche Ruten haben dann ein Wurfgewicht bis 20 oder 30 Gramm und sind ca. 2,10 m lang. Natürlich sollten auch diese Ruten schnell sein und Köderkontakte blitzschnell übertragen. Nicht nur um die Bisse zu erkennen, sondern auch um Hinderniskontakte sofort anzuzeigen. Oft kann man einen Holz- oder Steinhänger noch vermeiden, wenn man schnell reagiert und den Köder über den Ast oder Felsen lupft.

Premiumruten: Fireblood 611520 (2,10 m, zweiteilig, WG 5-20 Gramm), Expride 270 MH (2,10 m, am Griff geteilt, WG 5-18 Gramm), Lesath DX 21 M (2,10 m, zweiteilig, WG 7-28 Gramm)

Top-Ruten: Sustain AX 610 ML (2,10 m, am Griff geteilt, 7-21 Gramm), Zodias 270 MH (2,10 m, am Griff geteilt, WG 5-18 Gramm), Speedmaster CX 21 M (2,10 m, zweiteilig, WG 7-28 Gramm), Technium 611 M (2,10 m, zweiteilig, 7-28 Gramm), Bassterra XT 268 MH (2,03 m, einteilig, WG 10-35 Gramm)

Medium-to-Low-Budget-Ruten: NASCI BX 611 M (2,10 m, zweiteilig, 7-28 Gramm), Scimitar BX 610 M (2,08 m, zweiteilig, WG 7-35 Gramm), Vengeance BX 21M (2,10 m, zweiteilig, WG 10-30 Gramm), Alivio DX 21 M (2,10 m, zweiteilig, WG 10-30 Gramm), Catana EX 21M (Länge: 2,1 m, zweiteilig, WG 10-35 Gramm), Force Master 21ML (Länge: 2,1 m, zweiteilig, WG 7-21 Gramm)

 

Barschjiggen (Ufer, Boot, Fluss, Großgewässer)

Wenn man große Wasserfläche befischt, einen Kanal vom Ufer auseinandernimmt oder sonstwo im Niemandsland nach Barschen fahndet, braucht man eine etwas längere Rute, die erstens große Wurfweiten ermöglicht, zweitens eine zackige Köderpräsentation ermöglicht und drittens  beim Anhieb richtig gut durchzieht. Jetzt müssen wir länger werden und uns in die 2,40 m-Region vorstoßen. Auch das Wurfgewicht wird nun ein bisschen größer. Die Obergrenze liegt bei 50 Gramm. Mindestens 35 Gramm sollten diese Peitschen aber auf jeden Fall haben. Schließlich brauchen wir manchmal richtige Murmeln, um ins Tiefe vorzudringen oder entsprechende Wurfweiten zu erzielen. Je tiefer das Gewässer und je mehr Strömung, desto härter muss die Rute sein. Je mehr Zander und Hechte auf die Barschgummis ballern, desto mehr Power braucht der Rutenblank. Diese Ruten sind echte Allrounder und können dementsprechend auch zum feinen Hecht- und Zander-Jiggen mit schlanken Gummis bis 5 Inch eingesetzt werden. Deshalb wird man die eine oder andere weiter unten auch in dieser Kategorie finden.

Krumme Fireblood. So muss das sein.

Premiumruten: Fireblood 711035 (2,4 m, zweiteilig, WG 10-35 Gramm), Lesath  DX 24MH (2,4 m, zweiteilig, WG 14-42 Gramm), Blue Romance Ultra Softbait 761540 24MH (2,28m, zweiteilig, WG 15-40 Gramm)

Top-Ruten: Sustain AX 78 M (2,39 m, zweiteilig, WG 7-35 Gramm), Sustain AX 710 MH (2,44 m, zweiteilig, WG 14-42 Gramm), Blue Romance Eging 801025 (2,44 m, zweiteilig, WG 10-25 Gramm), Speedmaster CX 24 MH (2,4 m, zweiteilig, WG 14-42 Gramm), Beastmaster EX 24 H (2,40 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Technium 710 MH (2,39 m, zweiteilig, 10-35 Gramm)

Medium-to-Low-Budget-Ruten: Scimitar BX 78 M (2,34 m, zweiteilig, WG 7-35 Gramm), Scimitar BX 78 M (2,39 m, zweiteilig, WG 14-42 Gramm), NASCI 711 MH (2,40 m, zweiteilig, WG 15-40 Gramm), Vengeance BX Shad 245 HMH (2,40 m, zweiteilig, WG 14-40 Gramm), Vengeance BX 24 MH (2,40 m, zweiteilig, WG 14-42 Gramm), Catana DX 24 MH (2,40 m, zweiteilig, WG 14-40 Gramm), Catana DX 24 H (2,40 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Alivio DX 24 MH (2,40 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Forcemaster BX 24 MH (2,40 m, zweiteilig, WG 14-40 Gramm)

