Ein ganzer Schwung Zodias-Links

Unser ganzes Team steht auf die Zodias. Das haben alle schon mitbekommen, die den Blog verfolgen. Als kleinen Service habe ich für euch nochmal die ganzen Links rausgesucht, so dass ihr euch über spezielle Modelle bzw. über Methoden und den dazu passenden Zodiassen informieren könnt:

Natsch:

http://www.shimanofishnetwork.de/prostaff/unverhofft-kommt-oft-erster-angeltrip-2017/

Jochen:

http://www.shimanofishnetwork.de/prostaff/zodias-bfs-barsch-tube-wacky/

http://www.shimanofishnetwork.de/prostaff/zodias-bfs-barsch-creature-wacky/

http://www.shimanofishnetwork.de/prostaff/fangbericht-grosser-barsch-mit-zodias-bfs-casting/

http://www.shimanofishnetwork.de/prostaff/fangbericht-grosser-barsch-mit-zodias/

http://www.shimanofishnetwork.de/prostaff/zodias-spinning-ml2-und-ihre-lieblingskoeder-zum-barschangeln/

http://www.shimanofishnetwork.de/prostaff/hauptsache-forelle-teil-4-zodias-spin-ml/

http://www.shimanofishnetwork.de/prostaff/hauptsache-forelle-teil-2-zodias-bfs-casting/

http://www.shimanofishnetwork.de/prostaff/angelpatenkind-theo-tomaszewski/

Veit:

http://www.shimanofishnetwork.de/prostaff/vibrax-barsche/

Eric:

http://www.shimanofishnetwork.de/prostaff/zodias-270-mh-5-18gr-die-alleskoennerin/

Tinsen:

http://www.shimanofishnetwork.de/prostaff/zodias-bfs-meets-storm-so-run-spike-tail/

Robert:

http://www.shimanofishnetwork.de/prostaff/zodias-270-mh-boddentaugliche-grossbarschrute/

Johannes:

http://www.shimanofishnetwork.de/prostaff/zodias-270-mh-noch-ne-alles-rute/

http://www.shimanofishnetwork.de/prostaff/mh-bs-zetti-12er-kairiki-auf-die-statio/

ZZZZZZZZodias…

Wir haben hier und an anderer Stelle schon viel über die Zodias-Rutenserie gesprochen und werden das auch künftig tun. Heutemorgen lassen wir aber nur Bilder sprechen…

Veit mit brutalem Vibrax-Klopper an der 268ML.

Schon wieder so eine Granate! Diesmal aber an der LBFS mit der Aldebaran.

Jochen serviert kleine Rapala-Cranks mit der 268 ML.

Die LBFS im Barschdrill.

Hoppla. Barschgranate auf die LH.

Jig-Spinner (Gomoku Spin) mit der 268LH.

Eric mit Lipless Softvibe und Endbarsch an der 270 MH.

Natsch drillt eine Mefo an der 270 MH – ihr erster Fisch mit der Rute.

Da sind die beiden auch schon…

Zwei Spanier und eine 270 MH. Für den Lake Caspe ist das die ideale Rute. Barsch macht sie super. Zander kann sie aber auch.

Und Hecht? Sieht nach einem knackigen Drill aus. Man sieht sehr schön, dass die 270 MH bis zur Mitte mitgeht, wenn da was Ordentliches am Haken hängt.

Auf Jig-Spinner kommen eben auch immer wieder Hechte. Am Bodden und woanders auch. Da tut ein bisschen Extrapower gut.

ZZZZZZZZZZZZodiasZZZZZZZZZZetti.

Juhu! ZZZZZZZZZander.

Was die da oben können, kann der Eric auch.

BarschInferno 0817

Der vergangene August hatte es derbe in sich. Im nachhinein ist es schwer zu sagen, woran es genau lag. Am durchwachsenen Wetter und den niedrigeren Wassertemperaturen, als in den Vorjahren? Etwa an den großen Niederschlagsmengen, die auch mehr Sauerstoff ins Wasser bringen? Vielleicht hatten diese Wetterkapriolen einen entscheidenden Anteil daran.

Auf jeden Fall wird der August 2017 mir immer in Erinnerung bleiben, als einer der erfolgreichsten Barschmonate ever. In punkto Durchschnittsgröße und auch Frequenz habe ich zuvor so etwas noch nicht erlebt. Keine „Schneidertage“ und die extreme Beisslaune der Barsche war zudem nicht nur auf bestimmte Gewässer beschränkt. Einige „Kollegen“ aus meiner Region machten ähnliche Erfahrungen. Die Vormittags- und Abendstunden erwiesen sich als die effektivsten.

Stets mit an Bord war die Shimano Expride 265ML2 bis 12gr Wurfgewicht in Verbindung mit der Shimano Stradic1000FK. Oder auch die Shimano Expride BFS war am Start, an die ich die neue Shimano Aldebaran schraubte.

Beide sind optimale Barschruten und trugen wesentlich zu meinem Erfolg bei. Denn zum Beispiel die Quote der auschgeschlitzten Barsche war sehr gering.
Ein fängiger Köder war unter anderem der Rapala Shadow Rap Shad Deep.

Agressiv getwitcht ist er eine Bank auf große Barsche.

Immer wieder ein Joker ist das Double Zulu Rig mit zwei Ködern. Sind die Barsche gierig, gibts einen Doppelschlag.

Übrigens auf den ganzen Bildern auch gut zu erkennen: mein Lieblings – Angelhoody 2017.

Jeder Barsch ist auf seine eigene Weise individuell. Dieser hier ist für mich einer der schönsten:

Schade, dass mir jetzt leider die Zeit fehlt, den August in den September zu verlängern.

Wenn ihr diesen Blog lest, werde ich bereits in Norwegen auf dem Atlantik sein.

Ich halte Euch auf dem Laufenden.

Euer Eric

Gummifisch-Ruten 2017

Auch für die Saison 2017 hat Shimano ein XXL-Ruten-Programm für jedes Geldbeute-Format auf die Beine gestellt. Weil es manche lieber ein bisschen weicher und andere gern richtig hart mögen und die einen kurz, die anderen lang, haben wir viele verschiedene Modelle am Start und in den einzelnen Serien auch viele Längen in verschiedenen Wurfgewichten. Da fällt es nicht nur Einsteigern schwer, die richtige Gummifisch-Rute für den entsprechenden Zielfisch und das entsprechende Gewässer zu finden. Dieser Gummiruten-Guide soll helfen.