 

Barsch (Distanzangeln vom Ufer)

Die Ruten zum Angeln auf lange Distanzen sind etwas länger als die Boots- und „Normalufer“-Ruten. Hier geht’s wirklich darum, den letzten Zentimeter zu schinden. Das geht nur über Länge und Schnellkraft. Und dann müssen diese Ruten auch die Bisse gut übertragen, was auf Distanz natürlich schwieriger ist und dann sollen sie auch noch den Anschlag durchbringen. Also unter 2,7 m geht nix. Und unter 40 Gramm Wurfgewicht auch nicht. Ganz wichtig ist dann auch, diese Ruten mit 4000er Rollen und Weitwurfschnur (wir empfehlen 12er Sufix Performance 8) zu kombinieren. Diese Ruten können nicht nur Barsch, sondern eigenen sich in einigermaßen flachen Stillgewässern und langsamen Fließgewässern auch ganz hervorragend zum Zanderfischen auf große Distanzen.

Weit werfen – gut fangen. Das ist oft die Barschlosung vom Ufer.

Premiumruten: Fireblood 8101550 (2,70 m, zweiteilig, WG 15-50 Gramm), Fireblood 9101042 (3,00 m, zweiteilig, WG 8-42 Gramm), Lesath 27 MH (2,74 m, zweiteilig, WG 14-42 Gramm)

Top-Ruten: Sustain AX 810 M (2,69 m, zweiteilig, WG 7-35 Gramm), Sustain AX 90 H (2,7 m, zweiteilig, WG 14-56 Gramm), Technium 810 M (2,69 m, zweiteilig, 7-35 Gramm), Beastmaster EX 27 H (2,70 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm)

Medium-to-Low-Budget-Ruten: Scimitar AX 810 M (2,69 m, zweiteilig, WG 7-35 Gramm), NASCI 801MH (2,70 m, zweiteilig, WG 10-40 Gramm), Vengeance BX H (2,70 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Catana DX 27 H (2,70 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Forcemaster BX 30MH (3,00 m, zweiteilig, WG 14-40 Gramm)

 

Zander (Boot, flacher Zandersee)

Beim Zanderangeln in flachen Seen kommen ungefähr die selben Ruten zum Einsatz wie beim schweren Barschjiggen. Man wirft hier leichte Köder und braucht ein gutes Gefühl für den Köder. Natürlich kann man auch hier mit klassischen Zanderruten in der 60-80 Gramm-Klasse angreifen. Wenn man es aber mehrheitlich mit kleinen bis mittleren Zandern zu tun hat, macht die Angelei mit feinem Geschirr mehr Spaß. Es gibt Menschen, die hier wirklich ultrafein angreifen und auch auf die Rutenlänge pfeifen. All jenen seien die Dickbarsch-Jigruten (Boot, Kleingewässer) empfohlen. Wer die Anhiebe aber sicher durchbringen will, wird ein bisschen mehr an Rutenlänge zu schätzen wissen.

Premiumruten: Fireblood 8101550 (2,70 m, zweiteilig, WG 15-50 Gramm), Fireblood 711035 (2,4 m, zweiteilig, WG 10-35 Gramm), Lesath  DX 24 MH (2,4 m, zweiteilig, WG 14-42 Gramm), Blue Romance Ultra Softbait 761540 24MH (2,28m, zweiteilig, WG 15-40 Gramm)

Top-Ruten: Sustain AX 710 M (2,44 m, zweiteilig, WG 14-42 Gramm), Sustain AX 82 H (2,49 m, zweiteilig, WG 21-56 Gramm), Technium 710 MH (2,39 m, zweiteilig, 14-42 Gramm), Speedmaster CX 24 H (2,4 m, zweiteilig, WG 21-56 Gramm)

Medium-to-Low-Budget-Ruten: Scimitar BX 78 M (2,39 m, zweiteilig, WG 14-42 Gramm), Yasei Red Spinning Pike HPI (2,5 m, zweiteilig, 20-60 Gramm), NASCI 711 H (2,40 m, zweiteilig, WG 15-60 Gramm),  Catana DX 24 H (2,40 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Vengeance BX 24 H (2,40 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Catana DX 27 H (2,70 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Alivio DX 24 H (2,40 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Forcemaster BX 24 H (2,40 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm)

 

Zander (Ufer, flacher Zandersee)

Im Grunde sind das die selben Ruten wie die Bootsruten für den selben Gewässertyp. Gut sind natürlich ein paar Zentimeter mehr, weil man oft ein bisschen weiter werfen muss. Deshalb tut oft ein bisschen mehr Wurfgewicht gut.

Premiumruten: Fireblood 8101550 (2,70 m, zweiteilig, WG 15-50 Gramm), Lesath DX 27 H (2,70 m, zweiteilig, WG 21-56 Gramm)

Top-Ruten: Sustain AX 82 H (2,49 m, zweiteilig, WG 21-56 Gramm), Sustain AX 90 H (2,7 m, zweiteilig, WG 14-56 Gramm), Sustain AX 910 H (3,0 m, zweiteilig, WG 21-56 Gramm),Technium 90H M (2,74 m, zweiteilig, 14-56 Gramm), Speedmaster CX 27 H (2,7 m, zweiteilig, WG 21-56 Gramm)

Medium-to-Low-Budget-Ruten: Scimitar BX 90 H (2,74 m, zweiteilig, WG 21-56 Gramm), NASCI 801H (2,70 m, zweiteilig, WG 15-60 Gramm),  Yasei Red Spinning Pike HPI (2,5 m, zweiteilig, 20-60 Gramm), Vengeance BX 27 H(2,70 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Forcemaster BX 27 H (2,70 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Alivio DX27 H (2,70 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm)

 

 

Großzander und „Normalhecht“ (Großzandergewässer, Bodden, Fluss mit Strömung, Hechtsee)

Starke Strömung, große Tiefen oder große Zander, welche mit großen Ködern befischt werden, stellen andere Anforderungen an die Ruten, als es Zander in flachen Stillgewässern tun. Diese Ruten brauchen richtig „Bumms“, damit wir die Haken der oft schweren Jigs zuverlässig durch die harte Gaumenplatte treiben können und die Fische sicher nach Hause bringen. Hier ist kein Platz für Kompromisse. Die ideale Rutenlänge liegt im Bereich von 2,4 m und 2,7 m. Die kürzeren Versionen fischen sich etwas angenehmer und sind in der Endphase des Drills praktischer. Die längeren Modelle warten mit einem größeren Hebel für härtere Anhiebe auf. Uferangler werden eher die längeren Modelle bevorzugen – vor allem dann, wenn sie die Steinpackungen und Buhnen großer Ströme befischen. Großzanderruten eignen sich natürlich auch perfekt zum Hechtfischen, wenn es nicht mit XXL-Ködern auf Ausnahmefische gehen soll.

Rute vergessen? Geht ja gar nicht…

Premiumruten: Fireblood 7113080 (2,4 m, zweiteilig, 30-80 Gramm), Fireblood 8103080 (2,7 m, zweiteilig, 30-80 Gramm), Lesath DX 27 XH (2,7 m, zweiteilig, 42-84 Gramm)

Top-Ruten: Sustain AX 90 XH 27 H (2,74 m, zweiteilig, WG 28-84 Gramm), Speedmaster CX 27XH (2,7 m, zweiteilig, 42-84 Gramm), Beastmaster EX 27 XH (2,7 m, zweiteilig, 50-100), Beastmaster Mort Manie 2702 (2,7 m, zweiteilig, 50-100 Gramm), Beastmaster 24 XHP (2,4 m, zweiteilig, WG bis 120 Gramm), Technium 90XH (2,74 m, zweiteilig, 28-84 Gramm)

Medium-to-Low-Budget-Ruten: Scimitar BX 90 XH (2,74 m, zweiteilig, WG 28-84 Gramm), Vengeance BX Shad 275 HXH (2,7 m, zweiteilig, 50-100 Gramm), Scimitar 27 XH (2,7 m, zweiteilig, WG 30-100 Gramm), Forcemaster BX 27 XH (2,7 m, zweiteilig, WG 50-100 Gramm), Alivio DX 27 XH (2,7 m, zweiteilig, WG 50-100 Gramm)

 

 

 Großhecht

Gewässerunabhängig stellen große Hechte die größte Herausforderung fürs Angelgerät dar. Wenn man sie gezielt befischt, müssen die Ruten entsprechend große und schwere Köder schleudern können und dann auch im Drill maximalen Widerstand leisten. Diese Ruten bracuen nicht nur wegen der teilweise heftigen Drills eine Extra-Dosis Power. Man muss ja auch größere Köder werfen, wenn man gezielt große Fische fangen möchte. Köder ab einem Gewicht von 100 Gramm muss man über den Hebel herauskatapultieren. Deshalb sind die Großhechtruten gewässerunabhängig relativ lang.