Seit dem die Ruten im Handel sind, konnten meine Kollegen aus der Raubfisch-Band und ich schon so manches Modell testen. Ihr findet viele Ruten-Features im Blog, wenn ihr den Modellnahmen in die Suchmaske eingebt. Im Folgenden möchte ich mal versuchen, eine Komplettübersicht über die Shimano-Gummifischruten aufzustellen. Dabei konzentriere ich mich auf die Top-Modelle für die jeweilige Angelart. Gern könnt ihr über die Kommentar-Funktion nach Alternativen fragen.

Also: Volle Konzentration, bitteschön! Hier zupft der Verfasser mit der Expride (18-Gramm-Modell) auf Großbarsch und Zander.

Zunächst einmal was Allgemeines zum Thema Rutenlänge: Die Wurfweite steht zwar in Abhängigkeit zur Rutenlänge. Allerdings wirft eine 2,10 m lange Rute auch schon recht weit, wenn man richtig durchlädt. Wenn’s aber wirklich auf jeden Meter ankommt, machen sich die Zentimeter bezahlt. Und wenn die Fische auf Distanz beißen, wirkt sich positiv auf die Bissauswertung aus. Beim Jiggen auf Distanz zum Beispiel kann man den Köder mit einer langen Rute besser vom Grund abheben. Auf der anderen Seite lassen sich Fische im Boot vor der Landung besser mit einer kurzen Rute dirigieren. Der kleine Hebel kurzer Ruten ist auch dienlich, wenn man die Köder auf engem Raum zackig präsentieren will. Auch am Bach ist eine kurze Rute von Vorteil, weil man mit ihr besser hantieren kann.

2,4 m lange Lesath im Wallerdrill. Je länger die Rute, desto besser ist es, wenn man einen Landegehilfen an Bord hat!

Und jetzt noch etwas übers Wurfgewicht: Dem Wurfgewicht kann man auch etwas über die Power einer Rute entnehmen. Eine Rute von 20-50 Gramm ist nicht unbedingt darauf ausgelegt, 50 Gramm zu fischen. Man kann das machen. Die Rute schafft das. Aber ideal ist das nicht – schon gar nicht zum Jiggen, weil man die Gummis am Bleikopf nur schwer beschleunigen kann, wenn die Rute überlastet ist. Wenn sie außerdem schon mit einem zu hohen Ködergewicht zu tun hat, kommen auch die Anhiebe nicht mehr so hart durch, wie sie das sollen. Man kann auch mal mit einer schweren Rute leichter fischen. Umgekehrt wird’s schwieriger. Je größer der Zielfisch, je tiefer das Gewässer und je mehr Strömung, desto größer sollte der Puffer sein. Eine Rute mit einem WG von 30-80 Gramm ist z.B. eine hervorragende Zanderrute – auch wenn man mal nur mit 10 Gramm fischen muss. Wenn man allerdings weiß, dass man meistens in einem flachen Gewässer fischt, in dem die Mehrzahl der Zander kaum größer als 60 cm wird, kann man runtergehen mit dem Wurfgewicht und sich rutentechnisch komplett auf diese Situation einstellen.

Die Dialuna ist eigentlich eine Wolfbarschrute, macht sich aber super beim Zanderfischen vom Ufer, weil man mi ihr extrem weit werfen kann.

Am meisten Sinn macht es, jetzt jede Disziplin durchzugehen, die Anforderungen an die Rute zu beschreiben und euch daraufhin eine oder mehr passende Ruten anzugeben. Ich differenziere das sehr fein aus. Dass man nicht für jede „Gewichtsklasse“ zwingend eine eigene Rute braucht, ist ja klar. Wenn ihr den Katalog durchgeht, werdet ihr verschiedene Modelle in etwas stärkeren, kürzeren oder längeren Versionen finden, die dann evtl. ganz genau den speziellen Bedingungen an euren Hausgewässern gerecht werden. Für alle, die keinen Zugriff auf unseren 2016er Katalog haben, hänge ich unten Scans der betreffenden Seiten an.

 

Ultralight-Jiggen

Es gibt Leute, die bevorzugt mit ganz kleinen Ködern angeln. Manche tun dies phasenweise (z.B. wenn sich die Räuber im Sommer voll auf die frische Brut konzentrieren), andere sind Überzeugungstäter und haben große Freude daran, mit kleinen Jigs auf alles zu fischen, was das Wasser hergibt. Denn mit kleinen Twistern und Mini-Shads tut sich ein riesiges Zielfischspektrum auf. Man kann eigentlich schon gar nicht mehr von „Zielfisch“ sprechen, weil auch Karpfen, Brassen, Rotaugen, Rotfedern, Schleien und sogar Lauben auf die kleinen Gummis losgehen, wenn man sie entsprechend fein präsentiert. Wer ultrafein fischen will, kommt nicht an Taftec-Ruten vorbei. Diese haben eine 15 bis 30 cm lange und extrem dünne Spitze aus Vollcarbon (Taftec-Spitze), die dann in einen recht straffen Blank übergeht. Damit lassen sich dann auch 1 Gramm leichte Köder ziemlich weit werfen. Die sensible Spitze puffert auch die erste Spannungsspitze beim Anhieb ab, so dass man mit extrem dünnen Schnüren (0,04 bis 0,08 mm) fischen kann. Beim Biss spüren die Fische keinen Widerstand. Der Köder wird ganz easy weggeblasen und deshalb gibt’s auch wenig Fehlbisse. Taftec-Ruten gibt’s in vielen verschiedenen Längen. Man findet sogar Modelle bis 2,70 m, mit denen man dann sehr weit werfen kann. Diese Ruten eigenen sich auch hervorragend zum Dropshotten, Texas-Rig-Angeln und für viele anderen Finesse-Methoden.

Barschangeln mit den kurzen JDM-Stöcken macht nicht nur in kurzen Hosen richtig Laune.