Gib Grossgummi! Aufm Bodden braucht man eine stabile Rute. Und nicht nur da…

Premiumruten: Lesath 86XHINT (2,59 m, zweiteilig, WG 45-135 Gramm)

Top-Ruten: Sustain AX 86XXHSS (2,59 m, zweiteilig, WG 45-135 Gramm), Biomaster Select Shad  (2,69 m, zweiteilig, WG 45-135 Gramm)

 

Hier nun die entsprechenden Seiten aus dem aktuellen Shimano-Katalog (2018):

 

Wem die Abbildungen hier zu klein sind, empfehle ich diesen Link hier zum Gesamtkatalog:

Spontaner Tag auf dem Bodden

Vor Kurzem stand ein Tagestrip zum Kubitzer Bodden auf dem Plan. Mit an Bord war meine neue Hechtrute. Die Yasei Spinning Pike in 2,5m Länge und einem Wurfgewicht von 40gr bis 120gr. Abgerundet habe ich die Kombo mit der Shimano Stradic Hagane 4000 XG FK. Das Kürzel XG steht für Extra High Gear. Heißt im Klartext: große Getriebeübersetzung. Genau das richtige wenn man pro Kurbelumdrehung mehr Schnur einholen möchte. Auf der Spule befindet sich die Sufix Performance Pro8 mit einem Durchmesser von 0,21mm. Eine sehr geschmeidige Schnur mit hervorragenden Wurfeigenschaften. Leider kann man nach nur einem Angeltag noch keine detaillierten Testberichte liefern. Im Laufe der Saison kommt also mehr über diese interessante Kombo. Ihr dürft gespannt sein.

Der Wetterbericht hielt, was er im Vorfeld versprach. Jede Menge böiger Wind aus wechselnden Richtungen im Mix mit Sonne und Regen. Einige schöne Hechte konnten wir dem Kubitzer entlocken. Wobei sich die Morgenstunden im Flachwasser am effektivsten erwiesen.

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Ein Köder entpuppte sich hier als besonders fängig. Sicher weil er perfekt die umherziehenden Heringe imitiert. Der Storm Gigant Tail Seeker Shad in der Farbe Joker Poke. Eine angenehm weiche Gummimischung mit richtig viel Glitzerpartikel und als „I-Tüpfelchen“ hat er noch einen Rasselkörper integriert. Die Hechte fanden ihn interessant.

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Den sollte eigentlich jeder Boddenangler auf dem Plan haben. Bis die Tage!

Euer Eric

Yasei Seabass – die Kurze zum Jiggen

Viele Angler – gerade Bootsangler – fischen auf Zander gern mit relativ kurzen, leichten aber brettharten Ruten mit denen sie die Gummis aus dem Handgelenk beschleunigen können.

Die Yasei Seabass (SYABA21MH) in 2,10 m Länge mit einem WG von 10 bis 50 Gramm konnte ich mir damals gut als  Zander-  und Dickbarsch-Stock vorstellen und war mir auch einigermaßen sicher, dass Dustin das ähnlich sehen würde. Schließlich wartet die kürzeste Rute aus der Seabass-Serie mit allem auf, was sich ein Jigger wünscht: Der dünne Blank steht wie eine Eins. Der zweigeteilte Griff aus schwarzem Moosgummi passt optisch perfekt zum Blank-Design und geht bis knapp zum Ellenbogen. Die Ringe liegen eng am Blank an und leiten jeder Zupper in den Stock weiter. Mit 145 Gramm ist die Rute auch sehr leicht. Und am Wasser stellte sich dann heraus, dass es sich tatsächlich um eine Wurfmaschine handelt, wie es im Katalog steht.

Zudem passt sie sehr gut zu Dustins alter Stradic mit der Doppelkurbel (die man mal wieder frisch bespulen könnte).

Seabass und 2500er Stradic - das passt.

Seabass und 2500er Stradic – das passt.

Und gefangen hat er damit auch ganz gut – wobei wir unter schweren Bedingungen fischen mussten. Zunächst einmal galt es einen Trailer-Schaden (Radlager) reparieren zu lassen. Dann ausgerissene Kabel (wir hatten die Anhängerkupplung abgekoppelt, aber nicht den Stecker gezogen) anzulöten, um dann gegen Wind und Kälte und beißfaule Zander ankämpfen zu müssen. War aber größtenteils trotzdem recht lustig.

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Seabass im Zanderdrill.

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Dustin mit einem seiner ersten Seabass-Zander.

Und noch ein Zander.

Und noch ein Zander.

Zugegebenermaßen waren's nicht die ganz großen Burschen. Aber wir waren froh, überhaupt ein paar Bisse zu bekommen.

Zugegebenermaßen waren’s nicht die ganz großen Burschen. Aber wir waren froh, überhaupt ein paar Bisse zu bekommen.

Solltet ihr also auf der Suche nach einer kurzen Zander-, Großbarsch- oder leichten Hecht-Rute sein, lohnt es sich, mal in die Wolfsbarsch-Abteilung abzubiegen. Die Yasei Seabass wird euch sicher gut gefallen.

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Antares DX24MH – Die Multi-Funktions-Rute

Hallo,

wenn ich das letztes Jahr so Revue passieren lasse und  mein Fotoarchiv betrachte, haben sich einige Ruten besonders hervorgetan.
Die eine oder andere habe ich hier ja schon vorgestellt. Heuteist eine Rute aus der Anatares-Serie dran:

Das Modell (SANTDX24MH) in 2,40m mit einem Wurfgewicht von 14- 40 Gr.

SONY DSCDie Antares besticht durch ihren sehr dünnen und schnellen Blank.

SONY DSCGepaart mit einem nahezu unverwüstlichen Powerkorkgriff.

SONY DSCDazu Fuji Alconite K-Type Beringung.

Gleich im Frühjahr konnte ich die Rute super zum Meerforellenangeln einweihen.

Vom Ufer…

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… und vom Boot.

SONY DSCIMG_0034Meerforellen bis mitte 70 cm waren kein Problem.

Im Sommer habe ich sie auch auch zum Zanderangeln in flachen Seen benutzt.

SONY DSCIMG_0041Im Herbst am Bodden zum Barsche zuppeln war sie auch immer mit dabei.

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IMG_6914Und wenn mal am Meter gekratzt wurde, konnte man sich auf die Antares immer verlassen.

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Wie man sieht, hat mich die Antares überall hinbegleitet. Ich möchte sie nicht mehr missen.

 

 

Stachelritter-Cup 2015

Von 27.8. bis zum 30.8. fand der zweite Stachelritter-Cup statt. Organisiert vom Team Bodden-Angeln um Mathias Fuhrmann und unterstützt von Shimano. Ich war auch dabei, um mit einem Vortrag zum Nachdenken über aktive und passive Fische und entsprechende Methoden anzuregen und um jeden Tag eine kleine Anglerfraktion zum Barsch zu führen.

Die Veranstaltung war perfekt durchorganisiert. Wir hatten Ruten (Yasei Player, Aernos, Stradic Spin & Cast, Yasei Worm), Rollen (Stradic, Rarenium, Chronarch, Technnium, Aero) und Ködersets für jeden Teilnehmer zusammengestellt. Diese wurden am Freitagmorgen noch schnell zusammengestöpselt und dann an die Bootsbesatzungen verteilt. (Jedes Team konnte unterschiedliche Kombos testen.)

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Zwar war‘s am ersten Tag ganz schön windig. Dennoch konnten wir viele schöne Fische landen. Barsche bis 46 Zentimeter und etliche Hechte als Beifang.

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Tolle Beifänge gab’s zu feiern:

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Den größte Barsch fing Alex – erfreulicherweise auf einen Max Rap Fat Minnow aus dem Köder-Set.

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Den dicksten Brummer hatte ich verhaftet. Aber ich bin ja nicht so und habe ihn zum Abendessen im Fährmann gestiftet.

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Am zweiten Tag fanden wir perfekte Angelbedingungen vor. Kaum Wind, wenig Seegras und griffige Barsche. Da konnten wir dann auch endlich die Wobbler aus dem Starter-Set zum Einsatz bringen und auch in Barschmäulern verankern.

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Wie schon am ersten Tag hats auch am zweiten auf allen Booten ordentlich gerappelt.

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Abends trafen wir uns dann zum gemeinsamen Grillen. Wieder im Fährmann.

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Diesmal nur als Zweiter in der Reihe. Aber Hunger scheine ich gehabt zu haben 🙂

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Am Sonntag schwebte die Androhung eines Gewitters über der Veranstaltung. Doch die Wetterdienste hatten sich getäuscht. Wobei: Einige kleine und große Barschgewitter zogen schon auf. So zum Beispiel auf meinem Boot. Da gab’s mit dem zweiten Wurf gleich einen 43er. Gefolgt von ein paar weiteren guten Fischen. Überhaupt konnten wir bis zum Nachmittag an jedem Ankerplatz Barsche fangen. Insgesamt parkten wir nur EINMAL umsonst an. Keine Ahnung, wie viele Fische wir insgesamt fingen, aber es waren viele. Darunter dann auch noch ein 41er.

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Bei den anderen lief es genauso gut. Bzw. auch besser. Den Vogel schossen mal wieder Sascha, Sebastian und Jörn ab, die am besten mit Mathias Fuhrmann „funktionieren“. Der setze sie an einen Spot, den ich mit den drei Kollegen am Vortrag von der anderen Seite aus befischt hatte und bescherte ihnen eine Dickbarsch-Serie mit Fischen bis 44 Zentimetern.

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Dicke Barsche hat es aber auf allen Booten gehagelt.

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Vor dem abschließenden Buffet durften sich alle Teilnehmer noch eine Rute oder Rolle aus dem Set aussuchen, das wir ihnen zur Verfügung stellten. Dann folgte die Auswertung und nach dem Essen fuhren die meisten heim.

Wir freuen uns schon auf den dritten Stachelritter-Cup und im Namen vom Team Bodden-Angeln und Shimano bedanke ich mich bei allen Teilnehmern für die Begeisterung, mit der gefischt wurde. Und natürlich bei den Barschen für ihre Kooperationsbereitschaft. Das waren tolle Tage mit euch!