Premium-Ruten: Dialuna XR S806 L-S (Länge: 2,59 m, zweiteilig, WG 2-15 Gramm), Expride 264 ULS (Länge: 1,93 m, einteilig, WG 2-6 Gramm), Poison Adrena 262 ULS (Länge: 1,88 m, einteilig, WG 1,5-5 Gramm),

Top-Ruten: Diaflash AX (komplette Serie, zweiteilig, Längen: 2,10 m/2,25 m/2,40 m, WGs: 1-7 Gramm/ 2-10 Gramm), Zodias 264 ULS (Länge: 1,93 m, einteilig, WG 2-6 Gramm)

Low-Budget-Ruten: Force Master (komplette Serie, zweiteilig, Längen: 2,40 m/2,70 m, WGs: 3-15 Gramm/ 5-20 Gramm/ 7-28 Gramm), Catana DX (komplette Serie, zweiteilig, Längen: 2,10 m/2,40 m/2,70 m, WGs: 1-10 Gramm/ 3-15 Gramm/ 5-20 Gramm)

 

Forellentwist am Bach

Die Gummifischangelei am Bach zeichnet sich durch viele kurze Würfe aus. Man lässt die Gummis mit der Strömung in die Gumpen treiben, wirft Wurzeln an oder fischt Schüsse (Verschmälerungen, in denen das schneller fließende Wasser das Bachbett tiefer ausgräbt) und Rauschen ab. Oft kämpft man gegen überhängende Äste und anderen Urwald. Diese Angelei erfordert ein Höchstmaß an Konzentration und Präzision. Denn jeder Fehlwurf ist ein Hänger und weil man recht fein fischt, sind Hänger oft gleichbedeutend mit einem Köderverlust. Eine Bachrute muss kurz sein, damit man im Dickicht arbeiten kann. Unterhandwürfe und Seitwärtswürfe mit kurzen Ausholbewegungen dominieren das Wurfgeschehen. Auf die kurze Distanz kommen die Bisse in jedem Blank gut an – egal wie hart oder weich er ist. Man braucht auch keine Extrapower für den Anhieb. Die Jigs wiegen nicht mehr als 5 Gramm. Dementsprechend niedrig kann auch das Wurfgewicht ausfallen. Die Forellen springen gern aus dem Wasser und sind auch so agile Kämpfer. Hier machen sich Ruten gut, die mit den Fischen mitgehen.

Premiumruten: Poison Adrena 264 UL (1,98 m, einteilig, WG 3-10 Gramm), Poison Adrena 264 UL (1,93 m, einteilig, WG 2 -7 Gramm),  Expride 266 L2 (1,98 m, zweiteilig, WG 3-10 Gramm)

Top-Ruten:  Zodias 264 ULS (1,93 m, einteilig, WG 2-6 Gramm), Zodias 264 L2 (1,93 m, zweiteilig, WG 3-10 Gramm), Bassterra XT 262 ML (1,88 m, einteilig, WG 4-8 Gramm), Sustain 19110 (1,90 m, am Griff geteilt, WG 1-10 Gramm), Speedmaster CX 18 L (1,80 m, zweiteilig, 3-14 Gramm), Nasci BX 63 L (1,90 m, am Griff geteilt, WG 3-12 Gramm) , Beastmaster DX  18 L (1,80 m, zweiteilig, 3-14 Gramm), Technium 61L (1,90 m, zweiteilig, 1-10 Gramm)

Low-Budget-Ruten: NASCI 63L MH (1,9 m, zweiteilig, WG 3-12 Gramm), Yasei Red Perch (1,9 m, zweiteilig, 3-12 Gramm), Alivio DX 18 L (Länge: 1,8 m, zweiteilig, WG 3-15 Gramm), Vengeance BX 18 L (Länge: 1,8 m, zweiteilig, WG 3-14 Gramm), Catana DX 18 L (Länge: 1,8 m, zweiteilig, WG 3-14 Gramm), Force Master  18 L (Länge: 1,8 m, zweiteilig, WG 3-14 Gramm).

Barschjiggen mit kleinen Ködern vom Boot, Streetfishing, Waldsee, an Bootsanlegern etc.

Wenn es nicht darauf ankommt, große Distanzen zu erzielen, sondern kleinräumig geangelt wird und die Köder auch nicht schwerer als 10 bis max. 15 Gramm sind, eigenen sich die Forellenruten auch gut zum Barschangeln. Evtl. kann man jeweils noch ein bisschen was zugeben an Wurfgewicht, um ein bisschen mehr Wumms zu haben, weil im Barschsee, in den Hafenbecken der City bzw. an vielen unserer Flüssen ja auch immer mit Hechten und manchmal mit Zandern oder Rapfen zu rechnen ist. Die Ruten sollten schnell sein, eine gute Rückmeldung anbieten und die Köder mit zackigen Schnipsern einigermaßen weit werfen können, weil man ja oft wenig Platz zum Ausholen hat (z.B. in der City oder am Ufer von Waldseen).

Feuer frei! Herbstbarscheln an der Spree.

Premiumruten: Fireblood 611315 (2,10 m, zweiteilig, WG 3-15 Gramm), Poison Adrena 266 ML (1,98 m, einteilig, WG 4-12 Gramm), Expride 268 ML2 (2,03 m, zweiteilig, WG 4-12 Gramm)

Top-Ruten:  Zodias 268 ML2 (2,03 m, zweiteilig, WG 4-12 Gramm), Bassterra XT 266 M (1,98 m, einteilig, WG 6-10 Gramm), Sustain 19115 (1,90 m, am Griff geteilt, WG 3-15 Gramm), Nasci 611 L (2,10 m, am Griff geteilt, WG 3-15 Gramm), Speedmaster CX 21ML (2,10 m, zweiteilig, 7-21 Gramm), Technium 611ML (2,10 m, zweiteilig, 5-20 Gramm)

Low-Budget-Ruten: NASCI 611L MH (2,1 m, zweiteilig, WG 3-15 Gramm), Yasei Red Perch (1,9 m, zweiteilig, 3-12 Gramm),  Aernos 19520 (1,90 m, zweiteilig, WG 5-20 Gramm), Alivio DX 18 L (Länge: 1,8 m, zweiteilig, WG 3-15 Gramm), Vengeance BX 18 L (Länge: 1,8 m, zweiteilig, WG 3-14 Gramm), Vengeance BX 18 L (Länge: 1,8 m, zweiteilig, WG 3-14 Gramm), Catana DX 18 L (Länge: 1,8 m, zweiteilig, WG 3-14 Gramm), Force Master  18 L (Länge: 1,8 m, zweiteilig, WG 3-14 Gramm).