Johannes

Praxis-Tipps für die Vereinswanne

Hallo Leute,

Top-Zander-Köder ist der Gummifisch. Allerdings ist es nicht leicht, im Flachwasser zu jiggen. Schließlich fallen die Absinkphasen sehr kurz aus.

Tipp 1: Fischt leichte Bleiköpfe in Gewichten von 3 bis maximal 7 Gramm. Die leichten Jigs erschweren zwar die Köderkontrolle, weil man den Aufprall auf den Grund nicht spürt. Macht aber nichts!

Tipp 2: Verwendet eine dicke und farbige Geflochtene. Eine dicke Schnur verzögert nicht nur die Absinkphase ein wenig, sie ist gut sichtbar. Am Schnurverlauf seht ihr, ob euer Jig am Boden ist (schlaffe Schnur) oder noch absinkt (relativ straffe Schnur). Eine auffällige Schnurfarbe unterstützt die Köderkontrolle übers Auge zusätzlich.

Tipp 3: Fürs Flachwasser braucht ihr Gummis, die bereits an den leichten Bleiköpfen spielen. Hier kommen Twister ins Spiel. Eine Alternative sind schlanke Shads mit einer zarten Schwanzwurzel, deren Teller schon an leichten Jigs rotiert. Je weicher die Mischung, desto besser. Lange schon kein Geheimtipp mehr sind lange und dünne Gummifische. Sie haben oft ein sehr geringes Eigengewicht. Außerdem bleiben sie beim Aufprall auf den Gewässerboden kerzengrade stehen und senken sich langsam seitlich zum Boden. Genau das lieben die Zander an manchen tagen sehr. Wichtig dabei ist, das Ihr die Schnur im Auge behält. Die Bisse sind leider oft nicht zu spüren.

Tipp 4: Auf den letzten Metern wird’s oft sehr flach. Aber auch hier stehen Zander. Anstatt die Gummis jetzt schnell rauszukurbeln, nehmt ihr die Rutenspitze hoch und kurbelt die Gummis langsam durch. Viele Bisse kommen kurz vor dem Herausheben. Überhaupt stellt das einfache Durchkurbeln oft eine der besten Gummi-Techniken dar. Kann man immer mal versuchen.

Tipp 5: Um auf Wurfweite zu kommen, braucht man nicht zwingend eine lange Rute. Wohl aber, um die Bisse zu verwandeln. Die optimale Zanderrute ist für mich 2,4 bis max 2,7 m lang.

Tipp 6: Oft sieht man Angler, die mit 30-Gramm-Ruten auf Zander fischen. Die können die hier beschriebenen Köder natürlich gut bewältigen. Dennoch rate ich auch am Vereinssee zu Ruten mit Wurfgewichten von 40 bis 60 Gramm, mit denen man den haken aufgrund des besseren Hebels sauber ins Zandermaul treiben kann.

Tipp 7: Mit einer Wathose seid ihr sehr flexibel und könnt oft den ganzen See befischen – auch die Stellen vor dem Schilf, wo sonst niemand angelt. Zander gehen dem Angeldruck gern aus dem Weg. Insofern sind oft genau die Stellen, an die man nicht so leicht hinkommt, die besten.

Hier noch mein Gerät welches ich dafür verwende.

Setup 1:

Rute: Biomaster 81 MH in 2,46m mit einem WG von 15-50 g.

Rolle: Rarenium 4000er.

Schnur: 15er Powerpro 8 Slick Gelb oder Blau.

Setup 2:

Rute: Yasei Pike Spinning in 2,50m mit einem WG von 20-60 g.

Rolle: Stradic Fj 4000er.

Schnur: 15er Powerpro Gelb.

Setup 3:

Rute: Yasei Red Spinning Pike in 2,50m mit einem Wg von 20-60 g.

Rolle : 4000er Aernos FB.

Schnur: 0,15 mm Powerpro Depthhunter.

Setup 4:

Rute: Scimitar AX in 2,40/ 2,70 mit einem WG von 15-60 g.

Rolle : Exage FD 4000er.

Schnur: 0,15 Powerpro Gelb.

Viel Erfolg!

WPC Streetfishing Event – was nehme ich mit? Part 3

Nur noch ein paar Tage und dann startet das große Event. Die Spannung ist mittlerweile auf dem Höhepunkt. Jede Menge Fragen im Kopf. An alles gedacht? Fehlt noch was?

Folgende Rutenkombinationen werde ich in Holland fischen:

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Die Yasei Spinning Perch White mit einem Wurfgewicht von 3gr bis 15gr. Kombiniert habe ich sie mit einer 1000er Rarenium Ci4+. Auf der Spule befindet sich eine 0.08er NanoBraid. Das ist die perfekte Ultra Light-Weitwurfmaschine für kleine Spinner, Jigs und Wobbler.