 

Dickbarschjiggen (Boot, Kleingewässer, strukturreiches Großgewässer)

Beim Angeln in Kanälen, an oder auf kleinen Waldseen oder auch beim Bootsangeln in Hafengebieten oder Seen mit vielen Barschbergen, Altholzzonen oder Steinhäufen kommt es weniger darauf an, weit zu werfen als den Köder ganz exakt zu führen. Das gelingt vielen Angeln mit einer relativ kurzen aber auch schnellen Rute am besten. Solche Ruten haben dann ein Wurfgewicht bis 20 oder 30 Gramm und sind ca. 2,10 m lang. Natürlich sollten auch diese Ruten schnell sein und Köderkontakte blitzschnell übertragen. Nicht nur um die Bisse zu erkennen, sondern auch um Hinderniskontakte sofort anzuzeigen. Oft kann man einen Holz- oder Steinhänger noch vermeiden, wenn man schnell reagiert und den Köder über den Ast oder Felsen lupft.

Zodias oder Expride? Die Expride ist noch ein bisschen schneller. Die Zodias bietet ein überragendes Preis/Leistungs-Verhältnis.

Premiumruten: Poison Adrena 270 M (2,13 m, zweiteilig (Griff abnehmbar), WG 5 -15 Gramm), Fireblood 611520 (2,10 m, zweiteilig, WG 5-20 Gramm), Expride 270MH (2,10 m, am Griff geteilt, WG 5-18 Gramm), Lesath CX 21 M (2,10 m, zweiteilig, WG 7-28 Gramm)

Top-Ruten: Zodias 270MH (2,10 m, am Griff geteilt, WG 5-18 Gramm), Stradic 71M (2,15 m, zweiteilig, WG 10-35 Gramm), Antares DX 21 M (2,10 m, zweiteilig, WG 10-30 Gramm), Speedmaster CX 21 ML (2,10 m, zweiteilig, WG 7-21 Gramm), Speedmaster CX 21 M (2,10 m, zweiteilig, WG 7-28 Gramm), Technium 611M (2,10 m, zweiteilig, 7-28 Gramm)

Low-Budget-Ruten: NASCI 21M(2,10 m, zweiteilig, WG 10-35 Gramm)Scimitar AX 21M (2,10 m, zweiteilig, WG 10-35 Gramm), Vengeance BX 21M (2,10 m, zweiteilig, WG 10-30 Gramm), Alivio DX 210 ML (2,10 m, zweiteilig, WG 7-21 Gramm), Catana DX 21ML (Länge: 2,1 m, zweiteilig, WG 7-21 Gramm), Force Master  21ML (Länge: 2,1 m, zweiteilig, WG 7-21 Gramm)

 

Barschjiggen (Ufer, Boot, Fluss, Großgewässer)

Wenn man große Wasserfläche befischt, einen Kanal vom Ufer auseinandernimmt oder sonstwo im Niemandsland nach Barschen fahndet, braucht man eine etwas längere Rute, die erstens große Wurfweiten ermöglicht, zweitens eine zackige Köderpräsentation ermöglicht und drittens  beim Anhieb richtig gut durchzieht. Jetzt müssen wir länger werden und uns in die 2,40 m-Region vorstoßen. Auch das Wurfgewicht wird nun ein bisschen größer. Die Obergrenze liegt bei 50 Gramm. Mindestens 35 Gramm sollten diese Peitschen aber auf jeden Fall haben. Schließlich brauchen wir manchmal richtige Murmeln, um ins Tiefe vorzudringen oder entsprechende Wurfweiten zu erzielen. Je tiefer das Gewässer und je mehr Strömung, desto härter muss die Rute sein. Je mehr Zander und Hechte auf die Barschgummis ballern, desto mehr Power braucht der Rutenblank. Diese Ruten sind echte Allrounder und können dementsprechend auch zum feinen Hecht- und Zander-Jiggen mit schlanken Gummis bis 5 Inch eingesetzt werden. Deshalb wird man die eine oder andere weiter unten auch in dieser Kategorie finden.

Watangeln auf Barsch mit der Dialuna – da muss man aufpassen. Auf maximale Wurfentfernung bekommt man den Anhieb nur mit Kraft durch. Das liegt an den brutalen Wurfweiten.

Premiumruten: Fireblood 711035 (2,4 m, zweiteilig, WG 10-35 Gramm), Lesath  CX 24MH (2,4 m, zweiteilig, WG 14-42 Gramm), Antares DX 24 MH(2,4 m, zweiteilig, WG 14-42 Gramm), Dialuna XR 806 ML (2,59 m, zweiteilig, WG 8-28 Gramm), sephia BB 803 M (2,52 m, zweiteilig, WG bis ca. 20 Gramm)

Top-Ruten: Speedmaster CX 24 MH (2,4 m, zweiteilig, WG 14-42 Gramm), Beastmaster DX 24 H (2,40 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Blue Romance Eging (2,55 m, zweiteilig, WG 15-30  Gramm), Technium 710 MH (2,39 m, zweiteilig, 10-35 Gramm)

Low-Budget-Ruten: NASCI 711 MH (2,40 m, zweiteilig, WG 15-40 Gramm), Scimitar AX 24 MH (2,40 m, zweiteilig, WG 15-50 Gramm), Vengeance BX Shad 245 HMH (2,40 m, zweiteilig, WG 14-40 Gramm), Vengeance BX Shad 245 HH (2,40 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Catana DX 24 MH (2,40 m, zweiteilig, WG 14-40 Gramm), Catana DX 24 H (2,40 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Alivio 24 MH (2,40 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Forcemaster BX 24 MH (2,40 m, zweiteilig, WG 14-40 Gramm)

 

Barsch (Distanzangeln vom Ufer)

Die Ruten zum Angeln auf lange Distanzen sind etwas länger als die Boots- und „Normalufer“-Ruten. Hier geht’s wirklich darum, den letzten Zentimeter zu schinden. Das geht nur über Länge und Schnellkraft. Und dann müssen diese Ruten auch die Bisse gut übertragen, was auf Distanz natürlich schwieriger ist und dann sollen sie auch noch den Anschlag durchbringen. Also unter 2,7 m geht nix. Und unter 40 Gramm Wurfgewicht auch nicht. Ganz wichtig ist dann auch, diese Ruten mit 4000er Rollen und Weitwurfschnur (wir empfehlen 12er Sufix Performance 8) zu kombinieren. Diese Ruten können nicht nur Barsch, sondern eigenen sich in einigermaßen flachen Stillgewässern und langsamen Fließgewässern auch ganz hervorragend zum Zanderfischen auf große Distanzen.

Und nochmal die Dialuna im Einsatz. Anscheinend mag ich die zum Uferangeln.

Premiumruten: Dialuna 906 M (2,90 m, zweiteilig, WG 8-42 Gramm), Fireblood 8101550 (2,70 m, zweiteilig, WG 15-50 Gramm), Fireblood 9101042 (3,00 m, zweiteilig, WG 8-42 Gramm)

Top-Ruten: Antares 27H (2,70 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Sustain 271540 (2,70 m, zweiteilig, WG 15-40 Gramm), Sustain 301540 (3,00 m, zweiteilig, WG 15-40 Gramm), Technium 810 M (2,69 m, zweiteilig, 10-35 Gramm), Baestmaster EX27H (2,70 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm)

Low-Budget-Ruten: NASCI 801MH (2,70 m, zweiteilig, WG 10-40 Gramm), Vengeance BX Shad 275HH (2,70 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Catana DX 27 H Catana DX 24 H (2,70 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Scimitar AX 27 MH (2,70 m, zweiteilig, WG 15-50 Gramm), Forcemaster BX 30MH (3,00 m, zweiteilig, WG 14-40 Gramm)

 

Zander (Boot, flacher Zandersee)

Beim Zanderangeln in flachen Seen kommen ungefähr die selben Ruten zum Einsatz wie beim schweren Barschjiggen. Man wirft hier leichte Köder und braucht ein gutes Gefühl für den Köder. Natürlich kann man auch hier mit klassischen Zanderruten in der 60-80 Gramm-Klasse angreifen. Wenn man es aber mehrheitlich mit kleinen bis mittleren Zandern zu tun hat, macht die Angelei mit feinem Geschirr mehr Spaß. Es gibt Menschen, die hier wirklich ultrafein angreifen und auch auf die Rutenlänge pfeifen. All jenen seien die Dickbarsch-Jigruten (Boot, Kleingewässer) empfohlen. Wer die Anhiebe aber sicher durchbringen will, wird ein bisschen mehr an Rutenlänge zu schätzen wissen.

Der Kollege Kazimiersch an der Speedmaster beim Boddenfischen. Eine geniale Rute zum Allroundangeln.

Premiumruten: Fireblood 711035 (2,4 m, zweiteilig, WG 10-35 Gramm), Lesath  Cx 24Mh (2,4 m, zweiteilig, WG 14-42 Gramm), Fireblood 8101550 (2,70 m, zweiteilig, WG 15-50 Gramm) , Antares DX 24 H (2,4 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Dialuna 906 M (2,90 m, zweiteilig, WG 8-42 Gramm)

Top-Ruten: Speedmaster CX 24 H (2,4 m, zweiteilig, WG 21-56 Gramm), Biomaster 81 MH (2,44 m, zweiteilig, WG 15-50 Gramm), Stradic 81 MH (2,44 m, zweiteilig, WG 15-50 Gramm), Beastmaster DX 24 H (3,00 m, zweiteilig, WG 15-40 Gramm), Blue Romance Softbait (2,44 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Technium 90MH (2,74 m, zweiteilig, 10-50 Gramm)

Low-Budget-Ruten: NASCI 711 H (2,40 m, zweiteilig, WG 15-60 Gramm), Yasei Red Spinning Pike HPI (2,5 m, zweiteilig, 20-60 Gramm), Scimitar AX 24 MH (2,40 m, zweiteilig, WG 15-50 Gramm), Vengeance BX Shad 245 HMH (2,40 m, zweiteilig, WG 14-40 Gramm), Vengeance BX Shad 245 HH (2,40 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Vengeance BX 24 H (2,4 m, zweiteilig, WG 20- 50 Gramm), Catana DX 24 H (2,40 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Forcemaster 24 H (3,00 m, zweiteilig, WG 15-40 Gramm), Bassterra EV 80 MH (2,44 m, zweiteilig,  WG  15 – 60 Gramm)

 

Zander (Ufer, flacher Zandersee)

Im Grunde sind das die selben Ruten wie die Bootsruten für den selben Gewässertyp. Gut sind natürlich ein paar Zentimeter mehr, weil man oft ein bisschen weiter werfen muss. Deshalb tut oft ein bisschen mehr Wurfgewicht gut.

Premiumruten: Fireblood 8101550 (2,70 m, zweiteilig, WG 15-50 Gramm), Lesath 27 H (2,70 m, zweiteilig, WG 21-56 Gramm), Dialuna 906 M (2,90 m, zweiteilig, WG 8-42 Gramm)

Top-Ruten: Sustain271540 (2,70 m, zweiteilig, WG 15-40 Gramm), Sustain301540 (3,00 m, zweiteilig, WG 15-40 Gramm), Antares 27H (2,70 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Technium 90H M (2,74 m, zweiteilig, 10-50 Gramm)

Low-Budget-Ruten: NASCI 801H (2,70 m, zweiteilig, WG 15-60 Gramm),  Yasei Red Spinning Pike HPI (2,5 m, zweiteilig, 20-60 Gramm), Scimitar AX 24 MH (2,40 m, zweiteilig, WG 15-50 Gramm), Vengeance BX Shad 245 HMH (2,40 m, zweiteilig, WG 14-40 Gramm), Vengeance BX Shad 245 HH (2,40 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Forcemaster BX 27 H (2,70 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm)

 

 

Großzander und „Normalhecht“ (Großzandergewässer, Bodden, Fluss mit Strömung, Hechtsee)

Starke Strömung, große Tiefen oder große Zander, welche mit großen Ködern befischt werden, stellen andere Anforderungen an die Ruten, als es Zander in flachen Stillgewässern tun. Diese Ruten brauchen richtig „Bumms“, damit wir die Haken der oft schweren Jigs zuverlässig durch die harte Gaumenplatte treiben können und die Fische sicher nach Hause bringen. Hier ist kein Platz für Kompromisse. Die ideale Rutenlänge liegt im Bereich von 2,4 m und 2,7 m. Die kürzeren Versionen fischen sich etwas angenehmer und sind in der Endphase des Drills praktischer. Die längeren Modelle warten mit einem größeren Hebel für härtere Anhiebe auf. Uferangler werden eher die längeren Modelle bevorzugen – vor allem dann, wenn sie die Steinpackungen und Buhnen großer Ströme befischen. Großzanderruten eignen sich natürlich auch perfekt zum Hechtfischen, wenn es nicht mit XXL-Ködern auf Ausnahmefische gehen soll.

An der Beastmaster gefällt mir die parabolische Akion im Drill und eine Weitwurfmaschine ist sie auch.