Auch die Shimano Blue Romance Eging mit einer Länge von 2,55m und einem WG von 15gr bis 30gr wird nach Holland reisen. An sie schraube ich eine 2500er Rarenium Ci4+. Als Schnur verwende ich eine 13er PowerPro 8Slick. Die Blue Romance Eging ist zum Faulenzen und Jiggen auf Barsch und Zander gedacht. Genau die richtige Rute für Gummiköder in der Kategorie von 3 Inch bis 5 Inch. Die Bissübertragung dieser Rute finde ich echt genial. Auch der zaghafteste Zupfer wird zuverlässig in das Handgelenk übertragen.

Die dritte Rute im Bunde ist meine aktuelle Lieblings Ultra-Ultra Light Kombo für das Finesseangeln mit dem Drop-Shot-, Carolina- und Texasrig. An meiner Diaflash AX in der Länge 2,25m und einem Wurfgewicht von 2gr bis 10gr hängt auch eine leichte 1000er Rarenium Ci4. Bestückt mit einer 0,06er NanoBraid. Wie mein Kollege Johannes bereits in einigen Beiträgen erwähnt hat: das Angeln mit dieser leichten, sehr feinfühligen Rute macht selbst bei kleineren Fischen viel Spaß und auch die vorsichtigsten Bisse bleiben beim versetzten Anhieb hängen.

Auch eine Baitcastkombo werde ich mitnehmen. Allerdings habe ich mich noch nicht entschieden, welche es sein wird.

Am Ende muss ich mich für zwei Kombos entscheiden, da das Reglement nur zwei Ruten für den Wettbewerb pro Teilnehmer vorsieht.

Bei den Schnüren setze ich wie oben beschrieben auf Sufix NanoBraid und PowerPro. In Sachen Leader vertraue ich dem Shimano Ultegra- und Aspire-Fluorocarbon.

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Hier noch eine kleine Auswahl an Köder die ich in Holland angeln werde.

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Blue Fox Vibrax Spinner in verschiedenen Dekoren und Größen. Storm Gomoku Spin Jigs müssen unbedingt mit. Was hier Fisch bringt, sollte auch in Holland fangen. Gomoku Wobbler, Gomoku Popper und das für unsere Breiten recht neue Köderkonzept: Gomoku Bottom, dürfen natürlich nicht fehlen. Die Brandenburger Barsche fanden das gut. Mal sehen was die Holländer dazu sagen.

Jetzt werden noch die Köderboxen geordnet und die Spulen frisch bespult. Am heutigen Mittwoch geht es dann los. Geplant sind zwei Tage Angeln und Gewässererkundung in und um Hellevoetsluis.

Drückt mir die Daumen.

Euer Eric

Es ist Mai – Rügen ruft zum Watangeln!

Für viele ist der Mai der Monat, in welchem man endlich wieder seine Raubfischangeln aus dem Keller holen kann. So ist doch ziemlich einheitlich in den meisten Bundesländern nun die Raubfischschonzeit definitiv vorbei.

Mit ein paar Kumpels zusammen ist es für uns schon eine Tradition, Anfang Mai nach Rügen zu fahren, um hier die Raubfischsaison zu eröffnen. Früher ging es für mich hier ausschließlich vom Boot aus auf die Hechtjagd. Grundsätzlich auch keine schlechte Idee. Dennoch hat mich in den letzten Jahren mehr und mehr die Faszination Watangeln auf Hecht gepackt. Weiterlesen

Wo „PERCH“ drauf steht, ist Barsch und Forelle drin!

In der vergangenen Woche bekam ich die Yasei Spinning Perch White (1,9m / WG: 3 – 15 Gramm). Schon als ich sie zum ersten Mal in die Hand nahm war klar, dass ich mit ihr so schnell wie möglich ans Wasser muss.

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Mein erster Eindruck

Mir fiel sofort das extrem geringe Gewicht der Rute auf. Mit einer 1000er Rarenium (auf der sitzt Power Pro in 0,08mm) bestückt, lag sie dann auch sehr gut ausbalanciert in der Hand.

Die Rutenspitze ist sehr flexibel und absolut sensibel. Zur optischen Bisserkennung und Verfolgung der Köderaktion ist die weiße Markierung unter dem Spitzenring, ein hilfreiches Gimmick.

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Auffällig ist auch die hochwertige Beringung mit den 7 Fuji Alconite K-Type Ringen. Die Schnur saust gefühlt fast ungebremst durch sie hindurch.

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Die Yasei Spinning Perch White ist ein Produkt der Biofibre Technologie. Diese ermöglichte es, den Blank der Rute so zu gestalten, dass der Blank nach der sensiblen Spitze an Straffheit gewinnt.