Premiumruten: Fireblood 7113080 (2,4 m, zweiteilig, 30-80 Gramm), Fireblood 8103080 (2,7 m, zweiteilig, 30-80 Gramm), Lesath 27 XH (2,7 m, zweiteilig, 42-84 Gramm), Antares 27XH (2,7 m, zweiteilig, 50-100 Gramm)

Top-Ruten: Speedmaster CX 27XH (2,7 m, zweiteilig, 42-84 Gramm), Beastmaster Mort Manie 2702 (2,7 m, zweiteilig, 50-100 Gramm), Beastmaster EX 27 XH (2,7 m, zweiteilig, 50-100), Beastmaster 24 XHP (2,4 m, zweiteilig, WG bis 120 Gramm), Technium 90XH (2,74 m, zweiteilig, 30-80 Gramm)

Low-Budget-Ruten: Vengenace BX Shad 275 HXH (2,7 m, zweiteilig, 50-100 Gramm), Scimitar 27 XH (2,7 m, zweiteilig, WG 30-100 Gramm), Forcemaster BX 24 XH (2,4 m, zweiteilig, WG 50 – 100 Gramm),

 

 

 Großhecht

Gewässerunabhängig stellen große Hechte die größte Herausforderung fürs Angelgerät dar. Wenn man sie gezielt befischt, müssen die Ruten entsprechend große und schwere Köder schleudern können und dann auch im Drill maximalen Widerstand leisten. Diese Ruten bracuen nicht nur wegen der teilweise heftigen Drills eine Extra-Dosis Power. Man muss ja auch größere Köder werfen, wenn man gezielt große Fische fangen möchte. Köder ab einem Gewicht von 100 Gramm muss man über den Hebel herauskatapultieren. Deshalb sind die Großhechtruten gewässerunabhängig relativ lang.

Großhecht geht auch mit der Barschrute. Es war der erste Fisch, den ich mit einer JDM-Rute gefangen habe. Und zwar mit der 12 Gramm-Expride.

Premiumruten: Lesath 86XHINT (2,69 m, zweiteilig, WG 45-135 Gramm)

Top-Ruten: Biomaster Select Shad  (2,69 m, zweiteilig, WG 45-135 Gramm)

Low-Budget-Ruten: Vengeance BX Monster 30 XH (3,00 m, zweiteilig, 45-145 Gramm)

 

Ich habe euch die einzelnen Seiten zu den angesprochenen Modellen noch einmal aus dem neuen 2017er Katalog herauskopiert und hier alphabethisch geordnet. Viel Spaß beim Studieren!

Perfekt für “ Gummis am leichten Kopf „

Die Zander sind bei uns in Fahrt. Grund genug am vergangenen Wochenende den Kammschuppern nachzustellen. Klar, mit dabei meine derzeitige Lieblingskombo. Die Shimano Zodias MH270 versehen mit der neuen Shimano Stradic 2500 CI4+ HG. Die Zodias ist einfach optimal zum angeln mittlerer Gummigrößen um die 12cm an leichten Bleiköpfen. Beispielsweise in Flachwasserregionen oder wenn die Absinkphase möglichst lang sein sollte. Gute Köderkontrolle, optimale Bissübertragung ins Handgelenk und ein sicheres Gefühl im Drill auch bei größeren Fischen, all das bringt diese Rute mit. Macht einfach Spass damit zu angeln. Neben einigen halbstarken Zandern ging auch dieses schöne Exemplar ans Band.

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Euer Eric

I’m a Shadow Rapper!

Stop. Nicht ganz. Im Moment eher ein Shadow Rap Shadder. Seit der WPC habe ich ein paar Muster vom Shadow Rap. Dort habe ich schon einen wichtigen Barsch mit dem Flachläufer rausgetwitcht. Auch beim Stachelritter Cup kamen ein paar Fische auf den 9 cm langen und 12 Gramm schweren Twitchbait, der mir dieses Jahr noch viele Fische bringen wird – weil er genau das Mittel für den Herbstbarsch ist. Und auch beim anstehenden Spanientrip wird der oft im Karabiner hängen für den Blackbass-Zander-Flussbarsch-Mix. Im Moment fische ich aber auf Rapfen damit.

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Einfach genail, diese brachialen Einschläge. Man wundert sich echt bei jedem Biss über die Urgewalt, mit der die Silberblitze reinkrachen.

 

Und dann hängen sie oft trotzdem ziemlich knapp.

Und dann hängen sie oft trotzdem ziemlich knapp.

Mal abgehen davon, dass man zum gezielten Rapfenangeln die feinen Haken gegen kräftigere auswechseln sollte,…

Wahnsinn. Wahrscheinlich biegen die Haken schon beim Biss auf. Zurückbiegen ist ein Mittel. Austauschen macht aber mehr Sinn.

Wahnsinn. Wahrscheinlich biegen die Haken schon beim Biss auf. Zurückbiegen ist ein Mittel. Austauschen macht aber mehr Sinn.

…hat Rapala mit dem Ding einen Volltreffer für Rapfen-Fans gelandet. Obergeile Schimmerfarben.

Oben ein "frozen" Dekor, bei dem bewusst auf den Glitzer-Effekt verzichtet wurde. Unten ein Reflex-Shadow Rap Shad.

Oben ein „frozen“ Dekor, bei dem bewusst auf den Glitzer-Effekt verzichtet wurde. Unten ein Reflex-Shadow Rap Shad.

Genau die richtige Größe und ein perfektes Laufverhalten (kippt auch bei schnellem Einkurbeln relativ dezent von einer Seite auf die andere). Außerdem fliegt er gut.

Gefischt wird das Ding an der 18-Gramm-Zodias (270 MH). Auch dafür ist diese Rute einfach perfekt.

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Hechte, Barsche, Zander, Flundern, Klieschen, Schollen, T-Rig, Jig, Chebu, Jig-Spinner, Twitchbait, Crankbait, Dropshot, C-Rig und jetzt Speed-Twitchbait-Kurbeln auf Rapfen – meine 270 MH hat schon viel erlebt, seit wir zusammen sind. Das trifft erst recht auf die Rarenium aus der ersten Generation zu.

 

Viel Spaß beim Rappen, Rap Shadden oder mit all den anderen Ködern, mit denen ihr auf Rapfen fischt!

J.

Zodias 270 MH 5 – 18gr – „DIE Alleskönnerin“

Sicher denkt Ihr jetzt: och schon wieder ein Blog über diese Rute. Klar, meine Kollegen Johannes und Robert berichteten bereits über die Zodias. Aber sie ist in meinen Augen ein echtes Sahnestück im Shimano Rutenwald und darüber muss ich einfach und kurz was tippen.

Die Bezeichnungen „Alleskönnerin“ oder „Allrounder“, sind oftmals eine Gratwanderung in Bezug auf die tatsächlichen Verwendungsmöglichkeiten. In meinem kurzen Anglerleben hatte ich schon einige Ruten am Wasser, die als ebensolche beschrieben wurden. Kurzum. Nur wenige verdienten dieses Prädikat. Die Zodias 270 MH 5 – 18gr ist eben diese „Allrounderin“.

In den vergangenen Monaten schleppte ich diese Rute bei nahezu jedem Angeltrip mit an das Wasser. Ob an der Ostsee auf Plattfisch.

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Zum abendlichen Streetfishing an der Berliner Spree.

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Beim mittelschweren Angeln auf dicke Barsche.

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Oder zur Mission Zander auf Bodden oder heimischer Kiesgrube.

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Wenn sich die Gelegenheit ergab, wurde sie eingesetzt. Ohne Kompromisse. Dabei hatte ich stets ein sicheres Gefühl. Die Bissausbeute aufgrund ihrer schnellen Aktion ist optimal. Präzises werfen in allen Lagen und Situationen problemlos möglich. Ein optimierter starker Blank für harte Fluchten. Die Zodias ist ein Leichtgewicht für langes ermüdungsfreies Angeln. Sie ist für Hard- und Softbaits gleichermaßen geeignet. Meine favorisierten Einsatzgebiete sind das Jiggen mit Gummigrößen bis 12,5cm und Bleigewichten bis zirka 20gr. Gerne auch zum Leiern und Twitchen von Wobblern. Kompromisslos und zuverlässig bedient diese Rute ein breites Spektrum. Gut, wenn man zum Beispiel nicht mehrere Kombos an das Wasser schleppen möchte.

Die perfekt zur Zodias passende Rolle habe ich nun auch gefunden. Anfänglich angelte ich an ihr die Shimano Stradic Ci4+ FA. Anschließend kam die Shimano Rarenium Ci4+ FB zum Einsatz. Beide angelten sich top. Seit kurzem ist nun die neu Shimano Stradic CiA+ 2500 FB am Start. Für mich die optimale Ergänzung für die Zodias. Die neue Stradic ist ein Leichtgewicht und genau sowas muss auch an eine leichte straffe Rute. Für mich die perfekte Symbiose.

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Wer auf der Suche nach einer waschechten Allroundrute ist, sollte sich die Zodias 270 MH 5 – 18gr ansehen und wenn möglich, beim Shimano Händler die neue Stradic CiA+ 2500 FB dranschrauben und auf sich wirken lassen.

Euer Eric

„Zodias BFS“ meets Storm „So-Run Spike Tail“

Am Freitag konnte ich mein Boot aus der Werkstatt holen. Da am Nachmittag noch Termine anstanden, war nicht viel Zeit. Aber wenn man mit dem Boot schon mal auf dem Wasser ist, dann muss man doch auch ein paar Würfe machen, oder?

Also die „Zodias BFS“ und ein paar Köder geschnappt und ab dafür. Das Boot fährt, das neue Echolot ist provisorisch montiert und die als Zander ausgemachten Fische beißen nicht. Viel Zeit habe ich nicht und viel Geduld mit den Z-Fischen erst recht nicht.

Ich fahre daher einen Spot an, an welchem ich hier schon mal Barsche hatte. Ist ja nicht mein „Hausgewässer“ hier. So richtig gut kenne ich mich nicht aus. Dennoch bekomme ich die ersten Bisse. Zaghaft. Irgendwie bleiben die Fische nicht hängen. Sind die echt sooo klein, dass sie meinen Standardköder nicht rein bekommen? Was hier los? Alles spielt sich auch auf einem sehr begrenzten Gebiet ab. Dazu viel Wind. Und 3-5m ist auch nicht so flach, um bei diesen Bedingungen mit 2-5 Gramm rum zuspielen.

In solchen Situationen packe ich mit Vorliebe immer das Dropshot-Rig aus. Das ist jetzt einfach perfekt. Zum einen kann man recht schwer fischen – 10 Gramm, 14 Gramm oder auch noch schwerer. Trotzdem kann man bei Bedarf einen kleinen Köder verwenden und diesen verführerisch und unbeschwert am Grund rumzupfen.

In meiner Box mit den Dropshot-Ködern lagen ein paar neue Storm „So-Run Spike Tail“ in 4 Inch Größe. Hm, irgendwie sehen die jetzt nicht spektakulärer aus, als andere Köder. Doof aber auch nicht. War halt so eine Testpackung von einer Messe. Na gut, geben wir den Teilen eine Chance.

 

Gerade sind die Fische mit dem 3“ Köder nicht so fertig geworden und ich hänge mir einen 4“ Köder an den Haken. Ach egal. Rein damit jetzt. Hm, bewegt sich ganz geil. Echt schick. Wurf. Zupf, zupf, Pause, zuppel, zuppel, Pause – Biss! Oooops, dass ging fix. Ein Barsch kaum doppelt so groß wie der Spike Tail hängt am Haken. Nächster Wurf, zupp, zupp – Biss!

Und so ging das dann noch eine ganze Weile, bis ich aufgrund Zeitgründen abbrechen musste. Der größte Fisch mit Mitte 30 hat sich leider vor dem Fotoshooting verabschiedet. Der Spike Tail hat mich verdammt überzeugt (ich hatte auch andere Köder dran, aber heute kam an den Spike Tail am Dropshot nichts ran). Der doch recht groß wirkende 4“ hat erstaunlicher Weise auch die vielen kleinen Fische am Spot gefangen. Wirklich eine Überraschung das Teil.

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Auch die Gummimischung und der Aufbau überzeugen. Schön weich, aber nicht so anfällig, dass der Köder nach 2 Bissen gleich kaputt ist. Versetzt mit natürlichem Fischaroma und mit den üblichen Rillen und Kerben versehen. Top.