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Einer mag sie, einer nicht. Ich bin ein Freund der Hakenöse. Die Öse an der Yasei ist rund und ausreichend groß. Dadurch ist ein schnelles und fummelfreies Einhängen von Haken und Snaps möglich.

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Der hausgemachte Shimano Rollenhalter ist schlank und liegt gut in der Hand. Auch zaghafteste Zupfer von Minibarschen auf weite Distanz, wurden durch die Rute und den Rollenhalter, zuverlässig bis ins Handgelenk übertragen.

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„Back to the Roots“, so wurde an der Yasei Spinning Perch im Griffbereich auf EVA-Material verzichtet und stattdessen reichlich Power Kork verarbeitet. Mir gefällt das sehr gut und die Haptik kann man als griffig und angenehm samtig bezeichnen.


Wurfeigenschaften

Wenn es um die Wurfweite geht, spielen der sensible Spitzenbereich, die Alconite K-Type Beringung und der optimiert straffe Blank eine wichtige Rolle. Die Rute lädt sich nämlich perfekt auf und man kommt auch mit Ködern ab 3 Gramm auf beachtliche Weiten. Gerade im Ultralight-Bereich ist das für mich ein durchaus wichtiges Kriterium.

Einschätzung

Für mich gehört die Yasei eindeutig in den Ultralight Bereich. Das angegebene Wurfgewicht hat im unteren und oberen Bereich für mich aber noch Spielraum. Fest steht schon jetzt: sie ist eine verlässliche Rute zum Angeln auf Barsch und Forelle. Durch den stabilen Biofibre-Blank kommt sie bestimmt auch mit großen Fischen zurecht. Aber die wollten beim ersten Ausflug noch nicht beißen.

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Leider kann ich heute noch nichts zu den Drilleigenschaften oder über das mögliche Köder- und Gewichtsspektrum berichten. Die Barsche wollten an dem Angeltag einfach nicht so recht beißen. Von nun an begleitet mich die Yasei Spinning Perch White aber bei meinen nächsten Barsch- oder Forellentrips und ich werde Euch sicher bald ein paar Bilder mit Biegekurven und Fischen zeigen können.

Bis dahin!

Euer Eric

Yasei S.T.C. Monster: Die Sperrgepäck-Versicherung.

Keine Sorge, ich will euch keine Versicherung verkaufen. Ich möchte euch aber eine Rute ans Herz legen, die ihr auf dem Zettel haben solltet, wenn ihr öfter mal mit dem Flugzeug zum Angeln wegfliegt.  Im Normalfall verstaut man die Ruten einfach in einem Transportrohr und gibt das Paket dann als Sperr-oder Sportgepäck auf.  Vielleicht habt ihr aber auch schon mal schlechte Erfahrungen gemacht, z.B. dass am Zielflughafen die Ruten nicht oder erst sehr verspätet angekommen sind. Da bringt’s dann auch nix, wenn man die Rollen im Koffer dabei hat. Ohne Rute fischt es sich nun einmal schlecht. Super, endlich Urlaub aber ohne die eigenen Ruten und die Leihruten, falls es welche gibt, sind in einem schlechten Zustand oder einfach nur teuer.

Ich habe mich jetzt für solche Fälle nach einer Rute umgeschaut und bin fündig geworden.

Die Yasei S.T.C. Monster.

Die vier- oder fünfteilige STC Monster hat eine Transportlänge von unter 70 cm und sollte deshalb in den meisten Taschen oder Koffern Platz finden. Beide Versionen weisen ein WG von 28-110 Gramm auf und auch wenn man es kaum glauben mag, aber mit der STC Monster kann man auch Köder dieser Gewichtsklassen noch mehr als zufriedenstellend anbieten.

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Einige werden sagen, eine vier-oder fünfteilige Rute wird sich doch wie eine Teleskoprute anfühlen, nichts für mich. Die Bedenken hatte ich auch. Als ich die Rute aber zum ersten Mal mit meinen Spanien-Gästen getestet habe, waren wir alle überrascht welch eine tolle Aktion eine geteilte Rute haben kann.

Ich habe die STC Monster bisher in Spanien zum Wallerspinnfischen und Zanderspinnfischen eingesetzt.

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Ich habe auf die STC Monster eine 5000 Rolle geschraubt, denke aber man könnte ohne weiteres eine kleinere oder auch größere Rolle verwenden.

Die STC Monster ist jetzt nicht die eierlegende Wollmilchsau, aber wenn man auf sein Transportrohr vergeblich wartet, werden viele sehr froh sein, die STC Monster im Koffer dabei zu haben, sozusagen als Sperrgepäcks Versicherung.

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P.S. Ich konnte mit der STC Monster meinen bislang größten Barsch fangen, 52 cm!

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Petri und Gruß,

Dori