Ein Köder, welchem ich demnächst mehr Einsatzzeit gebe…

Hier nochmal ein paar Detailansichten:

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Die „Zodias BFS“ fische ich noch nicht so lange. Auch für das Dropshot-Rig nehme ich sonst eher eine Dropshotrute bzw. eine feine  Barschrute. Heute war jedoch nur die Baitcaster an Board. Aber Dropshot und Baitcaster geht echt mal sehr gut. Da die Fische sehr konzentriert standen, konnte ich mit der Baitcaster viel kleinere bzw. langsamere Sprünge (ich jigge das Dropshotsystem wie einen Jig über die Rolle am Grund entlang) vollführen, als mit einer 2500er Stationärrolle. Das ging richtig gut. Auch das werde ich jetzt mal öfter mit der Baitcaster machen.

Eventuell liegt meine Freunde aber auch daran, dass ich endlich mal eine richtig leichte Baitcaster von Shimano habe. Früher gab es hier nicht viel bzw. einfach nicht das was ich gesucht habe. Die wenigen Castingruten gingen meist ab 7 Gramm Wurfgewicht los. Die Zodias BFS hat ein Wurfgewicht von 4-12 Gramm. Die Angaben treffen für mein Empfinden auch sehr gut zu. Die Rute ist einfach nur toll. Edles Design, toll verarbeitet, super leicht, fein und sensibel. Wurfperformance und Bisserkennung – top. Ach was soll ich sagen – einfach ´ne geile Rute.

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schwarz, rot, silber – schickes, unaufdringliches Design

 

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stimmige Grifflänge – nicht zu lang und nicht zu kurz

Rollenhalter, in welchen sich die Finger perfekt einbetten.

Rollenhalter, in welchen sich die Finger perfekt einbetten.

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Und so wurden in 2-3 Stunden Angelzeit jetzt keine Mega Fotofische gefangen, aber dennoch ein paar neue Erfahrungen erarbeitet.

Jetzt, wo ich das hier am späten Sonntagabend schreibe, würde ich am liebsten sofort mit genau dieser Kombo („BFS“+“Spike-Tail“) wieder los. Aber Job und Steuererklärung fressen gerade sämtliche kommende Freizeit. So fliegen demnächst wohl eher meine Gedanken, als meine Köder.

 

Ich wünsche Euch etwas sehr, sehr Schönes. Und ich grüße Euch.

Tinsen

Zodias 270 MH – Boddentaugliche Großbarschrute

Ich würde es als „Liebe auf den ersten Wurf“ bezeichnen, denn bereits beim ersten Einsatz hat sich die Zodias 270 MH in mein Herz gespielt. Eine straffe und schnelle Aktion, eine sensible Spitze und genug Power um auch größere Fische sicher dirigieren zu können.
Die Bisse werden 1:1 ins Handgelenk übertragen und es macht einfach Spaß mit diesem leichten Taktstock und kleinen Ködern den ganzen Tag zu fischen.

Die Basics hatte ja bereits mein Kollege Johannes Dietel in einem Artikel zusammengefasst:
Zodias 270 MH – noch ne „Alles“-Rute

Nach ein paar Wochen im Einsatz bin ich immer noch vollends begeistert von der Rute. In Kombination mit einer Rarenium Ci4+ 2500 FB und 0,13mm Power Pro Super 8-Slick leistet sie bei mir fast täglich ihren Dienst. Egal ob 10 cm Gummifische am 21 g Bleikopf oder gar Jigspinner bis 35 g, der kleine Kraftprotz meistert alles. Einige Barsche 40+, Hechte bis knapp unter der Metermarke und sogar Zander hat sie schon auf dem Kerbholz und ich bin mir sicher, dass es noch viel mehr werden.

40+ Barsch als erster Fisch mit der neuen Rute.

40+ Barsch als erster Fisch mit der neuen Rute.

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Kampfstarke Sommerhechte machen einen riesen Spaß an dem leichten Gerät.

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Selbst beim Zanderangeln vom Boot im Stillwasser macht die Zodias ein gute Figur.

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35 g Jigspinner und Sommerhecht – eine tödliche Kombi. Bei diesem Ködergewicht ist dann allerdings Schluss mit lustig.

Euer
Robert

 

Zodias 270 MH – noch ne „Alles“-Rute

Vorab: 270 MH – wenn die Leute das im Katalog lesen, müssen sie nicht weiter nach der Länge suchen. 2,7 m. Logo. Stimmt aber nicht. Bei uns im JDM-Programm ist das ein bisschen anders. Da steht die erste Zahl für die Anzahl der Teile. Und die beiden anderen Ziffern bezeichnen die Länge in Fuß und Inch. Die Zodias 270 MH ist also zweiteilig (Teilung am Griffstück) und 7 Fuß und 0 Inch lang. Also exakt 2,1336 m. Somit haben wir es hier nicht mit einer Distanz-Rute zu tun, sondern mit einem handlichen Arbeitsgerät, mit dem man ziemlich viel anstellen kann. Denn das Wurfgewicht von 5 bis 18 Gramm kann man voll ausfischen. Ich würde sogar sagen, dass die locker 21 Gramm-Jigs packt mit 4 Inch-Gummis. Oder eben 15 Gramm mit 5 Inch. Weil sie einen sehr kurzen Griff hat, eignet sie sich auch gut zum Wobbeln. Oder zum Angeln mit Jig-Spinnern. Oder fürs T-Rig. Usw. Meine Testrute hat schon ganz gut Barsch gesehen. Und Fritten auch.

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Vergleichen kann man sie gut mit der Expride 270 MH. Ich würde sagen, dass sie die Blanks nicht so viel nehmen. Die Ausstattung ist ein bisschen anders. Es fehlt z.B. der Kork. Aber ein Ci4+ Rollenhalter ist auch verbaut (und der sorgt echt für ein mega Feeling und eine tolle Bissübertragung).

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Ich weiß, dass viele Leute gern 1000er fischen an den kurzen Ruten. Ich würde aber ne 2500er nehmen. Möglichst eine leichte. Das passt dann gut.

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Wie gesagt – die Blanks von Expride 270 MH und Zodias 207 MH sind sich recht ähnlich.

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Ziemlich „allround“, würde ich sagen.

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Ob dieses Bild zur Wahrheitsfindung beiträgt?

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Makelloses FC.

Wenn man also eine Rute für ein großes Einsatzspekturm sucht, die Barsch kann, aber auch Hecht, Rapfen und Zander…

Faktencheck:

Name: Zodias 270 MH
Länge: 2,13 m
Gewicht: 107 Gramm
Wurfgewicht: 5 – 18 Gramm
Teile: 2
Beringung: Fuji Alconite

 

Könnt ihr euch ja mal anschauen. Ich find‘ die super. Hier geht es zur großen Zodias-Übersicht.

Johannes